Buffy, Charmeur und Gentleman der alten Schule, muss sich eingestehen, dass seine wilden Zeiten vorbei sind. Seine Ehen haben nicht gehalten, die Kinder sind längst aus dem Haus und eine neue Liebe ist auch nicht in Sicht. Als er überraschend ein Bed & Breakfast in Wales erbt, beschließt er, noch einmal von vorne anzufangen. Das allerdings ist leichter gesagt als getan: Um das heruntergekommene »Myrtle House« am Laufen zu halten, bedarf es einer kreativen Idee. Kurzerhand verwandelt Buffy es in einen »Club der gebrochenen Herzen«, einen Ort, der frisch Getrennten, Geschiedenen und Singles eine Auszeit unter Leidensgenossen und gleichzeitig praktische Lebenshilfe verspricht – um mit neuem Mut und Elan das »Leben allein« anzugehen. In kürzester Zeit lockt Buffys Angebot die verschiedensten Gäste an. Dabei sind Missverständnisse, Verwechslungen und unvorhergesehene Überraschungen vorprogrammiert … Ein charmanter, frischer und überaus amüsanter Roman über Menschen, die – egal, ob jung oder alt – mit den Irrungen und Wirrungen des Herzens zu kämpfen haben und sich doch nur nach einem sehnen: »einfach« nur glücklich zu sein …
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Odilie Pressberger
aus Regensburg (Donau EKZ)
5/5
18.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Wetten, daß Sie nach der Lektüre am liebsten SOFORT in dieser Frühstückspension übernachten möchten?!
Buffy, ein abgehalfterter, alter Schauspieler, 3x verheiratet hat 5 erwachsene Kinder, inzwischen ein Alkoholproblem und erbt von einer Freundin eine heruntergekommene Frühstückspension in Wales. Leider läuft es dort nicht so toll, wie er es erwartet hat. Aber er kommt auf die Idee, Wochenkurse für verlassene, geschiedene, verwitwete "gebrochene Herzen" anzubieten. Z.B. unter dem Motto:"Wie repariere ich mein Auto, wenn der Mann weg ist?". Und, es funktioniert! Die Pension füllt sich! Was dann passiert, wird so augenzwinkernd turbulent, so gut gelaunt erzählt, daß es beim Lesen einen Riesenspaß macht und nach dem Zuklappen des Buches möchte man am liebsten sofort in dieser (leicht abgewrackten) Pension die nächste Woche verbringen! Ideale Urlaubslektüre!
Katzenpersonal Kleeblatt
aus Berlin
4/5
18.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Myrtle House als Heartbreak-Hotel
Buffy, ein in die Jahre gekommener 70-jähriger Schauspieler erbt von einer alten Freundin eine Frühstückspension. Auch das Haus ist älter und hat schon bessere Zeiten gesehen, da lange Zeit nichts an dem Haus gemacht wurde.
Er bricht alle Zelte in London hinter sich ab, Schauspielangebote gab es sowie schon ewig keine mehr, und übernimmt die Pension namens Myrtle House in Wales.
Viel Geld kommt durch die paar Gäste nicht ins Haus und wirtschaftlich ist es schon lange nicht, da kommt er durch ein Gespräch auf eine neue Geschäftsidee.
Er bietet Kurse für Singles oder Verlassene an, in denen man das erlernen kann, um das man sich innerhalb einer Beziehung nie kümmern musste, sei es das Kochen, das Auto oder die Handhabung mit den Finanzen.
Eine neue Idee ist geboren, die Kurse sind gut besucht und die Umsetzung entwickelt sich zur Singlebörse
Ein Buch, wie aus dem Leben geschrieben.
Wem ergeht es nicht so nach einer Trennung? Die Arbeitsteilung in einer Gemeinschaft hat insofern sein Gutes, dass man sich um bestimmte Dinge nicht kümmern muss. Aber was ist, wenn man sich trennt und von einigen Dingen so gar keine Ahnung hat?
Für diesen Aspekt hat Buffy, ein alter Schauspieler, der die Pension einer alten Freundin geerbt hat, Kurs im Angebot, die dieses Manko ausgleichen sollen.
Buffy weiß selbst aus eigener Erfahrung, die er durch seine diversen Ehen und Scheidungen errungen hat, wie es einem in dieser Situation geht.
Mit diesem Buch hat die Autorin Geschichten erzählt, wie sie jeden Tag irgendwo geschehen, Schicksale und Nöte der Menschen werden auf einfache und einfühlsame Weise dem Leser nahe gebracht.
Menschen treffen sich, gehen aufeinander zu, lernen sich kennen. Man redet miteinander. Es ist immer wieder verblüffend, wie oft es passiert, dass man einem fremden Menschen eher Dinge anvertraut, die man sonst nicht auszusprechen wagt.
Anfangs hatte ich ein wenig zu tun, in das Buch hineinzufinden, mich mit ihm anzufreunden, zuviel wurde mir erzählt. Aber nachdem Buffy nach Wales umgezogen und war und das Projekt Myrtle House in Angriff nahm, wurde es interessant und ich habe es nicht mehr aus der Hand gelegt.
Es ist ein leiser einfühlsamer und sehr realistischer Roman, der völlig glaubwürdig und aus dem Leben abgekupfert zu sein scheint.
Marie-Therese Reisenauer
aus Wien
4/5
01.07.2014
Buch (Taschenbuch)
Charmant
Wenn es ein charmantes Buch gäbe, dann wäre es dieses. Was aber auch kein Wunder ist, denn die Hauptfigur, Buffy, ist ein Charmeur und Gentleman der sogenannten alten Schule. Dem das Schicksal eine Bed & Breakfast Pensions beschert. Deren es in Wales sowenig nicht gibt. Aber keine ist so einzigartig wie die von Buffy. Denn als "Club der gebrochenen Herzen" benannt, hat er eine Marktlücke mit Folgen entdeckt.
Kleeblatt
aus Berlin
4/5
09.09.2013
Buch (Taschenbuch)
Buffy, ein in die Jahre…
Buffy, ein in die Jahre gekommener 70-jähriger Schauspieler erbt von einer alten Freundin eine Frühstückspension. Auch das Haus ist älter und hat schon bessere Zeiten gesehen, da lange Zeit nichts an dem Haus gemacht wurde. Er bricht alle Zelte in London hinter sich ab, Schauspielangebote gab es sowie schon ewig keine mehr, und übernimmt die Pension namens Myrtle House in Wales. Viel Geld kommt durch die paar Gäste nicht ins Haus und wirtschaftlich ist es schon lange nicht, da kommt er durch ein Gespräch auf eine neue Geschäftsidee. Er bietet Kurse für Singles oder Verlassene an, in denen man das erlernen kann, um das man sich innerhalb einer Beziehung nie kümmern musste, sei es das Kochen, das Auto oder die Handhabung mit den Finanzen. Eine neue Idee ist geboren, die Kurse sind gut besucht und die Umsetzung entwickelt sich zur Singlebörse … Ein Buch, wie aus dem Leben geschrieben. Wem ergeht es nicht so nach einer Trennung? Die Arbeitsteilung in einer Gemeinschaft hat insofern sein Gutes, dass man sich um bestimmte Dinge nicht kümmern muss. Aber was ist, wenn man sich trennt und von einigen Dingen so gar keine Ahnung hat? Für diesen Aspekt hat Buffy, ein alter Schauspieler, der die Pension einer alten Freundin geerbt hat, Kurs im Angebot, die dieses Manko ausgleichen sollen. Buffy weiß selbst aus eigener Erfahrung, die er durch seine diversen Ehen und Scheidungen errungen hat, wie es einem in dieser Situation geht. Mit diesem Buch hat die Autorin Geschichten erzählt, wie sie jeden Tag irgendwo geschehen, Schicksale und Nöte der Menschen werden auf einfache und einfühlsame Weise dem Leser nahe gebracht. Menschen treffen sich, gehen aufeinander zu, lernen sich kennen. Man redet miteinander. Es ist immer wieder verblüffend, wie oft es passiert, dass man einem fremden Menschen eher Dinge anvertraut, die man sonst nicht auszusprechen wagt. Anfangs hatte ich ein wenig zu tun, in das Buch hineinzufinden, mich mit ihm anzufreunden, zuviel wurde mir „erzählt“. Aber nachdem Buffy nach Wales umgezogen und war und das Projekt „Myrtle House“ in Angriff nahm, wurde es interessant und ich habe es nicht mehr aus der Hand gelegt. Es ist ein leiser einfühlsamer und sehr realistischer Roman, der völlig glaubwürdig und aus dem Leben abgekupfert zu sein scheint.
Bewertung
4/5
06.06.2013
Buch (Taschenbuch)
Treffpunkt Wales
Deborah Moggach ist eine britische Autorin, die sowohl Romane als auch Drehbücher schreibt. Für ihr Drehbuch zu Stolz und Vorurteil (BBC-Verfilmung) erhielt sie den renommierten BAFTA. Und den wirklichen Durchbruch erreichte sie mit dem Buch und gleichnamigen Film Best Exotic Marigold Hotel. Und genau für Fans dieses Films ist auch dieses Buch die richtige Lektüre!
Dreh- und Angelpunkt dieses Romans ist Russell Buffy Buffery. Buffy ist Anfang Siebzig, war Schauspieler und Synchronsprecher und lebt jetzt mit seinem Terrier in London. Er war dreimal verheiratet und hat aus diesen Ehen und anderen Beziehungen 5 eigene Kinder und eine Stieftochter. Er ist etwas auseinandergegangen, hat aber immer noch Charme und seine tolle Stimme. Eines Tages erfährt er, dass er eine kleine Frühstückspension in Knockton/Wales geerbt hat. Sie gehörte Bridie, einer seiner früheren Liebschaften, die damals eine Pension für Schauspieler geführt hatte. Sie hatten lose Kontakt gehalten, doch jetzt ist Bridie tot. Und Buffy ist London überdrüssig geworden, überall ziehen neue, fremde Menschen hin und modernisieren es. Es beschließt nach Knockton zu ziehen und dort diese Frühstückspension weiterzuführen, wobei er von dieser Tätigkeit überhaupt keine Ahnung hat. Aber zum Glück gibt es da die ausgesprochen patente Voda, die schon Bridie zur Hand gegangen ist. Voda schmeißt die Pension und Buffy spielt die neue Rolle seines Lebens. Er ist der Gastgeber, der für jeden seiner Gäste ein offenes Ohr hat. Und dann kommt ihm auch noch eine geniale Idee, wie er Haus und Hof in Ordnung bekommen kann, ohne dass er dafür bezahlen muss. Nach und nach kommen in sein Hotel die ältere, einsame Monica, die sitzengelassene Maskenbildnerin Amy, deren innere Uhr arg zu ticken begonnen hat, der ältere Autor Harold, den eine Schreibblockade plagt und Andy, der Postbote, der einfach nicht mit Frauen umgehen kann. Und daraus entspinnt sich ein herrlicher Roman mit vielen schrägen Charakteren.
Deborah Moggach vereint auch in diesem Buch wieder viele ungewöhnliche Charaktere, die sich in einer heruntergekommenen Frühstückspension zusammenfinden. Es ist eine wunderschöne Umgebung, die Pension hat durchaus so ihren Charme und einige Pensionsgäste entdecken plötzlich wieder eine positive Seite des Lebens. Die Autorin hat das Geschick, dass sie ihre Personen so lebendig schildert, dass man sie tatsächlich vor dem inneren Auge sieht und hört! Typisch englisch, sehr charmant und humorvoll eine wunderbare Unterhaltungslektüre für den Urlaub. Und vielleicht wird daraus ja auch wieder ein Film oder eine kleine Miniserie für das Fernsehen. Ich könnte es mir sehr gut vorstellen und würde es sofort anschauen.
Für alle Fans von Best Exotic Marigold Hotel oder dem Film Kalender Girls!
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