Produktbild: Vom Ende einer Geschichte

Vom Ende einer Geschichte Roman

29

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25284

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2 cm

Gewicht

204 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Originaltitel

The sense of an ending

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74547-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25284

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2 cm

Gewicht

204 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Originaltitel

The sense of an ending

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74547-0

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

29 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Ehrlichkeit ist ein hohes Gut

Kaffeeelse am 05.12.2020

Bewertungsnummer: 1410965

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier gibt es wieder ein Highlight! Späte Einsichten passieren Tony in diesem Buch, späte Einsichten zu seinem eigenen Tun und dessen Folgen. Als alter Mann wird er mit seinem Tun in seiner Jugend konfrontiert, muss seine Fehler erkennen, was ihm nicht leichtfällt. Finn Adrian und Tony Webster treffen in ihrer Schulzeit aufeinander und werden Freunde. Doch waren sie das wirklich? Oder ist hier ein gewisses Konkurrenzdenken federführend? Sichtweisen und Erinnerungen seiner Jugend wurden von Tony für sich selbst schöngefärbt, sind nicht wirklich glaubwürdig. Und gerade dadurch ergeben sich auch gewisse Differenzen im Geschilderten. Männliche Freundschaften werden von Julian Barnes hier beleuchtet. Jetzt muss Tony erkennen, dass er eine Mitschuld an gewissen Dingen hat und hatte. Und diese Erkenntnis trifft ihn. Und lässt ihn immer noch innehalten in seiner Selbstwahrnehmung, lässt diese Selbstwahrnehmung Risse bekommen, aber sie letztlich auch nicht einstürzen. Dadurch ist Tony kein sympathischer Charakter, auch wenn die Geschichte sehr gefällig von Julian Barnes geschildert wird. Auch dadurch ergibt sich ein gewisser Zwiespalt. Aber Tony fällt für mich in keine angenehme Kategorie Mann. Tony und sein Umgang mit seiner männlichen und weiblichen Umgebung werden mehr und mehr fragwürdig. Diese schöngefärbten Erinnerungen haben immer weniger Wahrheitsgehalt. Die zugrundeliegende Geschichte würde von den anderen Protagonisten sicher ganz anders erzählt werden. Und irgendwie fühle ich mich erinnert an ähnliche Menschen im realen Leben. "Vom Ende einer Geschichte" ist ungeheuer spannend und auch etwas verworren geschrieben von Julian Barnes, verworren nicht wegen der Schreibweise und/oder wegen dem Schreibstil von Julian Barnes, sondern eher wegen der Fehler in Tonys Erinnerungen. Barnes zeigt hier sein ungeheures Talent! Es ist ein preisgekröntes Buch, für mich vollkommen nachvollziehbar preisgekrönt! Und es ist ein Buch, dem ich viele, viele Leser wünsche!!!

Ehrlichkeit ist ein hohes Gut

Kaffeeelse am 05.12.2020
Bewertungsnummer: 1410965
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier gibt es wieder ein Highlight! Späte Einsichten passieren Tony in diesem Buch, späte Einsichten zu seinem eigenen Tun und dessen Folgen. Als alter Mann wird er mit seinem Tun in seiner Jugend konfrontiert, muss seine Fehler erkennen, was ihm nicht leichtfällt. Finn Adrian und Tony Webster treffen in ihrer Schulzeit aufeinander und werden Freunde. Doch waren sie das wirklich? Oder ist hier ein gewisses Konkurrenzdenken federführend? Sichtweisen und Erinnerungen seiner Jugend wurden von Tony für sich selbst schöngefärbt, sind nicht wirklich glaubwürdig. Und gerade dadurch ergeben sich auch gewisse Differenzen im Geschilderten. Männliche Freundschaften werden von Julian Barnes hier beleuchtet. Jetzt muss Tony erkennen, dass er eine Mitschuld an gewissen Dingen hat und hatte. Und diese Erkenntnis trifft ihn. Und lässt ihn immer noch innehalten in seiner Selbstwahrnehmung, lässt diese Selbstwahrnehmung Risse bekommen, aber sie letztlich auch nicht einstürzen. Dadurch ist Tony kein sympathischer Charakter, auch wenn die Geschichte sehr gefällig von Julian Barnes geschildert wird. Auch dadurch ergibt sich ein gewisser Zwiespalt. Aber Tony fällt für mich in keine angenehme Kategorie Mann. Tony und sein Umgang mit seiner männlichen und weiblichen Umgebung werden mehr und mehr fragwürdig. Diese schöngefärbten Erinnerungen haben immer weniger Wahrheitsgehalt. Die zugrundeliegende Geschichte würde von den anderen Protagonisten sicher ganz anders erzählt werden. Und irgendwie fühle ich mich erinnert an ähnliche Menschen im realen Leben. "Vom Ende einer Geschichte" ist ungeheuer spannend und auch etwas verworren geschrieben von Julian Barnes, verworren nicht wegen der Schreibweise und/oder wegen dem Schreibstil von Julian Barnes, sondern eher wegen der Fehler in Tonys Erinnerungen. Barnes zeigt hier sein ungeheures Talent! Es ist ein preisgekröntes Buch, für mich vollkommen nachvollziehbar preisgekrönt! Und es ist ein Buch, dem ich viele, viele Leser wünsche!!!

In „Vom Ende einer Geschichte“…

leserattebremen aus Berlin am 18.07.2013

Bewertungsnummer: 2705888

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In „Vom Ende einer Geschichte“ erinnert sich Tony an sein Leben, seine Jugendzeit mit seinen Freunden, seine erste Liebe und einen Freund, der sich immer von den anderen abgehoben hatte, nämlich Adrian. Gemeinsam waren sie zur Schule gegangen, später trennten sich ihre Wege, als sie an unterschiedlichen Colleges studierten. Als Adrian mit Tonys erster Freundin eine Beziehung anfängt, bricht die Freundschaft ab. Tony heiratet, bekommt eine Tochter und lebt trotz späterer Scheidung ein glückliches und ruhiges Leben. Bis plötzlich der Brief eines Anwalts auftaucht und er das Tagebuch seines Jugendfreundes erben soll. Julian Barnes beschreibt die Erinnerungen von Tony Webster ebenso eindringlich wie die Selbsttäuschung, der der Protagonist aufsitzt. Konfrontiert mit den Charakteren seiner Vergangenheit und ihrer Version seiner Lebensgeschichte wird ihm klar, wie subjektiv er seine Erinnerung verklärt und sich selbst ins richtige, weil schönere Licht gerückt hat. Ein alter Brief, den er damals geschrieben hat, zeigt ihm, wie unbarmherzig er doch mit anderen Menschen ins Gericht gegangen ist, ohne sich selbst kritisch zu hinterfragen und eigene Fehler einzugestehen. Die Geschichte um Tony und sein Leben nimmt einen mit auf eine Reise, die einen auch selbst hinterfragt. Denn jeder speichert seine Erinnerungen subjektiv ab, doch inwieweit verfälschen wir die Tatsachen dabei wirklich? Handelt es sich wirklich nur um Schönheitskorrekturen oder lügen wir uns an einigen Stellen nicht sogar unseren ganzen Lebensentwurf schön? Tony muss sich plötzlich mit diesen Fragen auseinandersetzen, an einem Punkt seines Lebens, an dem er eigentlich keine Abzweigungen oder Aufregungen mehr erwartet hatte. All dies erzählt Julian Barnes mit einer Leichtigkeit, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Zu sehr will man wissen, was wirklich hinter dem Ende von Adrians und Tonys Freundschaft steckt, zu spannend ist die Frage, welche Rolle eine Frau dabei wirklich gespielt hat - und vor allem welche Frau. Die ganze Geschichte basiert auf den fein gestrickten Charakteren, die sich aneinander reiben, sobald sie aufeinander treffen. Dabei geht es auch um Menschen, die gerade deshalb Probleme haben obwohl sie eigentlich belanglos nebeneinander leben, ohne Konflikte auszutragen. „Vom Ende einer Geschichte“ ist ein wunderbares nachdenkliches Buch, dass Fragen aufwirft, die sich auch der Leser stellen sollte. Für Tony lautet die wichtigste Frage „Wie war eigentlich mein Leben?“, denn seine Erinnerung scheint ihm einige -beschönigende- Streiche zu spielen.

In „Vom Ende einer Geschichte“…

leserattebremen aus Berlin am 18.07.2013
Bewertungsnummer: 2705888
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In „Vom Ende einer Geschichte“ erinnert sich Tony an sein Leben, seine Jugendzeit mit seinen Freunden, seine erste Liebe und einen Freund, der sich immer von den anderen abgehoben hatte, nämlich Adrian. Gemeinsam waren sie zur Schule gegangen, später trennten sich ihre Wege, als sie an unterschiedlichen Colleges studierten. Als Adrian mit Tonys erster Freundin eine Beziehung anfängt, bricht die Freundschaft ab. Tony heiratet, bekommt eine Tochter und lebt trotz späterer Scheidung ein glückliches und ruhiges Leben. Bis plötzlich der Brief eines Anwalts auftaucht und er das Tagebuch seines Jugendfreundes erben soll. Julian Barnes beschreibt die Erinnerungen von Tony Webster ebenso eindringlich wie die Selbsttäuschung, der der Protagonist aufsitzt. Konfrontiert mit den Charakteren seiner Vergangenheit und ihrer Version seiner Lebensgeschichte wird ihm klar, wie subjektiv er seine Erinnerung verklärt und sich selbst ins richtige, weil schönere Licht gerückt hat. Ein alter Brief, den er damals geschrieben hat, zeigt ihm, wie unbarmherzig er doch mit anderen Menschen ins Gericht gegangen ist, ohne sich selbst kritisch zu hinterfragen und eigene Fehler einzugestehen. Die Geschichte um Tony und sein Leben nimmt einen mit auf eine Reise, die einen auch selbst hinterfragt. Denn jeder speichert seine Erinnerungen subjektiv ab, doch inwieweit verfälschen wir die Tatsachen dabei wirklich? Handelt es sich wirklich nur um Schönheitskorrekturen oder lügen wir uns an einigen Stellen nicht sogar unseren ganzen Lebensentwurf schön? Tony muss sich plötzlich mit diesen Fragen auseinandersetzen, an einem Punkt seines Lebens, an dem er eigentlich keine Abzweigungen oder Aufregungen mehr erwartet hatte. All dies erzählt Julian Barnes mit einer Leichtigkeit, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Zu sehr will man wissen, was wirklich hinter dem Ende von Adrians und Tonys Freundschaft steckt, zu spannend ist die Frage, welche Rolle eine Frau dabei wirklich gespielt hat - und vor allem welche Frau. Die ganze Geschichte basiert auf den fein gestrickten Charakteren, die sich aneinander reiben, sobald sie aufeinander treffen. Dabei geht es auch um Menschen, die gerade deshalb Probleme haben obwohl sie eigentlich belanglos nebeneinander leben, ohne Konflikte auszutragen. „Vom Ende einer Geschichte“ ist ein wunderbares nachdenkliches Buch, dass Fragen aufwirft, die sich auch der Leser stellen sollte. Für Tony lautet die wichtigste Frage „Wie war eigentlich mein Leben?“, denn seine Erinnerung scheint ihm einige -beschönigende- Streiche zu spielen.

Kundinnen und Kunden meinen

Vom Ende einer Geschichte

von Julian Barnes

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

J. Richter

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

5/5

Vergangenheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Leben von Tony Webstar, gerade in den Ruhestand gegangen, verändert sich als die Mutter einer alten Freundin ihm ein Tagebuch eines anderen Jugendfreundes, Adrian, vererbt. Sie waren alle Freunde während der Schulzeit, in den 60er Jahren in England. Diese Freundschaft wurde beendet, als Adrian eine Beziehung mit Veronica begann, kurz danach, nur 22 Jahre alt, nahm Adrian sich das Leben. Durch das Erbe kommen alle Erinnerungen zurück und 40 Jahre später trifft Tony wieder Veronica und er bemerkt, dass er Geschehnisse in der Vergangenheit unterdrückt hat. Er fängt an sein Gewissen zu prüfen, sieht aber schließlich ein, dass nichts in der Vergangenheit ungeschehen gemacht werden kann. Eine sehr schöne Schilderung unschöner Geschehnisse der Vergangenheit.
  • J. Richter
  • Buchhändler/-in

5/5

Vergangenheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Leben von Tony Webstar, gerade in den Ruhestand gegangen, verändert sich als die Mutter einer alten Freundin ihm ein Tagebuch eines anderen Jugendfreundes, Adrian, vererbt. Sie waren alle Freunde während der Schulzeit, in den 60er Jahren in England. Diese Freundschaft wurde beendet, als Adrian eine Beziehung mit Veronica begann, kurz danach, nur 22 Jahre alt, nahm Adrian sich das Leben. Durch das Erbe kommen alle Erinnerungen zurück und 40 Jahre später trifft Tony wieder Veronica und er bemerkt, dass er Geschehnisse in der Vergangenheit unterdrückt hat. Er fängt an sein Gewissen zu prüfen, sieht aber schließlich ein, dass nichts in der Vergangenheit ungeschehen gemacht werden kann. Eine sehr schöne Schilderung unschöner Geschehnisse der Vergangenheit.

Meinung aus der Buchhandlung

Vom Ende einer Geschichte

von Julian Barnes

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Vom Ende einer Geschichte