Eine Kritik der parasoziologischen Vernunft Sozialkritik im Dienst neoliberalistischen Denkens
-
- Deutsch ausgewählt
43,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.07.2013
Verlag
UvkSeitenzahl
360
Maße (L/B/H)
21,5/15/2 cm
Gewicht
483 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86764-424-2
Torsten Mayerhauser spricht von »parasoziologischen« Gesellschaftsdiagnosen, die – ähnlich (deshalb para-) wie die Soziologie selbst – die Gesellschaft/das Soziale problematisieren. Diese sind ganz allgemein für die Genese der modernen Gesellschaft entscheidende Referenz- und Konfliktgrößen. Heutzutage stellt sich Sozialkritik jedoch immer häufiger in den Dienst einer neoliberalistischen Gouvernementalität, indem sie genau solche Angstbilder generiert, die sich unter den Bedingungen ihrer Medialisierung auf effektive Weise mit dem Leitbild des unternehmerischen Selbst verbinden (lassen).
Mayerhauser fragt nach jenem bilddiskursiven Raster, das es erlaubt, überhaupt etwas als gesellschaftliches Problem sehen zu können: Was verraten diese als »neu« vermarkteten Sozialkritiken über ihre ureigenen gesellschaftlichen Möglichkeitsbedingungen? Welche Macht-Wissens-Effekte lassen sich beschreiben? Er berücksichtigt in seiner Arbeit neben genuin soziologischen Elaboraten journalistische Print- oder TV-Beiträge ebenso wie Kommissionsberichte, PR-Maßnahmen oder Stücke der Politikberatung. Sie alle geben vor zu wissen, wie es um das, was gesellschaftlich/sozial vermeintlich ist, bestellt ist.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice