Konsumentenschutz - ein aussterbender Begriff?: Untersuchung des Gefahrenpotenzials durch Neuromarketing Untersuchung des Gefahrenpotenzials durch Neuromarketing
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
44,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.10.2012
Abbildungen
mit 6 Abbildungen
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
96
Maße (L/B/H)
22/15,5/0,7 cm
Gewicht
166 g
Farbe
Cool Grey
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8428-8827-2
Wenn Kunden Produkte kaufen, gibt es immer mindestens zwei Sichtweisen - die des Kunden und die des Verkäufers bzw. Unternehmens. Aus Sicht der Unternehmen führt die fortschreitende Marktverdichtung und -sättigung zu einer Zunahme des Wettbewerbsdrucks, sodass eine effizientere Produktvermarktung sowie eine immer spezifischere Ausrichtung an den Motiven und Bedürfnissen der Konsumenten erforderlich werden. Dies ist unter anderem ein Grund dafür, dass seit einigen Jahren vor allem im Konsumgüterbereich bildgebende Verfahren zu Marketingzwecken eingesetzt werden. Dabei stehen im Fokus das menschliche Gehirn und die unbewussten Vorgänge, die das Konsumentenverhalten steuern. Die neue Disziplin Neuromarketing kann helfen, diese Problematik zu lösen, wodurch ein regelrechter Hype bei Unternehmen ausgelöst wurde. Aus Sicht der Konsumenten wurden durch Berichte in der Presse die Angst vor Manipulationen durch Neuromarketing geschürt. Dabei wurden von Bürgerrechtlern und Verbraucherschützern die Befürchtungen verstärkt, da populistische Schlagwörter wie "willenloser Konsument", "Buy Button" oder "gläserner Kunde" benutzt wurden. Auch die beteiligten medizinischen Einrichtungen sahen sich den ethischen Bedenken ausgesetzt. Doch trotz der Befürchtungen und der steigenden Publikationen zu diesem Thema fehlt bisher eine ethisch kritische Momentaufnahme. Stattdessen werden die bisherigen Erkenntnisse und deren Umsetzung in den unterschiedlichsten Kommunikationskanälen wie Internet und Vertrieb beschrieben. Insbesondere die Bundesrepublik Deutschland wies einen vergleichsweise starken Konsumentenschutz auf, der allerdings durch die Absenkung des Datenschutzes geschwächt wurde. Die zentrale Frage mit der sich die Konsumenten daher beschäftigen sollten, bezieht sich auf die Gefährlichkeit dieser Forschungsrichtung gegenüber deren Privatsphäre.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice