Wiener Kunsthandel 1938–1945 Geschädigte und Profiteure
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- Deutsch ausgewählt
60,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
45962
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.06.2026
Abbildungen
mit zahlreichen Abbildungen
Verlag
Studien VerlagSeitenzahl
600
Maße (L/B)
23,4/15,6 cm
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7065-5223-3
Nichtjüdische Kunsthändlerinnen und -händler mussten der Reichskammer der bildenden Künste beitreten und sich damit zum NS-Regime bekennen, um weiterhin am Markt tätig sein zu können. Sie profitierten von den Enteignungsmaßnahmen und den Notverkäufen jüdischer Sammlerinnen und Sammler, arbeiteten zum Teil den Kunstsammelprojekten der NS-Elite zu und bewerteten als Schätzmeister und Experten Sammlungen von Verfolgten.
Das Buch beleuchtet die gewaltsamen Enteignungs- und Umverteilungsvorgänge in der Kunsthandels- und Antiquitätenbranche, die Geschichte einzelner Betriebe, die Biographien der Geschädigten und jene der „Ariseurinnen“ und „Ariseure“, der kommissarischen Verwalter und „Abwickler“. Es befasst sich mit der Frage der Handlungsspielräume und rückt auch die Nachkriegskarrieren der Profiteure, deren Rechtfertigungsstrategien und Seilschaften ins Blickfeld.
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