Produktbild: Das Kind, das nicht fragte
Band 3

Das Kind, das nicht fragte Roman

6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.11.2012

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22,5/14,8/4,3 cm

Gewicht

670 g

Farbe

Lichtgrau / Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87302-2

Beschreibung

Rezension

"Ein italienischer Liebestraum und ein wunderbares Mittel gegen deutsche Winterdepressionen." Christel Freitag / NDR Kultur

Zitat

"Eine liebevoll erzählte Geschichte über Familienhierarchien und falsch gestellte Lebensgleise, aber auch ein Roman über Neubeginn und Lebensfreude. Das macht das Buch sympathisch und lesenswert."

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.11.2012

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22,5/14,8/4,3 cm

Gewicht

670 g

Farbe

Lichtgrau / Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87302-2

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Das Kind, das nicht fragte

Bewertung am 31.03.2013

Bewertungsnummer: 446324

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Benjamin Merz ist Ethnologe und reist für ein Forschungsprojekt nach Sizilien, genauer gesagt nach Mandlica. Sein Beruf erfordert die Beherrschung der Sprache, des Fragens, Zuhörens und Schreibens. Fragen zu stellen war für Benjamin zeitlebens eine schwierige Angelegenheit. Zu tief sitzen die Ursachen in seiner Kindheit. Mit hoher Konzentration gelingt es ihm den Menschen die richtigen Fragen zu stellen und sie in seinen Bann zu ziehen. Er lernt Maria und Paula kennen und Alberto, den Buchhändler, der über fast alles im Ort Bescheid weiß. Und er verliebt sich.... Ein Buch ganz im Stile Hanns-Joseph Ortheils und für seine Fans ein Muss.

Das Kind, das nicht fragte

Bewertung am 31.03.2013
Bewertungsnummer: 446324
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Benjamin Merz ist Ethnologe und reist für ein Forschungsprojekt nach Sizilien, genauer gesagt nach Mandlica. Sein Beruf erfordert die Beherrschung der Sprache, des Fragens, Zuhörens und Schreibens. Fragen zu stellen war für Benjamin zeitlebens eine schwierige Angelegenheit. Zu tief sitzen die Ursachen in seiner Kindheit. Mit hoher Konzentration gelingt es ihm den Menschen die richtigen Fragen zu stellen und sie in seinen Bann zu ziehen. Er lernt Maria und Paula kennen und Alberto, den Buchhändler, der über fast alles im Ort Bescheid weiß. Und er verliebt sich.... Ein Buch ganz im Stile Hanns-Joseph Ortheils und für seine Fans ein Muss.

Mit seinem neuen Roman „Das…

MaWiOr aus Halle am 19.11.2012

Bewertungsnummer: 2702854

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit seinem neuen Roman „Das Kind, das nicht fragte“ legt Hanns-Josef Ortheil (Jg. 1951) die Fortsetzung der literarischen Selbsterforschung seiner Kinder- und Jugendjahre vor. Nach „Erfindung des Lebens“ und „Die Moselreise“ setzt sich der Autor auch in diesem autobiografischen Roman mit den Themen Verstummen, Sprechen und Fragen sowie der Suche nach sich selbst auseinander. Ortheil schlüpft in dem zutiefst persönlichen Roman in die Rolle von Benjamin Merz, einem jungen Ethnologen, der im Rahmen einer Forschungsarbeit ein paar Monate nach Sizilien geht. Hier will er nichts anderes tun, als Fragen zu stellen und Antworten in Fragen zu verwandeln. Damit hofft er, die bisher verschwiegenen Einwohner des kleinen Städtchens Mandlica zum Reden zu bringen. Gut vorbereitet will er ihre innersten Geheimnisse, ihr Leben und Fühlen erkunden. Dabei war Benjamin früher kein besonders kontaktfreudiger Mensch, als jüngstes Kind einer Familie mit fünf Söhnen musste der Nachkömmling seine Hemmungen erst langsam überwinden. Er war einfach das Kind, das nicht fragte. Doch dann entwickelte er die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Benjamin wurde der geborene Zuhörer. Diese Eigenschaft wissen im Laufe der Zeit vor allem die Frauen des sizilianischen Städtchens zu schätzen. Er wird ihr begehrter Gesprächspartner, ja sie drängen sich ge-radezu danach, obwohl seine Befragungen mitunter bis zu vier Stunden dauern können. Durch diese Unterhaltungen dringt Benjamin aber auch immer tiefer in seine eigene Vergangenheit, zu den Eltern und den vier älteren Brüdern, die damals so dominant waren, dass ihm eigentlich nur das Schweigen blieb. Auch heute sehen sie, die alle in Köln leben, in Benjamin nur den „Kleinen“ und erkundigen sich bei jeder Gelegenheit nach ihm. Selbst während seines Sizilien-Aufenthaltes kann er sich ihrer „Fürsorge“ nur schwer entziehen. So konstatiert er am Ende etwas resignierend und doch selbstbewusst: „Ich heiße Benjamin, ich war das Kind, das nicht fragte. An einem sonnigen Aprilmorgen kam ich mit dem Flugzeug in Sizilien an …“. Fazit: Ein autobiografisch fundierter Roman über die Suche nach sich selbst und die Entdeckung des Lebens. Manfred Orlick

Mit seinem neuen Roman „Das…

MaWiOr aus Halle am 19.11.2012
Bewertungsnummer: 2702854
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit seinem neuen Roman „Das Kind, das nicht fragte“ legt Hanns-Josef Ortheil (Jg. 1951) die Fortsetzung der literarischen Selbsterforschung seiner Kinder- und Jugendjahre vor. Nach „Erfindung des Lebens“ und „Die Moselreise“ setzt sich der Autor auch in diesem autobiografischen Roman mit den Themen Verstummen, Sprechen und Fragen sowie der Suche nach sich selbst auseinander. Ortheil schlüpft in dem zutiefst persönlichen Roman in die Rolle von Benjamin Merz, einem jungen Ethnologen, der im Rahmen einer Forschungsarbeit ein paar Monate nach Sizilien geht. Hier will er nichts anderes tun, als Fragen zu stellen und Antworten in Fragen zu verwandeln. Damit hofft er, die bisher verschwiegenen Einwohner des kleinen Städtchens Mandlica zum Reden zu bringen. Gut vorbereitet will er ihre innersten Geheimnisse, ihr Leben und Fühlen erkunden. Dabei war Benjamin früher kein besonders kontaktfreudiger Mensch, als jüngstes Kind einer Familie mit fünf Söhnen musste der Nachkömmling seine Hemmungen erst langsam überwinden. Er war einfach das Kind, das nicht fragte. Doch dann entwickelte er die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Benjamin wurde der geborene Zuhörer. Diese Eigenschaft wissen im Laufe der Zeit vor allem die Frauen des sizilianischen Städtchens zu schätzen. Er wird ihr begehrter Gesprächspartner, ja sie drängen sich ge-radezu danach, obwohl seine Befragungen mitunter bis zu vier Stunden dauern können. Durch diese Unterhaltungen dringt Benjamin aber auch immer tiefer in seine eigene Vergangenheit, zu den Eltern und den vier älteren Brüdern, die damals so dominant waren, dass ihm eigentlich nur das Schweigen blieb. Auch heute sehen sie, die alle in Köln leben, in Benjamin nur den „Kleinen“ und erkundigen sich bei jeder Gelegenheit nach ihm. Selbst während seines Sizilien-Aufenthaltes kann er sich ihrer „Fürsorge“ nur schwer entziehen. So konstatiert er am Ende etwas resignierend und doch selbstbewusst: „Ich heiße Benjamin, ich war das Kind, das nicht fragte. An einem sonnigen Aprilmorgen kam ich mit dem Flugzeug in Sizilien an …“. Fazit: Ein autobiografisch fundierter Roman über die Suche nach sich selbst und die Entdeckung des Lebens. Manfred Orlick

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Das Kind, das nicht fragte

von Hanns-Josef Ortheil

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