Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle für Verletzungen des Völkerrechts Dokumentation alliierter Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg
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- Deutsch ausgewählt
30,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.03.2018
Abbildungen
Fotos, 60 schwarz-weiß Fotoss
Verlag
Lindenbaum VerlagSeitenzahl
502
Maße (L/B/H)
21,1/14,9/4,3 cm
Gewicht
679 g
Farbe
Lichtgrau / Kaffee
Auflage
8. erweiterte Neuauflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-938176-39-9
Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle für Verletzungen des Völkerrechts wurde 1939 eingerichtet, mit der Aufgabe, völkerrechtswidrige Handlungen der Kriegsgegner Deutschlands zu dokumentieren. Die Unterlagen dienten juristischen und diplomatischen Stellen des NS-Staates für Weißbücher, Protestschreiben und Anklagen gegen Kriegsgefangene.
Der Autor hat als erster die 226 erhaltenen Aktenbände ausgewertet. Diese Akten befinden sich im Bundesarchiv – Militärarchiv – Freiburg im Breisgau. Ausländische Archive wurden auch konsultiert, um die Zuverlässigkeit der deutschen Akten zu verifizieren. Mehr als 300 ehemalige Militärrichter und Zeugen wurden persönlich aufgesucht und mit ihren damaligen Ermittlungen und Aussagen konfrontiert.
Dieses Buch legt zugleich eine behördengeschichtliche und völkerrechtliche Studie vor: Im ersten Teil untersucht de Zayas die Glaubwürdigkeit der Institution und des Aktenkorpus, im zweiten Teil schildert er anhand ausgewählter Fälle die Vorgehensweise und die Ergebnisse der Untersuchungsstelle: Schwere Kriegsverbrechen werden dokumentiert.
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