Das neue Grundrecht auf Asyl

Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Problemstellung und Gang der Darstellung.- Erster Hauptteil: Historische Entwicklung des Asylrechts in der Bundesrepublik Deutschland.- I. Asylrechtsverbürgungen in der Zeit vor 1949.- A. Regelungen vor dem Zweiten Weltkrieg.- B. Regelungen in Länderverfassungen nach dem Zweiten Weltkrieg.- II. Das Asylrecht in der früheren DDR.- III. Zur Entwicklung des Asylrechts in der Bundesrepublik Deutschland bis zur Verfassungsänderung.- A. 1949 bis zur Entstehung der Asylverordnung im Jahre 1953.- 1. Ausgangslage.- 2. Gesetz über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet.- 3. Deutsches Auslieferungsgesetz.- 4. Verordnung über die Anerkennung und die Verteilung von ausländischen Flüchtlingen (Asylverordnung).- B. Die Regelung im Ausländergesetz aus dem Jahre 1965.- C. Erstes Gesetz zur Beschleunigung des Asylverfahrens aus dem Jahre 1978.- D. Zweites Gesetz zur Beschleunigung des Asylverfahrens aus dem Jahre 1980.- E. Asylverfahrensgesetz 1982.- F. Asylverfahrensgesetz 1987.- G. Änderungen des Asylrechts durch das Ausländergesetz aus dem Jahre 1990.- H. Gesetz zur Neuregelung des Asylverfahrens vom 26. Juni 1992.- IV. Zur Debatte um eine Änderung des Art. 16 Abs. 2 S. 2GG.- A. Initiative des Freistaates Bayern.- B. Gesetzesinitiativen des Landes Baden-Württemberg.- C. Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion der CDU/CSU.- D. Bayerischer Entwurf zu dem Schengener Durchführungsübereinkommen.- E. Entschließungsantrag des Landes Schleswig-Holstein.- V. Zur Entstehung von Art. 16 a GG.- A. Parteienkompromiß vom 6. Dezember 1992.- B. Gesetzgebungsverfahren.- Zweiter Hauptteil: Vereinbarkeit des deutschen Asylrechts mit der Genfer Flüchtlingskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention.- Vorbemerkung: Beurteilungskompetenz der Bundesrepublik Deutschland.- Erster Teil: Sichere Herkunftsländer.- 1. Kapitel: Länderlisten als materiellrechtliche Ausschlu?klausel.- Erster Abschnitt: Vereinbarkeit mit der Genfer Flüchtlingskonvention.- I. Materiellrechtlich wirkende Ausschlußklausel als unzulässiger geographischer Vorbehalt.- A. Verbot geographischer Vorbehalte in der Genfer Flüchtlingskonvention.- B. Charakterisierung materiellrechtlich wirkender Auschlußklauseln sicherer Herkunftsstaaten als Vorbehalt.- II. Unwiderlegliche Vermutungen der Verfolgungssicherheit und Art. 33 GFK.- A. Geltungsumfang des Refoulement-Verbotes.- 1. Problemstellung.- 2. Wortlaut von Artikel 33 GFK.- 3. Ziel und Zweck des Vertrages.- 4. Entstehungsgeschichte der Norm.- 5. Nachfolgende Staatenpraxis.- a) Belgien.- b) Bundesrepublik Deutschland.- c) Dänemark.- d) Frankreich.- e) Großbritannien.- f) Italien.- g) Kanada.- h) Niederlande.- i) Österreich.- j) Schweiz.- k) Spanien.- l) Tschechische Republik.- m) Ungarn.- n)USA.- 6. Position des UNHCR.- 7. Zwischenergebnis.- B. Anwendung unwiderleglicher Vermutungen bezüglich „sicherer Herkunftsstaaten“ und Refoulement-Verbot.- III. Fehlen eines Anerkennungsverfahrens als eigenständiger Verstoß gegen die Genfer Flüchtlingskonvention.- A. Funktion des Anerkennungsverfahrens.- B. Mindeststandard für ein Anerkennungsverfahren.- C. Verfahren bei „offensichtlich unbegründeten“ Anträgen.- Zweiter Abschnitt: Vereinbarkeit mit der Europäischen Menschenrechtskonvention.- I. Asylrelevanz der EMRK.- A. Art. 3 EMRK.- 1. Bedeutung von Art. 3 EMRK in Auslieferungs-beziehungsweise Ausweisungssituationen.- 2. Anwendbarkeit von Art. 3 EMRK in Fällen der Zurückweisung an der Grenze.- 3. Art. 3 EMRK und nicht-staatliche Verfolgung.- B. Art. 2 EMRK.- 1. Anwendbarkeit von Art. 2 EMRK in Ausweisungssituationen.- 2. Subjektiver Tatbestand.- II. Unwiderlegliche Vermutungen für Freiheit von unmenschlicher Behandlung oder Folter im Lichte der EMRK.- A. MÖgliche VerstÖße gegen die materiellen Vorschriften der EMRK.- B. Unvereinbarkeit mit Art. 13 EMRK.- 1. Zur von Art. 13 EMRK geschützten Personengruppe.- 2. Maßstab des Art. 13 EMRK.- III. Unwiderlegliche Vermutungen der Verfolgungsfreiheit anderer EMRK-Vertragsstaaten.- Dritter Abschnitt: Art. 16 a GG und das Verbot unwiderleglicher Vermutungen der Verfolgungsfreiheit.- I. Art. 16aAbs. 3 GG.- II. Art. 16a Abs. 2 GG.- A. MÖgliche Anwendbarkeit von Art. 16 a Abs. 2 GG auf StaatsangehÖrige der Drittstaaten.- B. Art. 16 a Abs. 2 GG und die Behauptung der Verfolgung von Asylsuchenden durch den sicheren Drittstaat.- 2. Kapitel: Widerlegliche Vermutung der Verfolgungsfreiheit im Herkunftsstaat — die Regelung des Art. 16 a Abs. 3 GG im Lichte der Genfer Flüchtlingskonvention und der EMRK.- Erster Abschnitt: Vereinbarkeit mit der Genfer Flüchtlingskonvention.- I. Zur Möglichkeit der Widerlegung bei Länderlisten.- II. Länderlisten und Art. 3 GFK.- A. Anwendbarkeit von Art. 3 GFK auf —, Statusanerkennungsverfahren.- B. Vorliegen einer Diskriminierung.- III. Zur Frage eines vorläufigen Aufenthaltsrechts.- IV. Zum materiellen Standard der Verfolgungssicherheit bei der Anwendung eines Systems „sicherer Herkunftsstaaten“.- A. Notwendigkeit der Festlegung materieller Standards.- B. Mindeststandard für das Verfahren, in denen safe countries of origin festgelegt werden.- C. Materielle Beurteilung der Verfolgungssicherheit.- 1. Charakterisierung eines Landes als „sicherer Herkunftsstaat“ trotz bestehender Verfolgungssituation bei Vorliegen einer inländischen Fluchtalternative ?.- 2. Zur Definition der Verfolgungsfreiheit.- Zweiter Abschnitt: Vereinbarkeit mit der EMRK.- I. Materielle Garantien.- II. Formelle Garantien.- A. Art. 6 EMRK.- B. Art. 13 EMRK.- 1. Präklusion verspäteten Vorbringens und Art. 13 EMRK.- 2. Wegfall der aufschiebenden Wirkung des Rechtsmittels und Art. 13 EMRK.- Zweiter Teil: Sichere Drittstaaten.- 1. Kapitel-VÖlkerrechtliche Berechtigung zur Zurückweisung gegenüber dem Drittstaat.- Erster Abschnitt: Zurückschiebung von Asylsuchenden und VÖlkergewohnheitsrecht.- Zweiter Abschnitt: Zurückschiebung von Drittausländern und vertragliche Regelungen.- I. Rückübernahme im Rahmen des Schengener beziehungsweise Dubliner Systems.- A. Schengener Folgeübereinkommen.- B. Dubliner Abkommen.- C. Verhältnis des Schengener Folgeabkommens zum Dubliner Abkommen.- II. Zurückschiebung in einzelne sichere Drittstaaten.- A. Belgien und Luxemburg.- B. Dänemark.- C. Finnland.- D. Frankreich.- E. Griechenland, Italien, Spanien und Portugal.- F. Irland.- G. Vereinigtes KÖnigreich.- H. Niederlande.- I. Norwegen und Schweden.- J. Österreich.- K. Polen.- L. Schweiz.- M. Tschechische Republik.- III. Ergebnis.- 2. Kapitel-Grenzen der Zurückweisung aus der Genfer Flüchtlingskonvention und der EMRK.- Erster Abschnitt: Grundsätzliche Berechtigung zur Zurückschiebung in sichere Drittstaaten.- Zweiter Abschnitt: Grenzen der Zurückweisung.- I. Genfer Flüchtlingskonvention.- A. Vorbemerkung: Vereinbarkeit mit Ziel und Zweck der Konvention ?.- B. Bedeutung des Non-Refoulement-Gebotes bei der Zurückschiebung in sichere Drittstaaten.- 1. Zum Umfang des Refoulement-Verbotes.- 2. Festlegung sicherer Drittstaaten durch Listen.- 3. Notwendigkeit einer individuellen EntkräftungsmÖglichkeit.- C. Mindestmaß des vorherigen Kontakts mit dem sicheren Drittstaat.- 1. Ausgangslage.- 2. Wortlaut und Entstehungsgeschichte der Konvention.- 3. Systematische Interpretation.- 4. Arbeiten im Rahmen internationaler Organisationen.- a) Arbeiten im Rahmen des Europarates.- b) Beschlüsse des Exekutiv-Komitees des UNHCR.- 5. Praxis einzelner Staaten.- a) Belgien.- b) Dänemark.- c) Frankreich.- d) Großbritannien.- e) Italien.- f) Kanada.- g) Niederlande.- h) Österreich.- i) Schweiz.- j) Vereinigte Staaten.- 6. Ergebnis.- D. Einhaltung der übrigen Bestimmungen der Genfer Flüchtlingskonvention in dem Drittstaat.- II. Grenzen der Zurückweisung aus der EMRK.- A. Art. 3 EMRK und das Verbot einer Kettenabschiebung.- B. Art. 3 EMRK und das Problem von Refugees-in-orbit.- C. Zurückweisung in sichere Drittstaaten und Art. 8 EMRK.- Dritter Abschnitt: Vereinbarkeit von Erstasylabkommen mit der Genfer Flüchtlingskonvention.- I. Festlegung von Zuständigkeitskriterien und überstellung an den zuständigen Vertragsstaat.- II. Wirkungserstreckung nationaler Asylentscheidungen.- A. Situation de lege lata.- 1. Erstreckung positiver Feststellungsbescheide.- 2. Erstreckung negativer Entscheidungen.- B. Situation de lege ferenda.- 1. Problemstellung.- 2. Ausdrückliches Verbot in der Genfer Flüchtlingskonvention ?.- 3. MÖgliche Beeinträchtigungen der Rechte der anderen Vertragsparteien der Genfer Flüchtlingskonvention.- 4. Vereinbarkeit mit Ziel und Zweck der Genfer Flüchtlingskonvention.- 5. Vereinbarkeit mit Art. 39 GFK.- 6. Ergebnis.- Dritter Hauptteil: Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen.- Erster Teil: Vereinbarkeit von Art. 16 a GG mit Art, 79 GG.- 1. Kapitel: Zur Beachtung des Art. 79 Abs. 1 GG.- 2. Kapitel: Grenzen des Art. 79 Abs. 3 GG.- Erster Abschnitt: Grundsätzliche Fragen.- I. Zur Fortgeltung des Art. 79 Abs. 3 GG nach der deutschen Wiedervereinigung.- II. Bindung auch des verfassungsloyalen verfassungsändernden Gesetzgebers an Art. 79 Abs. 3 GG.- III. Verhältnis von Art. 79 Abs. 3 GG zu Art. 19 Abs. 2 GG.- A. Unmittelbare Bindung des verfassungsändernden Gesetzgebers an Art. 19 Abs. 2 GG?.- B. Wesensgehaltsgarantie des Art. 19 Abs. 2 GG und Menschenwürdekern des einzelnen Grundrechts.- Zweiter Abschnitt: Menschenwürdekern des Asylrechts.- I. Begriff der Menschenwürde.- II. Politische Verfolgung und Menschenwürde der Verfolgten.- A. Politisch motivierte Eingriffe in Leib, Leben oder die persÖnliche Freiheit des Einzelnen.- B. Verfolgung im Bereich der Religionsausübung.- C. ZerstÖrung der beruflichen und wirtschaftlichen Existenz.- D. Verfolgung im Hinblick auf sonstige unverfugbare Merkmale, insbesondere im Falle der Homosexualität.- III. Gewährung politischen Asyls und Gebot der Achtung der Menschenwürde.- A. Verhältnis von Asylgewährung und Menschenwürdeschutz.- B. Zurechnung der ausländischen Menschenwürdeverletzung im Falle der Verweigerung von Schutz ?.- 1. Problemstellung.- 2. Geltung des Art. 1 Abs. 1 GG bei grenzüberschreitenden Sachverhalten.- 3. Anspruch auf Aufnahme aus Art. 1 Abs. 1 GG im Falle drohender Menschenwürdeverletzung im Heimatstaat?.- C. Materieller Menschenwürdekern des Asylrechts.- Dritter Abschnitt: Verweis auf Schutz durch Drittstaaten: Art. 16 a Abs. 2 GG und Art. 1 Abs. 1 GG.- I. Problemstellung.- II. Zur Frage des Ziellandes im Falle des Art. 16 a Abs. 2 S.3 GG.- III. Exkurs: Zum Begriff Mitgliedsstaat der Europäischen Gemeinschaft.- IV. Divergenzen zwischen dem Begriff der politischen Verfolgung und dem Flüchtlingsbegriff der Genfer Flüchtlingskonvention.- V. Art. 16 a Abs. 2 GG und fehlende Schutzbereitschaft des Drittstaates.- VI. Ausschluß des aufschiebenden Rechtsschutzes durch Art. 16 a Abs. 2 S. 3 GG ?.- A. Zulässigkeit eines vollständigen Ausschlusses gerichtlichen Rechtsschutzes im Asylrecht ?.- B. Zur Frage der Grundrechtsträgerschaft der Personen, die aus einem sicheren Drittstaat eingereist sind.- C. Zur MÖglichkeit des vollständigen Ausschlusses einstweiligen Rechtsschutzes.- D. Zur Auslegung von Art. 16 a Abs. 2 S. 3 GG.- VII. Verfahrensrechtlicher Mindeststandard in den sicheren Drittstaaten.- A. Problemstellung.- B. Grenzen eines Verweises auf ausländischen Grundrechtsschutz.- C. Konkretisierung des Verfahrensstandards.- VIII. Zur Weiterschiebung in ViertStaaten durch die sicheren Drittstaaten.- Vierter Abschnitt: Widerlegliche Vermutung der Verfolgungsfreiheit bestimmter Staaten: Das Verhältnis von Art. 16 a Abs. 3 GG iVm Art. 16 a Abs. 4 GG zu Art. 79 Abs. 3 GG.- I. Zulässigkeit der Schaffung widerleglicher Vermutungen von Verfolgungsfreiheit.- II. Zur Einschränkung des Prüfungsumfangs in Art. 16 a Abs. 4 GG.- III. Zulässigkeit der Präklusion verspäteten Vorbringens.- IV. Aussetzung des Vollzugs aufenthaltsbeendender Maßnahmen bei Vorliegen ernstlicher Zweifel an der Rechtmäßigkeit: Die Regelung des Art. 16 a Abs. 4 S. 1, 1. Halbsatz GG.- Fünfter Abschnitt: Art. 16 a Abs. 5 GG im Lichte von Art. 79 Abs. 3 GG.- Zweiter Teil: Asylverbürgungen in einzelnen Länderverfassungen nach der Reform des Asylrechts.- I. Zum Problem dynamischer Verweisungen auf den Grundrechtskatalog des GG.- II. Zur Kollision von landesverfassungsrechtlich garantierten Grundrechten mit dem GG.- A. Bedeutung von Art. 142 GG.- 1. Zeitlicher Anwendungsbereich von Art. 142 GG.- 2. Zum Begriff der übereinstimmung in Art. 142 GG.- a) Zur generellen MÖglichkeit weitergehender Grundrechtsgewährleistungen in den Landesverfassungen.- b) Zu mÖglichen Kollisionsfällen.- B. Das Verhältnis von Asylverbürgungen in den Landesverfassungen zu Art. 16 a GG.- Schlußteil: Art. 16 a GG und eine mÖgliche Harmonisierung des Asylrechts durch die Europäische Gemeinschaft.- 1. Kapitel: Zur Kompetenz der Europäischen Gemeinschaft im Bereich des Asylrechts.- I. Problemstellung.- II. Art. 118 EGV.- III. Art. 100 EGV.- A. Art. 100 EGV und der Abbau der Binnengrenzkontrolien.- B. Zur unmittelbaren Auswirkung unterschiedlicher nationaler Asylrechtsregelungen auf das Funktionieren des Gemeinsamen Marktes.- IV. Art. 235 EGV.- V. Bedeutung der Art. K. 2 — K. 9 des Vertrages über die Europäische Union.- 2. Kapitel-Verfassungsrechtliche Zulässigkeit einer übertragung von Hoheitsrechten auf die Europäische Gemeinschaft im Bereich der Asylpolitik im Lichte des Art. 16 a Abs. 5 GG.- I. Bedeutung von Art. 23 GG n.F.- II. Zur Bedeutung von Art. 16 a GG, insbesondere dessen Abs. 5 im Hinblick auf eine übertragung von Hoheitsrechten im Bereich der Asylpolitik.- III. Verhältnis von Art. 16 a Abs. 5 GG zu Art. 23 GG n.F.- Zusammenfassung.- Summary: The New German Law on Asylum.
Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht. Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Band 115

Das neue Grundrecht auf Asyl

Verfassungs- und völkerrechtliche Grenzen und Voraussetzungen

Buch (Taschenbuch)

€71,95

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 1993/94 von der Juristi schen Fakultat der Universitat Heidelberg als Dissertation angenommen. Sie hat ihre Grundlage in einem Gutachten, welches der Verfasser ge meinsam mit Herrn Prof. Dr. lochen Abr. Frowein im Sommer 1992 im Vorfeld der Reform des deutschen Asylrechts rur das Bundesministerium der Justiz erstellt hatl. Ihm sei an dieser Stelle sowohl rur die Uber nahme der Zweitkorrektur als auch rur die Bereitschaft gedankt, das Gutachten als Grundstock rur vorliegende Arbeit nutzen zu konnen. Meinem,Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Helmut Steinberger, danke ich fur die Betreuung der Arbeit, manches fachliche und personliche Ge sprach und das Verstandnis und die Gewahrung des notigen Freiraums, welche es ermoglicht haben, die Arbeit in einem verhaltnismiillig engen zeitIichen Rahmen erstellen zu konnen. Den Vorgenannten und Herrn Prof. Dr. RUdiger Wolfrum mochte ich auBerdem rur ihre Bereitschaft danken, meine Studie in die Reihe der Beitrage zum auslandischen Offentlichen Recht und VOlkerrecht aufzu nehmen. Dariiber hinaus danke ich allen Mitarbeitern des Heidelberger Max-Planck-Instituts fur auslandisches Offentliches Recht und Volker recht, insbesondere den Kollegen aus der Bibliothek, ohne deren freund liche Hilfsbereitschaft die Arbeit in dieser Form so nicht hatte zustande kommen konnen. Weiterhin ist aber auch all denen mein Dank aus zusprechen, die durch ihre stete Gesprachsbereitschaft den Erfolg der Arbeit mit befOrdert haben.

Professor Andreas Zimmermann is Professor of Law, University of Potsdam and Director Potsdam Centre of Human Rights; Dr. jur. (Heidelberg), LL.M. (Harvard); former Member of the German delegation to the Preparatory Committee and the United Nations Diplomatic Conference on the Establishment of an International Criminal Court; member of the Permanent Court of Arbitration; counsel in various cases before the ICJ; judge ad hoc in various cases before the European Court of Human Rights; arbitrator under the annex to the Vienna Convention on the Law of Treaties; member of the advisory board on UN issues of the German Ministry of Foreign Affairs.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.12.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

437

Maße (L/B/H)

24,1/16,1/2,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.12.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

437

Maße (L/B/H)

24,1/16,1/2,8 cm

Gewicht

718 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1994

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-79076-8

Weitere Bände von Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht. Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

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  • Das neue Grundrecht auf Asyl
  • Einleitung: Problemstellung und Gang der Darstellung.- Erster Hauptteil: Historische Entwicklung des Asylrechts in der Bundesrepublik Deutschland.- I. Asylrechtsverbürgungen in der Zeit vor 1949.- A. Regelungen vor dem Zweiten Weltkrieg.- B. Regelungen in Länderverfassungen nach dem Zweiten Weltkrieg.- II. Das Asylrecht in der früheren DDR.- III. Zur Entwicklung des Asylrechts in der Bundesrepublik Deutschland bis zur Verfassungsänderung.- A. 1949 bis zur Entstehung der Asylverordnung im Jahre 1953.- 1. Ausgangslage.- 2. Gesetz über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet.- 3. Deutsches Auslieferungsgesetz.- 4. Verordnung über die Anerkennung und die Verteilung von ausländischen Flüchtlingen (Asylverordnung).- B. Die Regelung im Ausländergesetz aus dem Jahre 1965.- C. Erstes Gesetz zur Beschleunigung des Asylverfahrens aus dem Jahre 1978.- D. Zweites Gesetz zur Beschleunigung des Asylverfahrens aus dem Jahre 1980.- E. Asylverfahrensgesetz 1982.- F. Asylverfahrensgesetz 1987.- G. Änderungen des Asylrechts durch das Ausländergesetz aus dem Jahre 1990.- H. Gesetz zur Neuregelung des Asylverfahrens vom 26. Juni 1992.- IV. Zur Debatte um eine Änderung des Art. 16 Abs. 2 S. 2GG.- A. Initiative des Freistaates Bayern.- B. Gesetzesinitiativen des Landes Baden-Württemberg.- C. Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion der CDU/CSU.- D. Bayerischer Entwurf zu dem Schengener Durchführungsübereinkommen.- E. Entschließungsantrag des Landes Schleswig-Holstein.- V. Zur Entstehung von Art. 16 a GG.- A. Parteienkompromiß vom 6. Dezember 1992.- B. Gesetzgebungsverfahren.- Zweiter Hauptteil: Vereinbarkeit des deutschen Asylrechts mit der Genfer Flüchtlingskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention.- Vorbemerkung: Beurteilungskompetenz der Bundesrepublik Deutschland.- Erster Teil: Sichere Herkunftsländer.- 1. Kapitel: Länderlisten als materiellrechtliche Ausschlu?klausel.- Erster Abschnitt: Vereinbarkeit mit der Genfer Flüchtlingskonvention.- I. Materiellrechtlich wirkende Ausschlußklausel als unzulässiger geographischer Vorbehalt.- A. Verbot geographischer Vorbehalte in der Genfer Flüchtlingskonvention.- B. Charakterisierung materiellrechtlich wirkender Auschlußklauseln sicherer Herkunftsstaaten als Vorbehalt.- II. Unwiderlegliche Vermutungen der Verfolgungssicherheit und Art. 33 GFK.- A. Geltungsumfang des Refoulement-Verbotes.- 1. Problemstellung.- 2. Wortlaut von Artikel 33 GFK.- 3. Ziel und Zweck des Vertrages.- 4. Entstehungsgeschichte der Norm.- 5. Nachfolgende Staatenpraxis.- a) Belgien.- b) Bundesrepublik Deutschland.- c) Dänemark.- d) Frankreich.- e) Großbritannien.- f) Italien.- g) Kanada.- h) Niederlande.- i) Österreich.- j) Schweiz.- k) Spanien.- l) Tschechische Republik.- m) Ungarn.- n)USA.- 6. Position des UNHCR.- 7. Zwischenergebnis.- B. Anwendung unwiderleglicher Vermutungen bezüglich „sicherer Herkunftsstaaten“ und Refoulement-Verbot.- III. Fehlen eines Anerkennungsverfahrens als eigenständiger Verstoß gegen die Genfer Flüchtlingskonvention.- A. Funktion des Anerkennungsverfahrens.- B. Mindeststandard für ein Anerkennungsverfahren.- C. Verfahren bei „offensichtlich unbegründeten“ Anträgen.- Zweiter Abschnitt: Vereinbarkeit mit der Europäischen Menschenrechtskonvention.- I. Asylrelevanz der EMRK.- A. Art. 3 EMRK.- 1. Bedeutung von Art. 3 EMRK in Auslieferungs-beziehungsweise Ausweisungssituationen.- 2. Anwendbarkeit von Art. 3 EMRK in Fällen der Zurückweisung an der Grenze.- 3. Art. 3 EMRK und nicht-staatliche Verfolgung.- B. Art. 2 EMRK.- 1. Anwendbarkeit von Art. 2 EMRK in Ausweisungssituationen.- 2. Subjektiver Tatbestand.- II. Unwiderlegliche Vermutungen für Freiheit von unmenschlicher Behandlung oder Folter im Lichte der EMRK.- A. MÖgliche VerstÖße gegen die materiellen Vorschriften der EMRK.- B. Unvereinbarkeit mit Art. 13 EMRK.- 1. Zur von Art. 13 EMRK geschützten Personengruppe.- 2. Maßstab des Art. 13 EMRK.- III. Unwiderlegliche Vermutungen der Verfolgungsfreiheit anderer EMRK-Vertragsstaaten.- Dritter Abschnitt: Art. 16 a GG und das Verbot unwiderleglicher Vermutungen der Verfolgungsfreiheit.- I. Art. 16aAbs. 3 GG.- II. Art. 16a Abs. 2 GG.- A. MÖgliche Anwendbarkeit von Art. 16 a Abs. 2 GG auf StaatsangehÖrige der Drittstaaten.- B. Art. 16 a Abs. 2 GG und die Behauptung der Verfolgung von Asylsuchenden durch den sicheren Drittstaat.- 2. Kapitel: Widerlegliche Vermutung der Verfolgungsfreiheit im Herkunftsstaat — die Regelung des Art. 16 a Abs. 3 GG im Lichte der Genfer Flüchtlingskonvention und der EMRK.- Erster Abschnitt: Vereinbarkeit mit der Genfer Flüchtlingskonvention.- I. Zur Möglichkeit der Widerlegung bei Länderlisten.- II. Länderlisten und Art. 3 GFK.- A. Anwendbarkeit von Art. 3 GFK auf —, Statusanerkennungsverfahren.- B. Vorliegen einer Diskriminierung.- III. Zur Frage eines vorläufigen Aufenthaltsrechts.- IV. Zum materiellen Standard der Verfolgungssicherheit bei der Anwendung eines Systems „sicherer Herkunftsstaaten“.- A. Notwendigkeit der Festlegung materieller Standards.- B. Mindeststandard für das Verfahren, in denen safe countries of origin festgelegt werden.- C. Materielle Beurteilung der Verfolgungssicherheit.- 1. Charakterisierung eines Landes als „sicherer Herkunftsstaat“ trotz bestehender Verfolgungssituation bei Vorliegen einer inländischen Fluchtalternative ?.- 2. Zur Definition der Verfolgungsfreiheit.- Zweiter Abschnitt: Vereinbarkeit mit der EMRK.- I. Materielle Garantien.- II. Formelle Garantien.- A. Art. 6 EMRK.- B. Art. 13 EMRK.- 1. Präklusion verspäteten Vorbringens und Art. 13 EMRK.- 2. Wegfall der aufschiebenden Wirkung des Rechtsmittels und Art. 13 EMRK.- Zweiter Teil: Sichere Drittstaaten.- 1. Kapitel-VÖlkerrechtliche Berechtigung zur Zurückweisung gegenüber dem Drittstaat.- Erster Abschnitt: Zurückschiebung von Asylsuchenden und VÖlkergewohnheitsrecht.- Zweiter Abschnitt: Zurückschiebung von Drittausländern und vertragliche Regelungen.- I. Rückübernahme im Rahmen des Schengener beziehungsweise Dubliner Systems.- A. Schengener Folgeübereinkommen.- B. Dubliner Abkommen.- C. Verhältnis des Schengener Folgeabkommens zum Dubliner Abkommen.- II. Zurückschiebung in einzelne sichere Drittstaaten.- A. Belgien und Luxemburg.- B. Dänemark.- C. Finnland.- D. Frankreich.- E. Griechenland, Italien, Spanien und Portugal.- F. Irland.- G. Vereinigtes KÖnigreich.- H. Niederlande.- I. Norwegen und Schweden.- J. Österreich.- K. Polen.- L. Schweiz.- M. Tschechische Republik.- III. Ergebnis.- 2. Kapitel-Grenzen der Zurückweisung aus der Genfer Flüchtlingskonvention und der EMRK.- Erster Abschnitt: Grundsätzliche Berechtigung zur Zurückschiebung in sichere Drittstaaten.- Zweiter Abschnitt: Grenzen der Zurückweisung.- I. Genfer Flüchtlingskonvention.- A. Vorbemerkung: Vereinbarkeit mit Ziel und Zweck der Konvention ?.- B. Bedeutung des Non-Refoulement-Gebotes bei der Zurückschiebung in sichere Drittstaaten.- 1. Zum Umfang des Refoulement-Verbotes.- 2. Festlegung sicherer Drittstaaten durch Listen.- 3. Notwendigkeit einer individuellen EntkräftungsmÖglichkeit.- C. Mindestmaß des vorherigen Kontakts mit dem sicheren Drittstaat.- 1. Ausgangslage.- 2. Wortlaut und Entstehungsgeschichte der Konvention.- 3. Systematische Interpretation.- 4. Arbeiten im Rahmen internationaler Organisationen.- a) Arbeiten im Rahmen des Europarates.- b) Beschlüsse des Exekutiv-Komitees des UNHCR.- 5. Praxis einzelner Staaten.- a) Belgien.- b) Dänemark.- c) Frankreich.- d) Großbritannien.- e) Italien.- f) Kanada.- g) Niederlande.- h) Österreich.- i) Schweiz.- j) Vereinigte Staaten.- 6. Ergebnis.- D. Einhaltung der übrigen Bestimmungen der Genfer Flüchtlingskonvention in dem Drittstaat.- II. Grenzen der Zurückweisung aus der EMRK.- A. Art. 3 EMRK und das Verbot einer Kettenabschiebung.- B. Art. 3 EMRK und das Problem von Refugees-in-orbit.- C. Zurückweisung in sichere Drittstaaten und Art. 8 EMRK.- Dritter Abschnitt: Vereinbarkeit von Erstasylabkommen mit der Genfer Flüchtlingskonvention.- I. Festlegung von Zuständigkeitskriterien und überstellung an den zuständigen Vertragsstaat.- II. Wirkungserstreckung nationaler Asylentscheidungen.- A. Situation de lege lata.- 1. Erstreckung positiver Feststellungsbescheide.- 2. Erstreckung negativer Entscheidungen.- B. Situation de lege ferenda.- 1. Problemstellung.- 2. Ausdrückliches Verbot in der Genfer Flüchtlingskonvention ?.- 3. MÖgliche Beeinträchtigungen der Rechte der anderen Vertragsparteien der Genfer Flüchtlingskonvention.- 4. Vereinbarkeit mit Ziel und Zweck der Genfer Flüchtlingskonvention.- 5. Vereinbarkeit mit Art. 39 GFK.- 6. Ergebnis.- Dritter Hauptteil: Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen.- Erster Teil: Vereinbarkeit von Art. 16 a GG mit Art, 79 GG.- 1. Kapitel: Zur Beachtung des Art. 79 Abs. 1 GG.- 2. Kapitel: Grenzen des Art. 79 Abs. 3 GG.- Erster Abschnitt: Grundsätzliche Fragen.- I. Zur Fortgeltung des Art. 79 Abs. 3 GG nach der deutschen Wiedervereinigung.- II. Bindung auch des verfassungsloyalen verfassungsändernden Gesetzgebers an Art. 79 Abs. 3 GG.- III. Verhältnis von Art. 79 Abs. 3 GG zu Art. 19 Abs. 2 GG.- A. Unmittelbare Bindung des verfassungsändernden Gesetzgebers an Art. 19 Abs. 2 GG?.- B. Wesensgehaltsgarantie des Art. 19 Abs. 2 GG und Menschenwürdekern des einzelnen Grundrechts.- Zweiter Abschnitt: Menschenwürdekern des Asylrechts.- I. Begriff der Menschenwürde.- II. Politische Verfolgung und Menschenwürde der Verfolgten.- A. Politisch motivierte Eingriffe in Leib, Leben oder die persÖnliche Freiheit des Einzelnen.- B. Verfolgung im Bereich der Religionsausübung.- C. ZerstÖrung der beruflichen und wirtschaftlichen Existenz.- D. Verfolgung im Hinblick auf sonstige unverfugbare Merkmale, insbesondere im Falle der Homosexualität.- III. Gewährung politischen Asyls und Gebot der Achtung der Menschenwürde.- A. Verhältnis von Asylgewährung und Menschenwürdeschutz.- B. Zurechnung der ausländischen Menschenwürdeverletzung im Falle der Verweigerung von Schutz ?.- 1. Problemstellung.- 2. Geltung des Art. 1 Abs. 1 GG bei grenzüberschreitenden Sachverhalten.- 3. Anspruch auf Aufnahme aus Art. 1 Abs. 1 GG im Falle drohender Menschenwürdeverletzung im Heimatstaat?.- C. Materieller Menschenwürdekern des Asylrechts.- Dritter Abschnitt: Verweis auf Schutz durch Drittstaaten: Art. 16 a Abs. 2 GG und Art. 1 Abs. 1 GG.- I. Problemstellung.- II. Zur Frage des Ziellandes im Falle des Art. 16 a Abs. 2 S.3 GG.- III. Exkurs: Zum Begriff Mitgliedsstaat der Europäischen Gemeinschaft.- IV. Divergenzen zwischen dem Begriff der politischen Verfolgung und dem Flüchtlingsbegriff der Genfer Flüchtlingskonvention.- V. Art. 16 a Abs. 2 GG und fehlende Schutzbereitschaft des Drittstaates.- VI. Ausschluß des aufschiebenden Rechtsschutzes durch Art. 16 a Abs. 2 S. 3 GG ?.- A. Zulässigkeit eines vollständigen Ausschlusses gerichtlichen Rechtsschutzes im Asylrecht ?.- B. Zur Frage der Grundrechtsträgerschaft der Personen, die aus einem sicheren Drittstaat eingereist sind.- C. Zur MÖglichkeit des vollständigen Ausschlusses einstweiligen Rechtsschutzes.- D. Zur Auslegung von Art. 16 a Abs. 2 S. 3 GG.- VII. Verfahrensrechtlicher Mindeststandard in den sicheren Drittstaaten.- A. Problemstellung.- B. Grenzen eines Verweises auf ausländischen Grundrechtsschutz.- C. Konkretisierung des Verfahrensstandards.- VIII. Zur Weiterschiebung in ViertStaaten durch die sicheren Drittstaaten.- Vierter Abschnitt: Widerlegliche Vermutung der Verfolgungsfreiheit bestimmter Staaten: Das Verhältnis von Art. 16 a Abs. 3 GG iVm Art. 16 a Abs. 4 GG zu Art. 79 Abs. 3 GG.- I. Zulässigkeit der Schaffung widerleglicher Vermutungen von Verfolgungsfreiheit.- II. Zur Einschränkung des Prüfungsumfangs in Art. 16 a Abs. 4 GG.- III. Zulässigkeit der Präklusion verspäteten Vorbringens.- IV. Aussetzung des Vollzugs aufenthaltsbeendender Maßnahmen bei Vorliegen ernstlicher Zweifel an der Rechtmäßigkeit: Die Regelung des Art. 16 a Abs. 4 S. 1, 1. Halbsatz GG.- Fünfter Abschnitt: Art. 16 a Abs. 5 GG im Lichte von Art. 79 Abs. 3 GG.- Zweiter Teil: Asylverbürgungen in einzelnen Länderverfassungen nach der Reform des Asylrechts.- I. Zum Problem dynamischer Verweisungen auf den Grundrechtskatalog des GG.- II. Zur Kollision von landesverfassungsrechtlich garantierten Grundrechten mit dem GG.- A. Bedeutung von Art. 142 GG.- 1. Zeitlicher Anwendungsbereich von Art. 142 GG.- 2. Zum Begriff der übereinstimmung in Art. 142 GG.- a) Zur generellen MÖglichkeit weitergehender Grundrechtsgewährleistungen in den Landesverfassungen.- b) Zu mÖglichen Kollisionsfällen.- B. Das Verhältnis von Asylverbürgungen in den Landesverfassungen zu Art. 16 a GG.- Schlußteil: Art. 16 a GG und eine mÖgliche Harmonisierung des Asylrechts durch die Europäische Gemeinschaft.- 1. Kapitel: Zur Kompetenz der Europäischen Gemeinschaft im Bereich des Asylrechts.- I. Problemstellung.- II. Art. 118 EGV.- III. Art. 100 EGV.- A. Art. 100 EGV und der Abbau der Binnengrenzkontrolien.- B. Zur unmittelbaren Auswirkung unterschiedlicher nationaler Asylrechtsregelungen auf das Funktionieren des Gemeinsamen Marktes.- IV. Art. 235 EGV.- V. Bedeutung der Art. K. 2 — K. 9 des Vertrages über die Europäische Union.- 2. Kapitel-Verfassungsrechtliche Zulässigkeit einer übertragung von Hoheitsrechten auf die Europäische Gemeinschaft im Bereich der Asylpolitik im Lichte des Art. 16 a Abs. 5 GG.- I. Bedeutung von Art. 23 GG n.F.- II. Zur Bedeutung von Art. 16 a GG, insbesondere dessen Abs. 5 im Hinblick auf eine übertragung von Hoheitsrechten im Bereich der Asylpolitik.- III. Verhältnis von Art. 16 a Abs. 5 GG zu Art. 23 GG n.F.- Zusammenfassung.- Summary: The New German Law on Asylum.