Das Schicksal von Schillers Schädel
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Sprache:Deutsch
52,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
180
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,3 cm
Gewicht
270 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-22917-9
DER SPIEGEL 19/2008 bezeichnete den Film "Der Friedrich Schiller-Code" als "spannendes Lehrstück über die Wissenschaft, eine Meisterklasse der Forschung".
150 Jahre lang galt Schillers Schädel als echt, auch wenn sich der Wissenschaftlerstreit darüber immer wieder entzündete. Das hat Fragen aufgeworfen, die zuvor niemand stellte. Wieso könnte der Fürstengruft-Schädel ein Zwilling Schillers sein, wenn doch anthropologisch Doppelgänger extrem selten sind? Was geschah mit Schillers Schädel? Wo blieb Schillers Skelett? Läßt sich ein Schädelraub beweisen? Wie groß ist der Kreis der Verdächtigen, die zu einer solchen Tat die Kenntnisse und Möglichkeiten gehabt hätten? Wohin führen die Spuren? Was sagen die Quellen, und wo weisen sie eventuell Leerstellen auf?
Dr. Ralf G. Jahn, genealogischer und historischer Fachberater des MDR und der Klassik Stiftung Weimar bei den Fernsehdokumentationen "Der Friedrich-Schiller-Code" und "Schillers Schädel-Schicksal", außerdem Co-Moderator beim "Goethezeitportal", beantwortet diese Fragen und andere.
Dr. Ralf G. Jahn ist überzeugt, daß der echte Schädel noch irgendwo existiert. Der Schiller-Experte geht von einer gezielten Vertauschung des Schiller-Schädels kurz nach der Beisetzung 1805 aus. Im Verdacht hat er den Weimarer Ludwig Friedrich von Froriep, der 1826 bei der Identifizierung der vermeintlichen Schiller-Gebeine eine maßgebliche Rolle gespielt und dessen Enkel einen zweiten "Schiller-Schädel" präsentiert hatte.
Hellmut Seemann, Präsident der Stiftung Klassik Weimar, bezeichnet die "Doppelgänger-Schädel"-Theorie von Dr. Ralf G. Jahn als "starke Hypothese", die das letzte Kapitel um Schillers Schädel noch ein paar Jahre oder gar Jahrzehnte offenhält.
Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Stoff des Filmes "Schillers Schädel Schicksal", das Jahns Erklärung für das völlig unerwartete Ergebnis der interdisziplinären Forschungen zum "Friedrich-Schiller-Code" liefert und die Vorgänge um den Schiller-Schädel rekonstruiert. Abgerundet wird es durch ein Lexikon mit Kurzbiographien der wichtigsten Personen, die mit Schillers Schädel zu tun hatten.
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