Produktbild: Unter Staatsfeinden

Unter Staatsfeinden Mein Leben im braunen Sumpf der Neonaziszene

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2012

Verlag

Riva

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,5/15,7/2,1 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86883-239-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2012

Verlag

Riva

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,5/15,7/2,1 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86883-239-6

Herstelleradresse

Münchner Verlagsgruppe GmbH
Türkenstraße 89
80799 München
DE
info@m-vg.de

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Die Macht der Gewalt und des…

Joschne aus Sittensen am 11.10.2012

Bewertungsnummer: 2703343

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Macht der Gewalt und des Hasses: Ein Aussteiger erzählt Als immer mehr Einzelheiten über die Zwickauer Terrorzelle ans Licht kamen, fragten sich viele, wie die Neonazis so lange ungestört operieren konnten. Szene-Aussteiger Manuel Bauer weiß, warum und erhebt in seinem Buch schwere Vorwürfe gegen den Verfassungsschutz. Während seiner aktiven Zeit in der rechten Szene machte er die Erfahrung, "dass Leute im Verfassungsschutz nicht anders gedacht haben. Viele Beamte waren wohl zu sehr involviert, deshalb haben sie nicht so gut gearbeitet", vermutet Bauer. Auch die V-Männer, die der Staat auf die Szene ansetzt, seien für Neonazis eher hilfreich als gefährlich, so der Ex-Neonazi in seinem Buch. Der Grund: Oft teilten sie die rechte Gesinnung, resümiert Bauer die teils skandalösen Zustände, die nun diskutiert werden. Sein persönlicher Weg zu den Neonazis ging schnell und erscheint fast gedankenlos. Manuel Bauer schildert seine Kindheit und Jugend und die Zeit seiner Verwandlung, die wie in einem Rausch, mit den falschen Ideologien und Freunden, immer weiter in eine Abwärtsspirale mit schlimmen Folgen führte - für ihn, seine Familie und für viele andere Menschen, denen er Leid zufügte. Ehrlich und schonungslos bescheibt Manuel Bauer, wie tief er im braunen Sumpf steckte und wie es ihm gelang, sich endgültig von der rechten Szene zu distanzieren. Der Autor Manuel Bauer war bis 2006 in der rechtsextremen Szene aktiv. Er fungierte als Kameradschaftsführer, war Gründer einer Wehrsportgruppe namens Racheakt und einer paramilitärischen, nazistischen Ausbildungstruppe namens "Bund arischer Kämpfer". Er wurde jedoch geläutert und stieg über das Programm "EXIT Deutschland" aus. Heute hält er Vorträge und Workshops an verschiedenen Schulen ab und warnt vor den Anwerbetricks der Rechten. Zudem engagiert er sich aktiv gegen die rechtsextreme Szene in Deutschland und erhebt schwere Vorwürfe gegen Verfassungschutz und Polizei. Bauer lebt heute an einem unbekannten Ort in Süddeutschland.

Die Macht der Gewalt und des…

Joschne aus Sittensen am 11.10.2012
Bewertungsnummer: 2703343
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Macht der Gewalt und des Hasses: Ein Aussteiger erzählt Als immer mehr Einzelheiten über die Zwickauer Terrorzelle ans Licht kamen, fragten sich viele, wie die Neonazis so lange ungestört operieren konnten. Szene-Aussteiger Manuel Bauer weiß, warum und erhebt in seinem Buch schwere Vorwürfe gegen den Verfassungsschutz. Während seiner aktiven Zeit in der rechten Szene machte er die Erfahrung, "dass Leute im Verfassungsschutz nicht anders gedacht haben. Viele Beamte waren wohl zu sehr involviert, deshalb haben sie nicht so gut gearbeitet", vermutet Bauer. Auch die V-Männer, die der Staat auf die Szene ansetzt, seien für Neonazis eher hilfreich als gefährlich, so der Ex-Neonazi in seinem Buch. Der Grund: Oft teilten sie die rechte Gesinnung, resümiert Bauer die teils skandalösen Zustände, die nun diskutiert werden. Sein persönlicher Weg zu den Neonazis ging schnell und erscheint fast gedankenlos. Manuel Bauer schildert seine Kindheit und Jugend und die Zeit seiner Verwandlung, die wie in einem Rausch, mit den falschen Ideologien und Freunden, immer weiter in eine Abwärtsspirale mit schlimmen Folgen führte - für ihn, seine Familie und für viele andere Menschen, denen er Leid zufügte. Ehrlich und schonungslos bescheibt Manuel Bauer, wie tief er im braunen Sumpf steckte und wie es ihm gelang, sich endgültig von der rechten Szene zu distanzieren. Der Autor Manuel Bauer war bis 2006 in der rechtsextremen Szene aktiv. Er fungierte als Kameradschaftsführer, war Gründer einer Wehrsportgruppe namens Racheakt und einer paramilitärischen, nazistischen Ausbildungstruppe namens "Bund arischer Kämpfer". Er wurde jedoch geläutert und stieg über das Programm "EXIT Deutschland" aus. Heute hält er Vorträge und Workshops an verschiedenen Schulen ab und warnt vor den Anwerbetricks der Rechten. Zudem engagiert er sich aktiv gegen die rechtsextreme Szene in Deutschland und erhebt schwere Vorwürfe gegen Verfassungschutz und Polizei. Bauer lebt heute an einem unbekannten Ort in Süddeutschland.

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