Produktbild: Die Schädeljäger

Die Schädeljäger Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2012

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20/12/2,1 cm

Gewicht

383 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1298-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2012

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20/12/2,1 cm

Gewicht

383 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1298-1

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Weimar 1805: während der…

tassieteufel am 18.03.2013

Bewertungsnummer: 2697051

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weimar 1805: während der Phrenologe Dr. Franz Josef Gall seine Schädellehre in den Hörsälen Weimars vorstellt, zieht sich eine Spur blutiger Verbrechen durch die Stadt. Enthauptete Leichen, herausgerissene Zungen und ausgestochene Augen schüren die Angst der Bewohner. Der Weinhändler Adrian Dennfelder wird auch in die Angelegenheit verwickelt, als er in das Visier des Mörders gerät. Mit dem Einstieg ins Buch hab ich mich sehr schwer getan! Und das lag nicht daran, dass viele Personen eingeführt wurden oder es schnelle Szenenwechsel gab, sowas stört mich nicht. Was für mich allerdings den Lesefluss erschwert hat, war die Tatsache, das ein Großteil der Szenen zu keinem nennenswerten Ergebnis führten, sie versickerten im Sande und wurden auch nicht weiter geführt, so dass man sich als Leser über gut die erste Buchhälfte eigentlich die ganze Zeit fragt, was da eigentlich passiert. Zudem ist schon sehr früh klar, wer der Mörder ist, hier gibt es also auch keine Überraschungen mehr. Der Erzählstrang rund um den Weinhändler Dennfelder und seine häuslichen Probleme fand ich ganz unterhaltsam, das ist auch der einzige Handlungsstrang, der für mich am Ende halbwegs schlüssig aufgelöst wurde. Das kann man leider von den ganzen Episoden rund um den Krimifall leider nicht sagen. Es gibt eine ganze Reihe von brutalen Szenen, mit sowas habe ich sonst keine Probleme, aber hier hatte ich das Gefühl, dass sie lediglich aus Effekthascherei eingefügt wurden, anstatt die Geschichte wirklich voranzubringen, z.B mit den herausgerissenen Zungen ergab sich überhaupt keine logische Erklärung (auch wieder ein versickerter Handlungsstrang). Auch bei der Figurenzeichnung gab es für mich einige Defizite, man erfährt so gut wie nichts über die im Buch agierenden Personen und so bleiben Beweggründe und Motive völlig im Dunkeln. Ein paar Hintergrundinformationen wären hier hilfreich gewesen und hätten die Motivationen der Charaktere herausgebracht. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, leider vermittelt es auch ein falsches Bild, denn ich dachte, dass ich im Buch auch etwas über die Schädellehre von Dr. Franz Josef Gall erfahre, darauf wird aber im Buch überhaupt nicht eingegangen, wer zu Anfang nichts über diese inzwischen unbekannte Lehre wußte, der ist hinterher auch nicht schlauer. Im letzten Buchdrittel wird es etwas spannender, die Geschichte nimmt an Fahrt auf, aber wirklich begeistern konnte mich das dann auch nicht mehr, vor allem weil zu viele Fragen offen blieben, der ermittelnde Inspektor Niemer war völlig unfähig und wie vernagelt, zumal für jemanden, der sonst jeden Fall löst. Der Schreibtsil ist recht flüssig, so dass man das Buch bei aller Kritik immerhin gut weglesen kann. Für mich leider ein Fehlgriff vermutlich weil ich auch eine gänzlich andere Erwartungshaltung hatte, ich habe das Buch im Zug einer Leserunde gelesen und möchte mich trotzdem beim Verlag für das zur Verfügung stellen des Buches bedanken. FaziT: vermutlich eines der Bücher die stark polarisieren, entweder man ist begeistert oder wie ich eben nicht! Da der Mörder schon sehr frühzeitig erkennbar war, fehlte mir die Spannung und die anderen Kritikpunkte hab ich ja oben schon erwähnt. Für reine Krimifans ist das Buch sicher nicht so geeignet, da hier zu wenig Gewicht auf dem Lösen des Falles liegt.

Weimar 1805: während der…

tassieteufel am 18.03.2013
Bewertungsnummer: 2697051
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weimar 1805: während der Phrenologe Dr. Franz Josef Gall seine Schädellehre in den Hörsälen Weimars vorstellt, zieht sich eine Spur blutiger Verbrechen durch die Stadt. Enthauptete Leichen, herausgerissene Zungen und ausgestochene Augen schüren die Angst der Bewohner. Der Weinhändler Adrian Dennfelder wird auch in die Angelegenheit verwickelt, als er in das Visier des Mörders gerät. Mit dem Einstieg ins Buch hab ich mich sehr schwer getan! Und das lag nicht daran, dass viele Personen eingeführt wurden oder es schnelle Szenenwechsel gab, sowas stört mich nicht. Was für mich allerdings den Lesefluss erschwert hat, war die Tatsache, das ein Großteil der Szenen zu keinem nennenswerten Ergebnis führten, sie versickerten im Sande und wurden auch nicht weiter geführt, so dass man sich als Leser über gut die erste Buchhälfte eigentlich die ganze Zeit fragt, was da eigentlich passiert. Zudem ist schon sehr früh klar, wer der Mörder ist, hier gibt es also auch keine Überraschungen mehr. Der Erzählstrang rund um den Weinhändler Dennfelder und seine häuslichen Probleme fand ich ganz unterhaltsam, das ist auch der einzige Handlungsstrang, der für mich am Ende halbwegs schlüssig aufgelöst wurde. Das kann man leider von den ganzen Episoden rund um den Krimifall leider nicht sagen. Es gibt eine ganze Reihe von brutalen Szenen, mit sowas habe ich sonst keine Probleme, aber hier hatte ich das Gefühl, dass sie lediglich aus Effekthascherei eingefügt wurden, anstatt die Geschichte wirklich voranzubringen, z.B mit den herausgerissenen Zungen ergab sich überhaupt keine logische Erklärung (auch wieder ein versickerter Handlungsstrang). Auch bei der Figurenzeichnung gab es für mich einige Defizite, man erfährt so gut wie nichts über die im Buch agierenden Personen und so bleiben Beweggründe und Motive völlig im Dunkeln. Ein paar Hintergrundinformationen wären hier hilfreich gewesen und hätten die Motivationen der Charaktere herausgebracht. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, leider vermittelt es auch ein falsches Bild, denn ich dachte, dass ich im Buch auch etwas über die Schädellehre von Dr. Franz Josef Gall erfahre, darauf wird aber im Buch überhaupt nicht eingegangen, wer zu Anfang nichts über diese inzwischen unbekannte Lehre wußte, der ist hinterher auch nicht schlauer. Im letzten Buchdrittel wird es etwas spannender, die Geschichte nimmt an Fahrt auf, aber wirklich begeistern konnte mich das dann auch nicht mehr, vor allem weil zu viele Fragen offen blieben, der ermittelnde Inspektor Niemer war völlig unfähig und wie vernagelt, zumal für jemanden, der sonst jeden Fall löst. Der Schreibtsil ist recht flüssig, so dass man das Buch bei aller Kritik immerhin gut weglesen kann. Für mich leider ein Fehlgriff vermutlich weil ich auch eine gänzlich andere Erwartungshaltung hatte, ich habe das Buch im Zug einer Leserunde gelesen und möchte mich trotzdem beim Verlag für das zur Verfügung stellen des Buches bedanken. FaziT: vermutlich eines der Bücher die stark polarisieren, entweder man ist begeistert oder wie ich eben nicht! Da der Mörder schon sehr frühzeitig erkennbar war, fehlte mir die Spannung und die anderen Kritikpunkte hab ich ja oben schon erwähnt. Für reine Krimifans ist das Buch sicher nicht so geeignet, da hier zu wenig Gewicht auf dem Lösen des Falles liegt.

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Die Schädeljäger

von Christiane Gref, Meike Schwagmann

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