Jeder zweite Berliner Schlesische Spuren an der Spree
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Altersempfehlung
10 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
13.04.2012
Abbildungen
mit zahlreichen farbigen und S.-W.-Abbildungen, Kurzbiografien, detaillierten Registern, historischem und aktuellem Stadtplan, Integralbroschur mit Lesebändchen
Verlag
Deutsches Kulturforum östliches EuropaSeitenzahl
384
Maße (L/B/H)
21,1/13,1/3,2 cm
Gewicht
636 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-936168-61-7
Im Zuge der Industrialisierung wurde Schlesien eines der wichtigsten Einzugsgebiete für Arbeitskräfte, die in den neu entstehenden Arbeitervierteln um den Schlesischen Bahnhof und das Schlesische Tor lebten. Die in diesem Zusammenhang wachsende Sensibilität für soziale Fragen zeigte sich mit den schlesischen Vätern der Sozialdemokratie Ferdinand Lassalle und Paul Löbe. Aus Schlesien stammten auch zahlreiche Persönlichkeiten der kulturellen Avantgarde der zwanziger Jahre in Berlin, etwa Alfred Kerr, Max Hermann-Neiße oder Ludwig Meidner.
Auf drei großen Spaziergängen durch die architektonische, künstlerische und literarische Stadtlandschaft überrascht das reich bebilderte Buch mit typisch schlesischen Phänomenen der Industrie-, Theater-, Kunst- und Gesellschaftsgeschichte Berlins. Die Autorin rückt den Berlinern und den Gästen der Stadt die geografische Nähe Schlesiens ins Bewusstsein, in der Hoffnung, den Austausch zwischen der deutschen Hauptstadt und ihrer heute zu Polen gehörenden benachbarten Kulturlandschaft wieder neu zu beleben.
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