Produktbild: Fernliebe

Fernliebe Lebensformen im globalen Zeitalter

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/2,3 cm

Gewicht

266 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46412-0

Beschreibung

Rezension

»Durchmischt mit Fallbeispielen, Studien und Zitaten entspannt sich ein faszinierendes Panorama globaler Interdependenz. Der größte Verdienst dieser Tour de Force globalisierter Bezugnahme liegt in der realitätssatten Ausweitung und Fortschreibung klassischer Liebes- und Familienbegriffe und der damit verbundenen Aufforderung, die Frage nach dem 'unverzichtbaren Kern der Humanität' immer wieder neu zu stellen.« Ariadne von Schirach Deutschlandfunk Kultur 20111101

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/2,3 cm

Gewicht

266 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46412-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Fernliebe
  • Kapitel I: Wie Normalfamilien sich in Weltfamilien verwandeln

    1. Der Blick in die Literatur: Komödien und Tragödien der Fernliebe

    2. Neuland

    3. Der Blick auf die Realität: Die Vielfalt der Weltfamilien

    Wenn Liebe und Fürsorge importiert werden: Die globalisierten Dienstmädchen

    Wenn die Grenzen globaler Ungleichheit Weltfamilien spalten

    Die Schöne Neue Welt der globalisierten Schwangerschaft und Geburt

    Die Fernliebe der Großeltern

    4. Warum Weltfamilien das bisherige Verständnis von Familie auf den Kopf stellen

    5. Der Begriffsschlüssel: Zur Definition von »Weltfamilien«

    6. Von einer »Kultur« der Weltfamilien zu sprechen ist ein Widerspruch in sich

    Kapitel II: Zwei Nationen, ein Paar: Geschichten vom wechselseitigen Verstehen und Mißverstehen

    1. Sind »gemischte Beziehungen« anders als andere?

    »Das« binationale Paar gibt es nicht

    Die ethnische Falle

    2. Von der einen Welt in die andere

    Das Gepäck der Erinnerungen

    Machtverschiebungen

    Vorurteile, Widerstände, Barrieren

    Abwehr gegen die mißtrauischen Blicke

    3. Interkulturelle Differenzen: Vom Entziffern kulturell geprägter Signale, Erwartungen, Normen

    Der Einwand der Einheimischen

    Liebe geht durch den Magen, Liebe schlägt auf den Magen

    4. Überraschungseffekte: Das Phänomen der biographischen Rückwende

    Partnerwahl als Provokation

    Phasen der bikulturellen Beziehung

    Typische Auslöser

    Weglaufen und zurückschauen

    Ausblick

    Kapitel III: Wieviel Ferne, wieviel Nähe verträgt die Liebe?

    1. Zur sozialen Anatomie der Fernliebe

    Von der Nachbarschaft zum Treffpunkt Internet

    Liebe ohne Sexualität

    Liebe ohne Alltag

    Die Fernliebe der Mütter

    Fernliebe und Arbeitsmarkt – Eine Wahlverwandtschaft

    2. Liebe, Ehe, Lebensglück – Über kulturelle Entfernungen hinweg

    Was heißt hier Liebe?

    Homosexuelle und heterosexuelle Paarbeziehungen

    Polnische Heirat versus amerikanische Heirat

    Zudringliche Männer versus leichte Mädchen

    3. Liebe, Ehe, Lebensglück: Verschiedene Modelle

    Heirat – Kinder – vielleicht Liebe

    Liebe – Heirat – Kinder

    Liebe – Heirat – vielleicht Kinder – vielleicht Scheidung

    Liebe – vielleicht Kind – vielleicht Heirat – vielleicht Scheidung – vielleicht wieder Liebe – vielleicht wieder Kind

    Pragmatische Heirat – Kinder – vielleicht Liebe

    Weltfamilien meint die Ungleichzeitigkeit der ineinander verstrickten Liebeswelten

    Kapitel IV: Weltmarkt, Weltreligionen, Weltrisiken, Weltfamilien: Wie globale Schicksalsgemeinschaften entstehen

    1. Organ-Tourismus: Wie die Organe der Armen der Welt den Körpern der Reichen einverleibt werden

    2. Weltmarkt als Kapitalmacht

    3. Erwerbsarbeit: Die Arbeitsplätze wandern aus in die Armutsregionen

    4. Die Wahrheitskonkurrenz der Weltreligionen

    5. Klimawandel als existentielle Verstrickung der Menschheit

    6. Risikogemeinschaften als Schicksalsgemeinschaften

    7. Kosmopolitisierung als Alltagsgeschehen

    Kapitel V: Heiratsmigrantinnen: Der Traum vom besseren Leben

    1. Migrationswünsche versus Migrationsbarrieren

    Heiratmigration: Warum diese paradoxe Verbindung zweier separater Lebensbereiche?

    Rapide Zunahme der Migrationswünsche

    Verschärfung der Migrationsgesetze

    2. Auf der Suche nach Migrationswegen

    Artisten der Grenze

    Die Heiratsoption

    3. Die Basis-Option: Kommerzielle Formen der Heiratvermittlung

    Bauer sucht Frau: Brautschaureisen und Werbekampagnen

    Von Indien in die USA: Über Heiratsannoncen und Internet

    Kettenmigration: Migranten werden zu Heiratsvermittlern

    4. Die spezielle Option: Heiratsvermittlung über transnationale Familiennetzwerke

    5. Geschichten des Unglücks: Heiratsmigrantinnen als Opfer

    Von der Hoffnung zum Unglück

    Unter Generalverdacht

    Einseitigkeit

    Die eine und die andere Hälfte

    6. Noch mehr Unglücksgeschichten: Heiratsmigrantinnen als Täterinnen

    Romantische Liebe

    Die kulturelle Logik des Begehrens

    7. Ausblick: Welche Zukunft?

    Kapitel VI:Hausarbeitsmigrantinnen: Mutterliebe aus der Ferne

    1. Die neue Arbeitsmigration: Weiblich

    Wohlstandsgefälle und politische Umbrüche

    Die Arbeitsteilung im Privaten

    Notlagen und Überlebensstrategien

    Alternde Gesellschaft

    Eine Win-win-Situation

    2. In den Grauzonen der Legalität: Die Situation der Migrantinnen im Aufnahmeland

    3. Versorgungslücken und globale Betreuungsketten: Wie sich in der Heimat der Migrantinnen die Familien verändern

    4. Mutterliebe und andere Gefühle

    Eifersucht

    Verschobene Liebe oder: Die globale Herztransplantation

    Vorwürfe und Gegenvorwürfe

    Care drain

    5. Globale Hierarchie statt globaler Gerechtigkeit

    Kapitel VII: Schwindet die Männerherrschaft? Warum Frauen in Weltfamilien gewinnen

    1. Von wo nach wo?

    Westliche Frauen in der Hierarchie der Großfamilie

    Nicht-westliche Frauen: Mehr Autonomie im Westen

    2. Strategien der Partnerwahl

    3. Glück oder Unglück – Gemessen woran?

    Zwischenbetrachtung: Die Chancen der Globalisierung – Weltfamilien als transnationale Wirtschaftsunternehmen

    Kapitel VIII: Meine Mutter war eine spanische Eizelle: Über Kinderwunschtourismus und globale Patchwork-Familien

    1. Kinderwunsch und Medizintechnologie

    2. Ethikdiskussion ohne Konsens

    3. Aufstieg neuer Lebensformen

    4. Die »Ware Kind«

    Indien – Weltmetropole für Leihmutterschaft

    5. Vertrauensbildende Maßnahmen oder: Die Rhetorik des Positiven

    6. Die globale Patchwork-Familie

    Kapitel IX: Zusammen, aber getrennt: Modell Weltfamilien

    1. Der ausgeschlossene Andere wird Teil unseres Lebens

    2. Kommunikation über Grenzen hinweg

    3. Die globale Ungleichheit bekommt Gesichter und Namen

    4. Wo das nationale Recht nicht mehr greift

    5. Eure Familien, unsere Familien: Der Glaubenskrieg um die »gute Familie«

    Kapitel X: Wie weltoffen sind Weltfamilien?