Simon Marius, der fränkische Galilei, und die Entwicklung des astronomischen Weltbildes Nuncius Hamburgensis - Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften, Band 15
-
- Deutsch ausgewählt
46,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
22.03.2012
Abbildungen
mit 114 Farbabbildungen
Herausgeber
Gudrun WolfschmidtVerlag
TreditionSeitenzahl
420
Maße (L/B/H)
22,6/17,5/3,1 cm
Gewicht
893 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8472-3864-5
Franken und speziell Nürnberg als Centrum Europae kann auf eine große Tradition in der Astronomie zurückblicken, beginnend mit Johannes Regiomontan (1436–1476) am Ende des Mittelalters, fortgesetzt von seinem Schüler Bernhard Walther (1430–1504), der das (spätere) Dürerhaus als Beobachtungsplatz
wählte. In der Frühen Neuzeit entwickelte sich Nürnberg zum Zentrum des Humanismus und der Reformation, eine Zeit, die offen für Wissenschaft und Kultur war.
Das Werk des Copernicus, De revolutionibus orbium coelestium, das
den Durchbruch zum neuen Weltbild symbolisiert, wurde 1543 in Nürnberg
gedruckt. Auch der Bau wissenschaftlicher, besonders astronomischer Instrumente und Globen erlebte hier einen Höhepunkt. Das nächste Highlight war die Barockzeit, als Georg Christoph Eimmart 1678 seine Sternwarte auf der Vestnertorbastei errichtete. Auch in dieser Zeit blühten wissenschaftliche Aktivitäten,
die Gründung der Universität Altdorf, der Instrumentenbau, der Buchdruck und die Kartographie. Nicht zu vergessen Peter Kolb, Eimmarts Assistent, der eine erste Sternwarte am Kap in Südafrika errichtete und 1718 Rektor der Lateinschule in Neustadt an der Aisch wurde.
Nürnberg entwickelte sich (neben Augsburg) in der Frühen Neuzeit zu einem Zentrum der Herstellung wissenschaftlicher Instrumente in Deutschland. Astronomische Instrumente bilden eine wichtige Grundlage für die Aufstellung
des Weltbildes. Mit der Entwicklung des Fernrohrs Anfang des 17. Jahrhunderts ist eine Reihe
spektakulärer Entdeckungen verbunden. Astronomische Instrumente trugen wesentlich zum Wandel des Weltbildes bei, – und hierbei haben fränkische Astronomen wie beispielsweise Regiomontan (bereits vor der Erfindung des Fernrohrs) und besonders Simon Marius einen bedeutenden Beitrag geleistet.
Mit der Einführung des Fernrohrs reifte ein ganz neues Bild vom Kosmos.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice