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Produktbild: Vergesst die Krise!

Vergesst die Krise! Der Einspruch des US-Starökonomen — Warum wir jetzt Geld ausgeben müssen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.05.2012

Abbildungen

13 Grafiken

Verlag

Campus

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

13,5/21,5 cm

Gewicht

494 g

Originaltitel

End this Depression now

Übersetzt von

Jürgen Neubauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39729-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.05.2012

Abbildungen

13 Grafiken

Verlag

Campus

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

13,5/21,5 cm

Gewicht

494 g

Originaltitel

End this Depression now

Übersetzt von

Jürgen Neubauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39729-0

Herstelleradresse

Campus Verlag
Werderstr. 10
69469 Weinheim
Deutschland
Email: vertrieb@campus.de
Url: www.campus.de

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  • Thomas Fritzenwallner

    aus Wiener Neustadt

    4/5

    02.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr Belehrung als Analyse

    Europa ächzt weiter unter der Schuldenkrise. Immer lauter wird deshalb der bisherige Sparkurs in Frage gestellt. Die klammen Eurostaaten brauchen auch eine Wachstumsperspektive, so die Stimmen nicht nur aus Paris, Athen, Madrid und Rom. Selbst der früher so strenge Internationale Währungsfonds fordert inzwischen zusätzliche Wachstumsimpulse. Gleichzeitig kommt die US-Wirtschaft nicht in Schwung, bleibt die Arbeitslosigkeit mit zuletzt 8,3 Prozent aus amerikanischer Sicht viel zu hoch. Obwohl die Finanzkrise dort schon wieder mehrere Jahre zurückliegt. Das aber könne die Politik nicht länger akzeptieren, betont Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, der sein neues Buch "Vergesst die Krise!" ausdrücklich als konkrete Handlungsanweisung verstanden wissen will.In seinem Buch stellt der streitbare Wirtschaftsnobelpreisträger den bisherigen Bemühungen der US-Politik ein miserables Zeugnis aus, von den rüden Attacken auf die forschenden Kollegen ganz zu schweigen. Und wer sich gegen den von Krugman verehrten britischen Ökonomen John Maynard Keynes und dessen Theorien von der starken Rolle des Staates in wirtschaftlichen Krisenzeiten stellt, der muss sich auf beißende Kritik und hämische Polemik einstellen. Von "akademischen Sturmtruppen der Republikaner" ist da beispielsweise die Rede und als Leser fragt man sich wiederholt, welche alten Rechnungen da noch beglichen werden müssen. Oder ob Krugman, der zuweilen ziemlich oberlehrerhaft daherkommt, am Ende schlicht nicht bereit ist, andere akademische Empfehlungen als die eigenen zu akzeptieren. Aber auch US-Notenbank-Chef Ben Bernanke muss sich harsche Kritik gefallen lassen. Obwohl er das gemacht hat, was Krugman fordert: die Märkte mit Liquidität zu überschwemmen. Kaum besser ergeht es US-Präsident Barack Obama. Zwar hatten die Demokraten mit dem sogenannten American Recovery and Reinvestment ACT 2010 ein 787 Milliarden Dollar schweres Konjunkturpaket auf den Weg gebracht, doch müssten es schon Billionen von Dollar sein, die der Staat zur Bewältigung der schweren Krise in die Hand nimmt, fordert Krugman. Die Sprache des Buches ist dabei eingängig, die Argumentation auch für Laien gut verständlich, selbst wenn Krugman bisweilen auch mal etwas tiefer in die wirtschaftstheoretische Welt eintaucht. Der grundlegende Ansatz: Nachfrage ist letztlich alles. Wenn diese nicht mehr funktioniert und alle sparen, obwohl die Zinsen niedrig sind und ausreichend Liquidität vorhanden ist, dann muss der Staat einspringen - unterstützt von der Notenbank, die sich bei der Inflationsbekämpfung zurückhält. Fazit: Nur durch staatliche Konjunkturprogramme könnten die notwendigen Jobs geschaffen werden. Sparprogramme dagegen verringerten die Wirtschaftsleistung. Eine Folge: weniger Steuereinnahmen und Mehrausgaben für soziale Hilfsprogramme. Der Defizitabbau in Notzeiten, so der Vordenker der amerikanischen Linken, würde sich also kaum lohnen, dafür aber viel kosten. Empfehlungen, die man gerade in Deutschland nicht gerne hören wird, auch wenn der Druck für eine Kurskorrektur - weg vom harten Spardiktat - gerade auch in Europa zuletzt merklich gewachsen ist. Der Rat von Krugman, eine höhere Inflation zuzulassen, um damit indirekt die öffentliche Hand zu entschulden - letztlich auf Kosten der Sparer - dürfte nicht überall auf Beifall stoßen. Unter dem Strich bietet also das neue Buch nur bedingt Orientierungshilfe. Wirtschaftliche Zusammenhänge, Ursachen und Wirkung werden zwar verständlich und anschaulich erklärt. Ob sein Ansatz das Allheilmittel dein kann bleibt jedoch abzuwarten ...

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  • Produktbild: Vergesst die Krise!
  • INHALTWas können wir tun? 91. Wie schlimm es wirklich steht 132. Krisenwirtschaft 333. Der Minsky-Moment 544. Durchgeknallte Banker 685. Das zweite Vergoldete Zeitalter 866. Rückfall ins finstere Mittelalter 1077. Anatomie einer ungenügenden Reaktion 1268. Und das Haushaltsdefizit? 1499. Das Gespenst der Inflation 17210. Eurodämmerung 18911. Die Kaputtsparer 21312. Was jetzt zu tun ist 23413. Beenden Sie die Krise! 250Was Konjunkturprogramme bringen 258Dank 266Register 267