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Ein Engel an meiner Tafel Eine Autobiographie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2012

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21/13/3,1 cm

Gewicht

424 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

An Angel at my table

Übersetzt von

Lilian Faschinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-63955-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2012

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21/13/3,1 cm

Gewicht

424 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

An Angel at my table

Übersetzt von

Lilian Faschinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-63955-5

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: info@beck.de
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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Überwältigend und funkelnd ist dieses Bruchstück einer Autobiographie!

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 11.01.2021

Bewertungsnummer: 789911

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Janet Frames Autobiographie, so großartig geschrieben, daß es mir jedesmal "das Herz zerreißt", wenn ich sie lese, besteht aus drei Teilen und erschien zwischen 1982 und 1984 auf englisch (1993 und 1994 in zwei Taschenbuchbänden auf deutsch). Jetzt hat C.H.Beck den zweiten, mittleren Teil wieder neu aufgelegt. (Hoffentlich kommen der erste und dritte Teil auch noch einmal heraus?) Wer erinnert sich noch an den fremdartigen, bestürzend schönen Film von Jane Campion, "Ein Engel an meiner Tafel" von 1990, der schlagartig das Interesse an Frames Büchern in Deutschland wieder belebte? Wer wollte, konnte bereits 1987 und 1988 ihre Romane "Wenn Eulen schrein" und "Auf dem Maniototo" in der "Bibliothek Suhrkamp" lesen. Janet Frame tauchte wohl etliche (viele) Jahre lang auf der Vorschlagsliste zum Literaturnobelpreis auf, hat ihn aber leider nie erhalten. In "Ein Engel an meiner Tafel" erzählt sie in ihrem ganz eigenen, unverwechselbarem Tonfall, von ihrer Verzweiflung, ihrer Begabung, ihren Aufenthalten in der Psychiatrie, wie die Literatur sie buchstäblich vor einer Gehirnoperation (Lobotomie) gerettet hat, von ihren schwierigen Familienverhältnissen und von dem "Engel" (Frank Sargeson, ein zwanzig Jahre älterer neuseeländischer Schriftsteller), der eine kleine, regelmäßige finanzielle Unterstützung für sie erkämpfte, sie bei sich wohnen ließ und sie "als Schriftstellerin" anerkannte. Am Ende dieses Teils wird sie mit einem Stipendium nach "Übersee" (=Europa) aufbrechen, um Erfahrungen zu sammeln. Diese Autobiographie ragt ganz einzigartig aus allen sie umgebenden Büchern heraus. Und wie bedeutungsvoll und singulär sie ist, das wird mit jedem Jahrzehnt seit Erscheinen immer klarer. Für Alle, die die Autorin noch nicht kenen, eine gute Gelegenheit, das nachzuholen!

Überwältigend und funkelnd ist dieses Bruchstück einer Autobiographie!

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 11.01.2021
Bewertungsnummer: 789911
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Janet Frames Autobiographie, so großartig geschrieben, daß es mir jedesmal "das Herz zerreißt", wenn ich sie lese, besteht aus drei Teilen und erschien zwischen 1982 und 1984 auf englisch (1993 und 1994 in zwei Taschenbuchbänden auf deutsch). Jetzt hat C.H.Beck den zweiten, mittleren Teil wieder neu aufgelegt. (Hoffentlich kommen der erste und dritte Teil auch noch einmal heraus?) Wer erinnert sich noch an den fremdartigen, bestürzend schönen Film von Jane Campion, "Ein Engel an meiner Tafel" von 1990, der schlagartig das Interesse an Frames Büchern in Deutschland wieder belebte? Wer wollte, konnte bereits 1987 und 1988 ihre Romane "Wenn Eulen schrein" und "Auf dem Maniototo" in der "Bibliothek Suhrkamp" lesen. Janet Frame tauchte wohl etliche (viele) Jahre lang auf der Vorschlagsliste zum Literaturnobelpreis auf, hat ihn aber leider nie erhalten. In "Ein Engel an meiner Tafel" erzählt sie in ihrem ganz eigenen, unverwechselbarem Tonfall, von ihrer Verzweiflung, ihrer Begabung, ihren Aufenthalten in der Psychiatrie, wie die Literatur sie buchstäblich vor einer Gehirnoperation (Lobotomie) gerettet hat, von ihren schwierigen Familienverhältnissen und von dem "Engel" (Frank Sargeson, ein zwanzig Jahre älterer neuseeländischer Schriftsteller), der eine kleine, regelmäßige finanzielle Unterstützung für sie erkämpfte, sie bei sich wohnen ließ und sie "als Schriftstellerin" anerkannte. Am Ende dieses Teils wird sie mit einem Stipendium nach "Übersee" (=Europa) aufbrechen, um Erfahrungen zu sammeln. Diese Autobiographie ragt ganz einzigartig aus allen sie umgebenden Büchern heraus. Und wie bedeutungsvoll und singulär sie ist, das wird mit jedem Jahrzehnt seit Erscheinen immer klarer. Für Alle, die die Autorin noch nicht kenen, eine gute Gelegenheit, das nachzuholen!

Eine ungewöhnliche Frau

Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 12.11.2012

Bewertungsnummer: 794192

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hier kann man die Lebensgeschichte einer Frau lesen, die es geschafft hat, sich trotz widriger Umstände nicht von Konventionen einengen zu lassen und ein freies Leben zu führen. Geboren 1924 in Neuseeland, erlebte sie in ihrer Kindheit und Jugend eine zum Teil harmonische, aber auch eingeschränkte Welt. Als junge Erwachsene wurde sie Opfer einer Fehldiagnose der Psychiatrie und verbrachte fast acht Jahre in verschiedenen Anstalten. In ihrer Autobiographie blickt sie auf diese Zeiten mit Ernst und Respekt, aber auch mit Selbstironie und Humor zurück. Sie war keine Rebellin und wollte eigentlich vor allem in Ruhe ihre Bücher schreiben, aber das war für ihre Zeit, in der vor allem Lehrerin oder Hausmädchen als akzeptable Berufe für Frauen galten, schon reichlich ungewöhnlich. Und obwohl viele versucht haben ihr zu diktieren, was sie tun sollte, hat sie sich ein individuelles, unabhängiges Leben aufgebaut, vielleicht, weil sie gar nicht anders konnte. Gleichzeitig handelt es sich um die Biographie einer Leserin, die sich ihr Leben lang durch die englische und fremdsprachige Literatur, besonders Lyrik, gearbeitet hat und diese Erfahrungen stark in ihre Texte einfließen lässt. Diese poetisch geschriebene Autobiographie hat mich begeistert, hoffentlich erlangt die Autorin, vielleicht durch die Buchmesse und durch die Neuauflage einiger Werke, auch im deutschsprachigen Raum mehr Bekanntheit.

Eine ungewöhnliche Frau

Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 12.11.2012
Bewertungsnummer: 794192
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hier kann man die Lebensgeschichte einer Frau lesen, die es geschafft hat, sich trotz widriger Umstände nicht von Konventionen einengen zu lassen und ein freies Leben zu führen. Geboren 1924 in Neuseeland, erlebte sie in ihrer Kindheit und Jugend eine zum Teil harmonische, aber auch eingeschränkte Welt. Als junge Erwachsene wurde sie Opfer einer Fehldiagnose der Psychiatrie und verbrachte fast acht Jahre in verschiedenen Anstalten. In ihrer Autobiographie blickt sie auf diese Zeiten mit Ernst und Respekt, aber auch mit Selbstironie und Humor zurück. Sie war keine Rebellin und wollte eigentlich vor allem in Ruhe ihre Bücher schreiben, aber das war für ihre Zeit, in der vor allem Lehrerin oder Hausmädchen als akzeptable Berufe für Frauen galten, schon reichlich ungewöhnlich. Und obwohl viele versucht haben ihr zu diktieren, was sie tun sollte, hat sie sich ein individuelles, unabhängiges Leben aufgebaut, vielleicht, weil sie gar nicht anders konnte. Gleichzeitig handelt es sich um die Biographie einer Leserin, die sich ihr Leben lang durch die englische und fremdsprachige Literatur, besonders Lyrik, gearbeitet hat und diese Erfahrungen stark in ihre Texte einfließen lässt. Diese poetisch geschriebene Autobiographie hat mich begeistert, hoffentlich erlangt die Autorin, vielleicht durch die Buchmesse und durch die Neuauflage einiger Werke, auch im deutschsprachigen Raum mehr Bekanntheit.

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