Produktbild: Kaderschmieden des "Sportwunderlandes"

Kaderschmieden des "Sportwunderlandes" Die Kinder- und Jugendsportschulen der DDR 1950-1990

51,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2012

Verlag

Arete Verlag

Seitenzahl

620

Maße (L/B/H)

23,9/17/4,9 cm

Gewicht

1036 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-942468-04-6

Beschreibung

Rezension

In der Sportgeschichte waren die KJS bisher ein weißer Fleck. Nun endlich hat der Sporthistoriker René Wiese mit seiner Dissertation "Kaderschmieden des Sportwunderlandes" diese Leerstelle gefüllt. Er wolle damit die sportwissenschaftlichen und historischen Dimensionen des Themas eröffnen, hat Wiese als Ziel seiner Arbeit formuliert. "Die Rolle und Bedeutung der Kinder- und Jugendsportschulen als 'Nukleus' des DDR-Leistungssportsystems", schreibt er, "bedarf einer aufklärenden und entmythologisierenden Aufarbeitung". Diese Aufarbeitung ist ihm grandios gelungen. (Deutschlandfunk, 1.9.2012)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2012

Verlag

Arete Verlag

Seitenzahl

620

Maße (L/B/H)

23,9/17/4,9 cm

Gewicht

1036 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-942468-04-6

Herstelleradresse

arete Verlag
Elisabethgarten 31
31134 Hildesheim
DE

Email: becker@arete-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Kaderschmieden des "Sportwunderlandes"
  • Einleitung 10
    Methode: mehr als eine Organisationsgeschichte 13
    Gliederung und Schwerpunktbildung 16
    Einordnung in den Forschungsstand 19
    Quellenlage 22
    1. Entwicklungsphase 1950–1957: Die Genese der Kinder- und Jugendsportschulen 25
    1.1 Der Ursprung der Kinder- und Jugendsportschulen – ein sowjetisches Modell? (1949–1951) 25
    1.1.1 Die Anfänge der Kinder- und Jugendsportschulen der UdSSR (1934–1954) 25
    1.1.2 Erste Konfrontation mit dem SU-Modell 28
    1.1.3 KJS-Pioniere und Verantwortungsträger des Kinder- und Jugendsportes 30
    1.1.4 Auf der Suche nach dem geeigneten Modell 34
    1.1.5 Das Projekt „Zentrale Jugendsportschule Nordhausen“ 37
    1.1.6 Die Planung von Kindersportschulen in der DDR 39
    1.2 Aufbau des KJS-Netzes – Testphase (1952–1953) 41
    1.2.1 Vorbereitung und Eröffnung der ersten Kindersportschulen der DDR 1952 41
    1.2.2 Von der Werbung zur Sichtung (Baustein I): Das schwierige Werben für das Testprojekt 46
    1.2.3 Die Organisationsstruktur auf dem Prüfstand 48
    1.2.4 Das Stako betritt die Bühne – erste Geplänkel mit dem MfV 53
    1.2.5 Die Errichtung von Jugendsportschulen 58
    1.2.6 Die Funktionsweise der Kinder- und Jugendsportschulen 62
    1.2.7 Problemfelder 65
    1.3 Die Erweiterung und Ausformung des KJS-Netzes – Schulen, Internate und Sportclubs (1954–1957) 68
    1.3.1 Ein flächendeckendes Netz 68
    1.3.2 Weichenstellungen im DDR-Leistungssport und die KJS 71
    1.3.3 Internate 78
    1.3.4 Die Lebenswelt an den Kinder- und Jugendsportschulen in den 1950er Jahren 84
    1.3.5 Folgen der erhöhten Belastungen – die KJS zwischen Allgemeinbildung und Sport 96
    1.3.6 Exkurs „KJS-Typ“: Die KJS in der „Provinz“ – das „autonome“ Erfolgsmodell Bad Blankenburg 100
    Portrait Erwin Schwarz (Direktor der KJS Bad Blankenburg 1955–1971) 104
    2. Entwicklungsphase 1958–1968: Die leistungssportliche Umgestaltung der Kinder- und Jugendsportschulen – vom Milchtrinker zum Spitzensportler 115
    2.1 Die konzeptionellen Jahre – Die KJS werden „Spezialschulen“ für den Leistungssport (1958–1961/62) 115
    2.1.1 Erste Phase der Umgestaltung (Februar 1958–Dezember 1959) – der erste Angriff der „DDR-Sportführung“ auf die KJS 115
    2.1.2 Die beginnende Modernisierung der KJS – Sportartenspezialisierung und Synchronisierung 123
    2.1.3 Exkurs „KJS-Typ“: Die Spezial-KJS „Eissport“ in Berlin 129
    2.1.4 Die polytechnische „Spezialschule“ 134
    2.1.5 Olympia im Visier – das leistungssportliche Wettkampfsystem der KJS 137
    Porträt Karin Beyer (KJS Halle) – der erste Weltrekord für die KJS 142
    2.1.6 Zweite Phase der Umgestaltung (Dezember 1959 bis Januar 1962) 143
    2.1.7 Die neue KJS – Struktur und Funktion 146
    2.1.8 Erziehungskonzeption 150
    2.2 Das machtpolitische Gefüge (1958–1968) 155
    2.2.1 Neuaufstellung des MfV 155
    Portrait Manfred Reichenbach (Abteilungsleiter Sport im MfV 1961–1978) 156
    2.2.2 Versuch der Neuordnung und Synchronitätsbestrebungen 158
    2.2.3 Der Einfluß der SED auf den DDR-Leistungssport 163
    2.2.4 Die KJS im Politbüro – Machtstrategien Ewalds 168
    2.2.5 „Die BL sollte sich hier einschalten.“ – Die SED-Bezirksleitung zwischen Kontrolle und
    Eigeninitiative 172
    2.2.6 Die Leistungssportkommissionen, das MfV und die KJS 177
    2.3 Die dynamischen Jahre – die forcierte Umgestaltung der KJS (1962–1968) 187
    2.3.1 Strukturentscheidungen 1963 – Die KJS im Schlepptau der SED-Leistungssportpolitik 187
    2.3.2 „Planwirtschaft ohne Plan“ – Entwicklungen und Fehlentwicklungen 195
    2.3.3 Exkurs „KJS-Typ“: Der KJS-Standort Berlin 204
    2.3.4 Der sportpolitische Paradigmenwechsel – die Impulse des Jahres 1965 210
    2.3.5 Machtkämpfe I – das MfV positioniert sich 214
    2.3.6 Machtkämpfe II – das MfV wehrt sich 219
    2.3.7 Wissenschaftlicher Fortschritt in Unterricht und Training 223
    2.4 Die olympischen Jahre – zwischen Rom und Mexiko (1960–1968) 232
    2.4.1 Die KJS auf olympischer Bühne 232
    2.4.2 Unterricht und Erziehung im Zeichen Olympias I – Sonderwege 238
    2.4.3 Unterricht und Erziehung im Zeichen Olympias II – „Diplomaten im Trainingsanzug“ 243
    2.4.4 Unterricht und Erziehung im Zeichen Olympias III – Internate als Erziehungsstätten 250
    2.4.5 Exkurs: Die Deutschen Turn- und Sportfeste und die KJS 254
    2.4.6 Der Ausbau der SED-Strukturen an den KJS 258
    2.4.7 Von der Werbung zur Sichtung (Baustein II): das Spartakiadesystem – die „Kinder-Olympiade“ 263
    3. Entwicklungsphase 1969–1980: „Bei uns war immer Olympia“ – Effektivitätsdruck im Olympiazyklus 275
    3.1 Konzentration und Investition (1969–1974/75) 275
    3.1.1 Im Planungsgleichschritt in das neue Jahrzehnt – die KJS in den ZK-Beschlüssen der Jahre 1969/70 275
    3.1.2 Der DDR-Leistungssport rüstet sich für das nächste Jahrzehnt – die Verdoppelung der
    KJS-Kapazitäten 282
    3.1.3 Der Aufstieg zu einer führednen olympischen Sportnation – die Ausdehnung des Sportkanons an den KJS 286
    3.1.4 Exkurs „KJS-Typ“: Die „nichtzivilen“ KJS – ein Sonderweg 294
    3.1.5 Von der Werbung zur Sichtung (Baustein III): die Trainingszentren als Talentbecken der KJS 321
    3.1.6 Viel Training und wenig Unterricht – Die neue Erleichterungen des Schulalltages 338
    Portrait Hartmut Flöckner (KJS „Ernst Grube“ Berlin) – Einzelkämpfer im Trainingsbecken und Klassenraum 350
    3.1.7 Die „Effektivität der politisch-ideologischen Bildungs- und Erziehungsarbeit“ – der gemeinsame Führungsplan von KJS und Sportclub 352
    3.2 Kontrolle und Überwachung (1969–1980) 360
    3.2.1 Die Hypertrophie der SED – die Partei macht sich in den bezirklichen und regionalen Leistungssportstrukturen breit 360
    3.2.2 „Würdig vertreten!“ – die KJS-Absolventen als sportliche „Diplomaten“ 364
    3.2.3 Frischer Wind durch neue Köpfe – die Personalpolitik an den KJS 374
    3.2.4 Im Blick der Stasi (I): Einfluss und Kontrolle des MfS an den KJS in den 1970er Jahren 383
    3.2.5 Exkurs: Als die drei Buchstaben „KJS“ aus der Öffentlichkeit verschwanden – die Geheimhaltung um die KJS 397
    3.3 Modernisierung und Innovationen (1974–1980) 407
    3.3.1 Der lange Weg zur räumlichen Ordnung – Standortverlagerungen und „Komplexbildung“ (1968–1979) 401
    3.3.2 Letzte Weichenstellungen – der ZK-Beschluss von 1977 419
    3.3.3 Der Verlust des persönlichen Freiraums – die Verschärfung der politisch-ideologischen Erziehung im Internat 427
    3.3.4 Exkurs „KJS-Typ“: das Quartett der Wintersport-KJS 436
    4. Entwicklungsphase 1981–1990: im kritischen Blick der DDR-Gesellschaft – zwischen Optimierung, Stagnation und Rückzug 455
    4.1 Die Mobilisierung der letzten Reserven – das KJS-System zwischen 1980 und 1989 455
    4.2 Letzte Gefechte zwischen DTSB und MfV 463
    4.3 Die Pervertierung des Systems – Minderjährigendoping an den KJS 470
    Porträt Brigitte Michel – KJS-Schülerin und Dopingopfer ???
    4.4 Im Blick der Stasi (II): FIM-Systeme und „Schlüssel“-IM an den KJS in den 1980er Jahren 487
    4.5 „Kinder der Republik“? – Die Elternsicht im Wandel 498
    4.6 Exkurs: Von der Werbung zur Sichtung (Baustein IV): die kaderpolitische Auslese und Nachsichtung der Talente 505
    4.7 Das turbulente Jahr 1989/90 und ein kalter Neustart in die Einheit 515
    Zusammenfassung 531
    Anhang und Verzeichnisse 555
    Quellen- und Literaturverzeichnis 555
    Verzeichnis der geführten Interviews 585
    Tabellenverzeichnis 588
    Abbildungsverzeichnis 589
    Kartenverzeichnis 590
    Abkürzungsverzeichnis 590
    Piktogramme 594
    Anlagen 595
    Bildnachweis 628