Produktbild: Der Horla

Der Horla Novellen

3

13,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2012

Verlag

Tredition

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/1,2 cm

Gewicht

220 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Georg Ompteda

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8424-9187-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2012

Verlag

Tredition

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/1,2 cm

Gewicht

220 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Georg Ompteda

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8424-9187-8

Herstelleradresse

tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Absolut zeitlos

Bewertung am 30.04.2025

Bewertungsnummer: 2479655

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wunderbares Buch, eine sehr starke Erzählung die trotz weniger Seiten so viel mehr Tiefgang und Greifbares hat, als die meisten Bücher. Die Schmuckausgabe ist wunderschön illustriert von den Balbusso Zwillingen. Guy de Maupassant hat mit diesem Werk den wohl besten und wahrsten Einblick in eine zerfallende Psyche (wieder)gegeben, der je in Form eines Buches existierte.

Absolut zeitlos

Bewertung am 30.04.2025
Bewertungsnummer: 2479655
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wunderbares Buch, eine sehr starke Erzählung die trotz weniger Seiten so viel mehr Tiefgang und Greifbares hat, als die meisten Bücher. Die Schmuckausgabe ist wunderschön illustriert von den Balbusso Zwillingen. Guy de Maupassant hat mit diesem Werk den wohl besten und wahrsten Einblick in eine zerfallende Psyche (wieder)gegeben, der je in Form eines Buches existierte.

Wahnsinn im Prachtkleid

Christian1977 aus Leipzig am 19.10.2023

Bewertungsnummer: 2047127

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Wie schön es heute war!" Kann man einem Buch, noch dazu einer klassischen Schauergeschichte wirklich trauen, wenn sie so beginnt? Natürlich nicht! Und so überrascht es nicht, dass auch "Der Horla" von Guy de Maupassant (1850 - 1893) sich nicht auf die Schönheit dieses ersten Satzes verlässt, sondern die Leserschaft Stück für Stück und anfangs beinahe unmerklich in den Wahnsinn seines namenlosen Ich-Erzählers hineinzieht und sie bis zum drastischen Finale auch nicht mehr loslassen wird. Unverkennbar schön sind allerdings die Illustrationen der italienischen Zwillingsschwestern Anna und Elena Balbusso, die diese Ausgabe zu einem bibliophilen Augenschmaus machen. Oder kurz gesagt zum Wahnsinn im Prachtkleid. Erschienen ist die Schmuckausgabe des Horla in der deutschen Übersetzung von Ernst Sander kürzlich bei Reclam. Für den Verlag ist es nach dem ebenfalls herausragend anzusehenden "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde bereits die zweite Zusammenarbeit mit den Mailänder Künstlerinnen. Es bleibt zu wünschen, dass es nicht die letzte sein wird. Denn abermals machen die Balbusso-Zwillinge mit ihrem unverwechselbaren Stil aus der Lektüre ein Erlebnis. Besonders gut gelingt es ihnen, den geistigen Verfall des Protagonisten, seine Ängste und Depressionen darzustellen. Anders als bei Dorian Gray ist das Grauen bei de Maupassant nämlich eindeutig intrinsich motiviert. Da sehen wir den Protagonisten in dunkler Kleidung gesenkten Hauptes an einem düsteren See vorbeischleichen, während ein trauriges Frauengesicht am Himmel zweifelnd auf ihn herabblickt. In einem späteren Zustand seines Wahnsinns wirkt er wie in einer Zwangsjacke an einen Stuhl gefesselt. Hervorragend auch der von Augen durchsetzte lila Schmetterling, der gar an das Cover eines Psychedelic Rock-Albums aus den 1970er-Jahren erinnert. Mit immenser Kreativität und unglaublicher Vielfalt werten die Illustrationen der Balbussos das Buch auf. Dabei ist die kurze Erzählung Maupassants, die erstmals 1886 erschien, auch für sich stehend stark genug. In Tagebucheinträgen vom 8. Mai bis zum 10. September begleiten wir den Ich-Erzähler auf dessen körperlichem und geistigem Niedergang. Ständig hat er das Gefühl, dass eine unsichtbare Kraft sich seiner bemächtigt. Ein dämonisches Wesen, genannt der Horla, der sich nachts auf seine Brust hockt und dem Protagonisten nach und nach Antrieb und Willen raubt. Sprachlich gelingt es de Maupassant vortrefflich, dieses Grauen erlebbar zu machen. Auslassungen, Wiederholungen, Ausrufe und Fragen machen das gestörte Verhältnis der Hauptfigur zu sich selbst und seiner Umwelt deutlich. Bedenkt man, dass der französische Autor selbst an Wahnvorstellungen, Halluzinationen und Ängsten litt, unterstreicht dies noch einmal die Tragik und Ernsthaftigkeit der gerade einmal knapp 80 Seiten umfassenden Novelle. Mit der neuen Schmuckausgabe von Guy de Maupassants "Der Horla" gelingt es Reclam vor allem dank der großartigen Illustrationen von Anna und Elena Balbusso einmal mehr, einen Klassiker der Weltliteratur in ansprechendem und bibliophilem Gewand wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Abgerundet wird die stimmige Ausgabe von einem informativen Nachwort des Übersetzers Ernst Sander (1898 - 1976).

Wahnsinn im Prachtkleid

Christian1977 aus Leipzig am 19.10.2023
Bewertungsnummer: 2047127
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Wie schön es heute war!" Kann man einem Buch, noch dazu einer klassischen Schauergeschichte wirklich trauen, wenn sie so beginnt? Natürlich nicht! Und so überrascht es nicht, dass auch "Der Horla" von Guy de Maupassant (1850 - 1893) sich nicht auf die Schönheit dieses ersten Satzes verlässt, sondern die Leserschaft Stück für Stück und anfangs beinahe unmerklich in den Wahnsinn seines namenlosen Ich-Erzählers hineinzieht und sie bis zum drastischen Finale auch nicht mehr loslassen wird. Unverkennbar schön sind allerdings die Illustrationen der italienischen Zwillingsschwestern Anna und Elena Balbusso, die diese Ausgabe zu einem bibliophilen Augenschmaus machen. Oder kurz gesagt zum Wahnsinn im Prachtkleid. Erschienen ist die Schmuckausgabe des Horla in der deutschen Übersetzung von Ernst Sander kürzlich bei Reclam. Für den Verlag ist es nach dem ebenfalls herausragend anzusehenden "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde bereits die zweite Zusammenarbeit mit den Mailänder Künstlerinnen. Es bleibt zu wünschen, dass es nicht die letzte sein wird. Denn abermals machen die Balbusso-Zwillinge mit ihrem unverwechselbaren Stil aus der Lektüre ein Erlebnis. Besonders gut gelingt es ihnen, den geistigen Verfall des Protagonisten, seine Ängste und Depressionen darzustellen. Anders als bei Dorian Gray ist das Grauen bei de Maupassant nämlich eindeutig intrinsich motiviert. Da sehen wir den Protagonisten in dunkler Kleidung gesenkten Hauptes an einem düsteren See vorbeischleichen, während ein trauriges Frauengesicht am Himmel zweifelnd auf ihn herabblickt. In einem späteren Zustand seines Wahnsinns wirkt er wie in einer Zwangsjacke an einen Stuhl gefesselt. Hervorragend auch der von Augen durchsetzte lila Schmetterling, der gar an das Cover eines Psychedelic Rock-Albums aus den 1970er-Jahren erinnert. Mit immenser Kreativität und unglaublicher Vielfalt werten die Illustrationen der Balbussos das Buch auf. Dabei ist die kurze Erzählung Maupassants, die erstmals 1886 erschien, auch für sich stehend stark genug. In Tagebucheinträgen vom 8. Mai bis zum 10. September begleiten wir den Ich-Erzähler auf dessen körperlichem und geistigem Niedergang. Ständig hat er das Gefühl, dass eine unsichtbare Kraft sich seiner bemächtigt. Ein dämonisches Wesen, genannt der Horla, der sich nachts auf seine Brust hockt und dem Protagonisten nach und nach Antrieb und Willen raubt. Sprachlich gelingt es de Maupassant vortrefflich, dieses Grauen erlebbar zu machen. Auslassungen, Wiederholungen, Ausrufe und Fragen machen das gestörte Verhältnis der Hauptfigur zu sich selbst und seiner Umwelt deutlich. Bedenkt man, dass der französische Autor selbst an Wahnvorstellungen, Halluzinationen und Ängsten litt, unterstreicht dies noch einmal die Tragik und Ernsthaftigkeit der gerade einmal knapp 80 Seiten umfassenden Novelle. Mit der neuen Schmuckausgabe von Guy de Maupassants "Der Horla" gelingt es Reclam vor allem dank der großartigen Illustrationen von Anna und Elena Balbusso einmal mehr, einen Klassiker der Weltliteratur in ansprechendem und bibliophilem Gewand wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Abgerundet wird die stimmige Ausgabe von einem informativen Nachwort des Übersetzers Ernst Sander (1898 - 1976).

Kundinnen und Kunden meinen

Der Horla

von Guy de Maupassant

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Horla