Produktbild: Drachenmann
Band 1

Drachenmann »›Drachenmann‹ ist Dishers Meisterwerk.« Sydney Morning Herald — Kriminalroman. Ein Inspector-Challis-Roman (1)

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.02.2012

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

12,5/18,9/2,5 cm

Gewicht

324 g

Farbe

Eisblau / Tabak

Auflage

6

Originaltitel

The Dragon Man (1999)

Übersetzt von

Peter Friedrich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20560-4

Beschreibung

Rezension

»Dieser Kriminalroman ist durchkomponiert wie eine Sinfonie. Der Leselust und Spannung ist das keineswegs abträglich. Noch selten konnte man sich von einem derart überlegt gebauten Whodunit-Roman verführen lassen.« ("Sonntagsblick")
»Ein perfekt komponierter, sprachlich geschliffener und psychologisch differenzierter Polizeiroman. ›Drachenmann‹ ist eine Art semidokumentarische Momentaufnahme modernenaustralischen Alltagslebens. Garry Disher spielt fast perfekt mit den Mitteln der Reduktion, sprachlich wie auch formell. Mit eleganten Tricks führt er den Leser leichthin an der Nase herum.« ("Deutsche Welle")
»Mehrere Geschichten in einem sorgfältig ausgetüftelten Plot miteinander zu verweben und zahlreiche knapp gezeichnete, aber höchst lebendige Figuren in authentischen Szenerien auftreten zu lassen, diese Kunst beherrscht der australische Schriftsteller Garry Disher meisterlich. Mit ›Drachenmann‹ ist ihm ein Polizeiroman der Spitzenklasse gelungen. Zu hoffen ist, dass dem dass dem nachdenklichen und zähen Fahnder Challis noch viele diffizile Fälle bevorstehen.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Garry Disher webt viele Erzählstränge ineinander und behält doch den Überblick, sein Roman-Gewebe ist dicht, realitätsnah, gefühlsecht. Es ist, als hätten diese Menschen ein Leben außerhalb des Buches.« ("Frankfurter Rundschau Magazin")
»Wie Detective Inspector Challis und seine Kollegen in mühevoller Kleinarbeit und mit etwas Glück alle Teile des Puzzles zusammensetzen, ist in diesem aufregenden Polizeiroman (2 Leseabende!) mit sehr viel Detailwissen über die Polizeiarbeit und das alltägliche Leben in Australien eindrucksvoll geschildert.« ("Funkfeuer")
»Australien im Winter: Inspector Challis freut sich auf ruhige Tage. Da taucht ein Serienmörder auf, der die Ruhe empfindlich stört. Messerscharfer Krimi mit tollen Dialogen.« ("Bücher")
»Meisterhaft beherrscht Disher die Kunst der schnellen Schnitte, geschickt wechselt er Orte, Handlungen und Personen, bringt so eine flotte aber niemals gehetzte Dynamik in seine Erzählung. Seine Handlungsfäden hält er fest dabei im Griff. Zudem schreibt er Sätze, diemesserscharf sitzen. Kein Wort ist zu viel. Knapp und präzise kommt er auf den Punkt.« ("Der Bücherfreund")
»Packend ist, wie Disher Persönlichkeit und Charakter seiner gebrochenen Figuren langsam herausschält und eine verblüffende Lösung präsentiert.« ("Facts")
»Der Roman beginnt sehr langsam, wird vielschichtig beziehungsweise polyphon aufgebaut und verdichtet sich ganz langsam. Nach und nach stellt sich heraus, dass diverse kleine Gangsterstücke überraschenderweise etwas mit dem großen Verbrechen des Psychokillers zu tun haben. Am Schluss fügen sich dann all die seltsamen Zufälligkeiten, die Disher mit bemerkenswerter erzählerischer Souveränität schildert, auf wundersame Weise zusammen, und wir stellen fest, dass dieser raffiniert angelegte Polizeiroman die Grenzen des Genres gesprengt hat. Nicht nur haben wir als Nebeneffekt von Dishers Liebe zu scheinbar unwichtigen Details eine Menge über das Leben ›down under‹ erfahren, sondern auch einer komplex strukturierten Comédie humaine beigewohnt.« ("taz")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.02.2012

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

12,5/18,9/2,5 cm

Gewicht

324 g

Farbe

Eisblau / Tabak

Auflage

6

Originaltitel

The Dragon Man (1999)

Übersetzt von

Peter Friedrich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20560-4

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    13.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    lesenswert

    Ich weiß nicht,wie ich auf das Buch aufmerksam wurde,aber ich freue mich einen neuen Schriftsteller für mich entdeckt zu haben. Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten mitzukommen. Es hat mich an ein Puzzle erinnert,erst wird sortiert und dann werden die Einzelteile zusammengesetzt. Es wurde aber mit jeder Seite besser und besser.

  • Bewertung

    4/5

    22.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Das Böse unter der Sonne

    Australiens glühende Sommerhitze, ein brutaler Killer und ein mürrischer, traumatisierter Ermittler bilden die perfekte Grundlage für einen klassisch aufgebauten, aber super spannenden Kriminalroman. Nichts für zarte Gemüter, aber ein Genuss für Fans gehobener Thriller Kost. Top!

  • tassieteufel

    5/5

    16.11.2016

    eBook (ePUB 3)

    Der Peninsula District, eine…

    Der Peninsula District, eine Halbinsel unterhalb von Melbourne beschert den Polizeibeamten kurz vor Weihnachten viel Arbeit, die Touristensaison beginnt und neben Verkehrsdelikten, Diebstählen und den normalen häuslichen Streitereien bekommen es die Beamten plötzlich mit einem Serienmörder zu tun, der junge Frauen auf dem Old Penisula Highway überfällt, vergewaltigt und ermordet. Detektiv Inspektor Hal Challis, dem die Weihnachtstage auf Grund familiärer Verwicklungen ein Gräul sind, nimmt mit seinem Team die Ermittlungen auf, doch der Mörder scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Zunächst laufen im Buch ganz verschiedene Handlungsstränge ab, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, da gibt es Kleinkriminellenduo, das sich mit verschiedenen Einbrüchen beschäftigt und dabei zunehmend brutaler vorgeht, die Beamten bekommen es mit Brandstiftung und verschiedenen kleineren Delikten zu tun und man lernt das Team um Hal Challis und Ellen Destry ein wenig kennen. Jeder hat so seine eigenen Probleme und Sorgen zu tragen und dabei ist nicht jeder Beamte wirklich gesetztestreu. Desillusioniert, vom Job aufgerieben und durch Bürokratie und persönliche Reibereien belastet, versuchen die Beamten trotzdem, den Mörder zu fassen und auch wenn man hier die Ermittlungsarbeit der Beamten gut mitverfolgen kann, so stehen doch mehr die Menschen und ihr Umfeld im Fokus des Buches. Man erhält einen guten Einblick in das ländliche Australien, das fernab der Großstädte so ganz anders tickt und auch durchaus von Armut geprägt ist. Gut gefallen hat mir, dass der Fokus nicht nur auf einer Figur liegt, sondern man eigentlich über jeden aus Hal Challis Team einen guten Einblick bekommt. Die Charaktere wirken dabei durchweg recht glaubwürdig, dazu trägt auch bei, dass z.B. John Tankard alles andere als ein vorbildlicher Beamter ist, er ist rassistisch, geht teilweise viel zu drastisch gegen Beschuldigte vor und wird von der Bevölkerung regelrecht gehaßt. Der Krimifall ist ziemlich komplex aufgebaut, dabei sind die Handlungsstränge um den eigentlichen Mörder recht karg und die vielen anderen kleinen Begebenheiten scheinen zunächst von dem eigentlich Fall abzulenken, doch sind sie Puzzlestücke, die am Ende dazu führen, auf die Spur des Täters zu kommen. Auch wenn es lange keine extrem spannenden Momente in dem Buch gibt, so bleibt es durch die vielen Szenen und Perspektivwechsel doch sehr abwechslungsreich und interessant, man fragt sich beständig, was die vielen einzelnen, kleinen Begebenheiten wohl miteinander zu tun haben und wird dann am Ende mit einer schlüssigen Zusammenführung aller Details belohnt, die am Schluß ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Wer der Frauenmörder war, war mir allerdings doch schon recht früh klar, die betreffende Person war eigentlich kaum zu "übersehen". Dafür gibt es dann am Ende wirklich Hochspannung als auch die Polizei erkennt, wer der Täter ist und ihn dingfest machen kann. FaziT: ein wirklich gelungener Krimi, der eher durch eine ruhige und unaufgeregte Erzählweise besticht, als durch atemlose Spannung. Es wird mehr der Fokus auf Land und Leute gelenkt und viele kleine Details ergeben erst am Ende ein Ganzes. Auch wenn Hal Challis nicht wirklich im Vordergrund steht, so ist er auf jeden Fall ein Charakter mit Potenzial, mit dem ich gern einen weiteren Fall in Australien lesen werde.

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