Differenzierung politischer Forderungen von Nancy Fraser, Formen der Unterdrückung differenziert von Iris Marion Young - und mögliche Konsequenzen
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-06768-9
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Universität Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit möchte ich auf die Unterscheidung Nancy Frasers zwischen einer Politik der Anerkennung und einer Politik der Umverteilung und die damit verbundene Problematik eingehen, dass diese beiden Formen politischer Forderungen nach Gerechtigkeit einander widersprechen und behindern können. Fraser unterscheidet diese beiden Formen politischer Forderungen von einander vor allem im Anschluss an ihre Kritik an Youngs Konzeption von Gerechtigkeit, der sie vorwirft, sie argumentiere zu undifferenziert für eine Politik der Anerkennung und vermische die beiden Paradigmen der Politik der Umverteilung und der Anerkennung. Im ersten Teil meiner Arbeit sollen nun zunächst mit Fraser die Begriffe Anerkennung und Umverteilung erläutert werden. Im zweiten Teil werden die Unterschiede zwischen den politischen Forderungen nach Anerkennung und Umverteilung herausgearbeitet und die mögliche Diskrepanzen zwischen beiden deutlich gemacht. Der dritte Teil problematisiert schließlich Frasers Kritik an Youngs Formen der Unterdrückung, in der Fraser versucht ihr Konzept (die Unterscheidung zwischen Politik der Umverteilung und der Anerkennung), über Youngs Konzeption zu legen und auf dieses anzuwenden. Dabei wird zu zeigen sein, inwiefern Frasers Kritik berechtigt, wo ihre Kritik aber auch ein wenig überzogen scheint. Im vierten Teil werde ich versuchen, Frases Überlegungen und Youngs Kategorien anzuwenden auf unterschiedliche Formen der Unterdrückung in der katholischen Kirche, welche in gegenwärtigen Debatten auftauchen und möchte daraus auf mögliche Konsequenzen bei der Forderung nach Gerechtigkeit innerhalb der RKK (= römisch-katholische Kirche) schließen.
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