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Der Boxer Die Überlebensgeschichte des Hertzko Haft

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.05.2012

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

24,6/17,8/2 cm

Gewicht

526 g

Farbe

Beige / Grau

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-551-78697-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Die Hoffnung prägt die surrealistischen Zeichnungen, die zu den ergreifendsten des Comics gehören." ("CLOSURE, Kieler e-Journal für Comicforschung")
"Ein unfassbarer Überlebenskampf in wenigen Worten und starken Bildern." ("TOPIC")
"Kraftvoll und spannend" ("Eselsohr")
"Die Bilder in Schwarz-Weiss haben geballte Kraft [...]" ("Aargauer Zeitung")
"Unbedingt empfehlenswert." ("Westfälischer Anzeiger")
"Reinhard Kleist hat mit kleinen Zeichnungen Großes geschaffen." ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
"Ein Buch über das Glück des Überlebens, so heftig wie ein Faustschlag." ("STERN")
"Ein großartiges Buch, spannend und bewegend." ("zitty BERLIN")

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Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.05.2012

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

24,6/17,8/2 cm

Gewicht

526 g

Farbe

Beige / Grau

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-551-78697-5

Herstelleradresse

Carlsen Verlag GmbH
Völckersstr. 14-20
22765 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Von, mit und über Gewalt - Sport im Konzentrationslager

Bewertung am 23.02.2026

Bewertungsnummer: 3055154

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit eindrücklichen Zeichnungen widmet sich Reinhard Kleist der Geschichte von Hertzko Haft, der im Konzentrationslager um das Überleben Boxen musste. Dabei ist die autobiographische Graphic Novel Der Boxer weit mehr: sie ist ein Diskursgeflecht, das Macht, Gewalt und Sport miteinander verflicht. In diesem Diskursgeflecht offenbart sich der ständige Überlebenskampf - auch nach dem Konzentrationslager. Dabei sind an das Überleben verschiedene Diskurse wie Familie, Liebe, Gewalt und Männlichkeit gebunden. Schon zu Beginn zeichnet sich die enge Verbindung der Figuren mit Gewaltstrukturen aus, die sowohl extrinsisch als auch intrinsisch veranlagt sind. Gewalt ist weder an den Ort oder Geschichte, noch an die Generation gebunden. Schon von Beginn an wird Hertzko Haft durch den Blick des Sohnes als gewaltbereite und jähzornige Figur dargestellt (Parallele zu MAUS). Trotz der Parallelen zu MAUS hebt sich Der Boxer deutlich davon ab. Der Zeichenstil und die Narration sind die eindeutigsten Abgrenzungsmerkmale. Besonders die ständige Rückkoppelung an den Gewaltdiskurs sowie das wiederholte Erzählen der Überlebensgeschichte sind Neuerungen in der graphischen Gestaltungsweise des Holocaust. Der Boxer ist teilweise explizit in seiner Ausgestaltung, lässt aber durch die Schwarz-weiß-Gestaltung viele leere Räume offen, deren Bedeutungen und Hintergründe interpretiert und angedeutet werden. Die Graphic Novel ist in ihrer Gestaltung teilweise eine Neuheit, aber knüpft auch an Traditionen an. Wer über Sport und Gewalt im Konzentrationslager mehr erfahren möchte, ist hier auf jeden Fall richtig.

Von, mit und über Gewalt - Sport im Konzentrationslager

Bewertung am 23.02.2026
Bewertungsnummer: 3055154
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit eindrücklichen Zeichnungen widmet sich Reinhard Kleist der Geschichte von Hertzko Haft, der im Konzentrationslager um das Überleben Boxen musste. Dabei ist die autobiographische Graphic Novel Der Boxer weit mehr: sie ist ein Diskursgeflecht, das Macht, Gewalt und Sport miteinander verflicht. In diesem Diskursgeflecht offenbart sich der ständige Überlebenskampf - auch nach dem Konzentrationslager. Dabei sind an das Überleben verschiedene Diskurse wie Familie, Liebe, Gewalt und Männlichkeit gebunden. Schon zu Beginn zeichnet sich die enge Verbindung der Figuren mit Gewaltstrukturen aus, die sowohl extrinsisch als auch intrinsisch veranlagt sind. Gewalt ist weder an den Ort oder Geschichte, noch an die Generation gebunden. Schon von Beginn an wird Hertzko Haft durch den Blick des Sohnes als gewaltbereite und jähzornige Figur dargestellt (Parallele zu MAUS). Trotz der Parallelen zu MAUS hebt sich Der Boxer deutlich davon ab. Der Zeichenstil und die Narration sind die eindeutigsten Abgrenzungsmerkmale. Besonders die ständige Rückkoppelung an den Gewaltdiskurs sowie das wiederholte Erzählen der Überlebensgeschichte sind Neuerungen in der graphischen Gestaltungsweise des Holocaust. Der Boxer ist teilweise explizit in seiner Ausgestaltung, lässt aber durch die Schwarz-weiß-Gestaltung viele leere Räume offen, deren Bedeutungen und Hintergründe interpretiert und angedeutet werden. Die Graphic Novel ist in ihrer Gestaltung teilweise eine Neuheit, aber knüpft auch an Traditionen an. Wer über Sport und Gewalt im Konzentrationslager mehr erfahren möchte, ist hier auf jeden Fall richtig.

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Der Boxer

von Reinhard Kleist

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