Sie sind überall. Und niemand weiß, woher sie kommen.Der Journalist Martin Koller liegt im Krankenhaus und kann nicht schlafen. Er wird von merkwürdigen Ohrgeräuschen gepeinigt, die ihn in eine tiefe Depression stürzen. Dass seine Frau um jeden Preis ein Kind von ihm will und ihm ein junger ehrgeiziger Kollege in seine Recherchen im rechtsextremen Milieu hineinpfuscht, macht es nicht besser. Da erfährt er, dass seine Mutter im Sterben liegt. Er rafft sich auf und macht sich auf den Weg zurück in den Ort seiner Kindheit. Ein paar Tage ist er mit seiner Mutter allein. Dann kommen sie, die Besucher, und nehmen das ganze Haus in Beschlag. Sie sind überall: im Keller, in den Zimmern, auf dem Dachboden. Niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, was sie wollen. Eine Ärztin, die Martin noch aus Jugendtagen kennt, ruft ihn an sie hat eine rätselhafte Entdeckung gemacht. Ein Alptraum beginnt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Mirjana Mitteregger
aus St.Johann
4/5
03.02.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
- Niemand weiß, woher sie kommen
Der zweite Roman von Kurt Palm liefert uns eine ganz andere Lektüre. Es handelt vom Journalisten Martin Koller und seinem erlittenen Hörsturz. Ziemlich genervt und enttäuscht wird er aus dem Krankenhaus entlassen, ohne wirklich weitere Hilfe zu haben. Zu Hause geht es ihm auch nicht viel besser, weil seine Freundin schon seit Längerem unbedingt und um jeden Preis ein Kind von ihm will. Das macht es für Martin nicht einfacher. Er leidet unter ständigen Erektionsproblemen. Dazu kommt es noch, dass er zu seiner sehr kranken Mutter muss und eine Weile bei ihr bleibt. Martin reist, vollgepumpt mit Medikamenten, in seinen Heimatort und er begegnet dort Manuela, einer Ärztin, die er schon von früher kennt. Manuela und Martin verbinden ganz merkwürdige Sachen, beide haben die Besucher auf ihre eigene Art und beide wissen es nicht woher sie kommen!
Die Besucher sind überall!
In welcher Sackgasse sind die beiden gelandet? Was geht in ihnen vor?
Ein sehr einzigartiges Buch durchzogen mit Witz und Spannung!
Hannes Schwaiger
aus Linz
4/5
20.04.2012
Buch (Gebundene Ausgabe)
Besucher der anderen Art
Kurt Palms zweiter Roman handelt vom Journalisten Koller Martin, der auf Grund von merkwürdigen Ohrengeräuschen im Krankenhaus liegt. Er kann einfach nicht schlafen und das schlägt sich auf seine Psyche. Hinzu kommt noch, dass seine Freundin unbedingt ein Kind von ihm will und in der Arbeit sich ein junger protektionierter Journalist sich in seine im rechtsextremen Milieu angesiedelten Recherchen einmischt.
Als er dann auch noch erfährt, dass seine Mutter im Sterben liegt, setzt er seine letzten Kräfte in Gang und begibt sich in das Haus seiner Kindheit und Jugend. Dort tauchen plötzlich die "Besucher" auf und beschlagnahmen das ganze Haus mit der sterbenden Mutter. Keiner kennt diese Sonderlinge, die barfuß und in Decken gehüllt urplötzlich da sind. Niemand weiß, woher sie kommen und was sie vorhaben.
Eine Ärztin, die Martin aus seinen Jugendtagen kennt, ruft an. Sie hat ebenfalls eine sehr merkwürdige Begegnung mit den "Besuchern" gemacht.
Der Autor lässt seinen Protagonisten in einen Alptraum fallen, aus dem dieser nicht mehr herauszufinden scheint. Wie in seinem ersten Buch "Bad Fucking" hat das phantastische Element auch in diesem Roman wieder seinen festen Platz. Mit seiner eigenwilligen Sprache versteht es Palm die Leser in Spannung und auch Staunen zu versetzen.
Helga Herzog
aus Steyr
5/5
02.09.2011
Buch (Taschenbuch)
Bitterböse, komisch und sehr hintergründig
Der Sonderling Vitus Schallmoser liegt tot in seiner Wohnhöhle, der Zahnarzt wird von seiner Putzfrau mit Nacktfotos erpresst. Die Innenministerin verschwindet spurlos....
Es braut sich was zusammen im sonst so idyllischen Bad Fucking.....Sehr guter Alpen-Krimi mit lachgarantie!!!!
Ursula Schrott
aus Vöcklabruck
5/5
07.08.2011
Buch (Taschenbuch)
Welcome to Bad Fucking..
In Bad Fucking geht die Post ab. Während die Innenministerin entführt wird, wird ein Einsiedler tot aufgefunden, der Fleischhauer muss alle Leichen aufbewahren und nach einer extremen Hitzewelle naht ein Jahrhundert-Unwetter.....
Das und noch vieles mehr passiert in dem idyllischen Ort Bad Fucking irgendwo in Österreich ..
Schräg, grauslich, lustig und vor allem grenzgenial...., sicherlich keine Satire, weil wir in Österreich sind doch nicht so.....oder?
Bewertung
aus Lenzing
4/5
31.05.2020
eBook (ePUB)
Kein Spaghetti Western, aber gut.
Nachdem ich Bad Fucking und Monster gelesen habe, habe ich mir auch vom Titel her eine ähnlich skurille Geschichte erwartet, die war es dann zwar nicht, aber doch eine sehr unterhaltsame Geschichte über Rossini der mit einer sehr schrägen Truppe aus einem ehemaligen Sklaven, einem Inder und einem Indianer zu seinem Erbe in den wilden Westen antritt. Es gibt dann auch noch zum high Noon das westerntypische Duell zwischen einem skrupellosen Rinderzüchter und einer lesbischen Farmerin.
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4/5
30.04.2013
Buch (Taschenbuch)
So komisch!
Beim ersten Leseversuch habe ich nach einigen Seiten aufgegeben, weil ich mit dem Inhalt nicht so recht was anfangen konnte. Einige Zeit später hat dann aber die Neugier gesiegt und ich habe das Buch ruckzuck durch gelesen. Gut, dass ich dem Buch eine zweite Chance gegeben habe, denn so herrlich komisch sind die vielen Gestalten, die sich da in Bad Fucking tummeln. Aber es ist eine eigene Art von Humor, teilweise etwas obszön und sogar ekelhaft, und das ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Mir hat der Roman aber beim Lesen viel Spaß gemacht.
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4/5
05.08.2011
Buch (Taschenbuch)
Sehr komisch !!!
Als der Schallmoser tot vom Bartl in seiner Wohnhöhle gefunden wird tut sich einiges für den Wellisch dem Gendamariekommandanten von Bad Fucking. Doch eigentlich hat er dafür momentan keine Zeit, nachdem doch endlich die Aale in den Höllensee zurückkehren.
Sehr witziger komischer Krimi aus Österreich !!!
Martin Berger, Journalist erleidet einen Hörsturz, im Krankenhaus können die Ärzte ihm nicht wirklich helfen, seine Freundin will unbedingt ein Kind und er hat Erektionsprobleme. Seine Mutter ist sehr krank und liegt im Sterben, also beschließt er auf Wunsch seiner Schwester für eine Woche die Mutter zu betreuen, vollgepumt mit Medikamenten, reist er in den Ort seiner Kindheit.
Manuela, eine Freundin aus Kindheitstagen erzählt ihm von einer verschwundenen Leiche, die von einem Arzt verordnenten Potenzmittel helfen ihm nicht und eines nachts bevölkern dutzende Fremde das Haus seiner Mutter. Halluzination? Wahnsinn? oder ist alles eh ganz real?
Lesen Sie selbst- Kurzweilig, schräg und witzig.
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