Rezension
Besprochen in:Neue Zürcher Zeitung, 22.06.2012, Urs HafnerBerner Oberland, 17.08.2012, Fritz Lehmannetü – HistorikerInnen-Zeitschrift, 9 (2012), Daniela WegmannTagesWoche, 34 (2012), Renato BeckAfrika Süd, 3 (2013), Ulrich van der Heydenterra cognita, 22 (2013)Tsantsa, 18 (2013), Anne LavanchySwiss Journal of Sociology, 39/3 (2013), Dina BaderComparativ, 1 (2014), Andreas ZanggerNZZ, 01.06.2024, Gina Bachmann/ Rafaela Roth
»Den Herausgeberinnen ist eine umfangreiche und kritische Grundlage für eine Auseinandersetzung mit einer postkolonialen Schweiz gelungen. Das ist nicht nur ein wichtiger Ausgangspunkt für künftige Theoriebildung, sondern auch relevant für die politische Praxis.« ("Marina Ginal, iz3w, 13.12.2012")
»Die sechzehn Beiträge machen deutlich, wie sich die kolonialen Verstrickungen der Schweiz auch heute noch auf unseren Alltag auswirken.Die Zeit ist reif für eine kritische Auseinandersetzung.« ("Anja Suter, WOZ, 30.05.2013")
»Der wegweisende und anregende Band [wird] für das Gebiet des Postkolonialismus ein Referenzwerk bilden.« ("Urs Hafner, Neue Zürcher Zeitung, 22.06.2012")
»Insgesamt löst der Band das Versprechen, dass durch den Perspektivenwechsel neue Sichtbarkeiten und Erinnerungsräume eröffnet werden, rundum ein:: Der Band schafft es deutlich zu machen, dass die Aufnahme der Schweiz in die (post-)kolonialen Diskussionen überfällig ist und ein großer Nachholbedarf herrscht.« ("Karin Hostettler, H-Soz-u-Kult/geschichte.transnational, 23.09.2014")
»[Der Band ermöglicht] eine wichtige Horizonterweiterung, die nicht zuletzt einen anderen Blick auf die Moderne erlaubt.« ("Daniela Wegmann, etü – HistorikerInnen-Zeitschrift, 9 (2012)")
»These 16 chapters offer a complex picture of Switzerland, its myths, lenient self-representations and past and present main narratives.« ("Anne Lavanchy, Tsantsa, 18 (2013)")
»Ein wichtiges Buch.« ("Ulrich van der Heyden, Afrika Süd, 3 (2013)")
»Es bleibt zu hoffen, dass dem Aufruf der Herausgeberinnen zum transnationalen Austausch über Kolonialismus ohne Kolonien auch hierzulande bald Folge geleistet wird.« ("Sushila Mesquita, stimme, 85 (2012)")
»Der wegweisende und anregende Band [wird] für das Gebiet des Postkolonialismus ein Referenzwerk bilden. Diese Arbeiten dürften aufgrund der globalen Zunahme der Migration auch an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnen.« ("Urs Hafner, Neue Zürcher Zeitung, 22.06.2012")
Portrait
Patricia Purtschert ist Philosophin und Kulturwissenschaftlerin sowie Co-Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung an der Universität Bern. Sie interessiert sich für feministische Praktiken an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Aktivismus..
Barbara Lüthi (Jun.-Prof. Dr.), Historikerin, unterrichtet Angloamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln..
Francesca Falk (Dr. phil.), Historikerin, ist Lehrbeauftragte an der Universität Basel wie auch an der ETH Zürich und arbeitet an einem vom Schweizer Nationalfonds geförderten Projekt zu einer visuellen Kulturgeschichte der Demonstration..
Shalini Randeria ist Rektorin am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien, Professorin für Sozialanthropologie und Soziologie am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf, wie auch Direktorin des dortigen Albert Hirschman Centre on Democracy. Im Zentrum ihrer Forschung zur Postkolonialität und multiplen Modernen stehen Fragen der Transnationalisierung des Rechts, Rolle der Zivilgesellschaft und Wandel der Staatlichkeit in der Globalisierung. Sie hat zu normativem Pluralismus, Bevölkerungspolitik und Gender, Zwangsmigration und Privatisierung gemeinschaftlicher Ressourcen publiziert.