Produktbild: Die Klassische Deutsche Philosophie nach Kant

Die Klassische Deutsche Philosophie nach Kant Systeme der reinen Vernunft und ihre Kritik 1785-1845

1

80,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2012

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

749

Maße (L/B/H)

22/15,1/4,6 cm

Gewicht

993 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-63046-0

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2012

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

749

Maße (L/B/H)

22/15,1/4,6 cm

Gewicht

993 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-63046-0

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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Mittelmaß

Bewertung aus Mülheim am 21.01.2021

Bewertungsnummer: 858769

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als ich mir dieses Buch zulegte, hoffte ich auf tiefere Betrachtungen, die klarere Gedanken enthalten und neue Interpretationen liefern. Dies findet sich hier nicht. Die Betrachtungen bleiben recht oberflächlich und haben den Charakter des Hererzählens. Ganz schlecht ist das Buch aber auch nicht, weil es Struktur gibt. Durch den hererzählenden Charakter, d.h. wiedergeben von Aufzählungen und Aufzählen von Hauptpunkten, hilft das Werk (dem sehr unerfahrenen Leser klassisch-philosophischer Texte jener Epoche) Struktur zu gewinnen und den Zugang zur Thematik zu erleichtern. Diese Struktur hilft die innere - doch bloß abstrakte - Gliederung der einzelnen Werke zu verstehen und zum anderen die äußere - sprich historische - Verknüpfung der Entstehungs-, Interdependenzprozesse und -beziehungen der Philosophiegeschichte jener Epoche strukturell zu überblicken. Dem gegenüber steht der abgehackte Sprachstil; der Text ist oft mit Zitaten gespickt, was zeigt, dass der Autor keine eigenen Worte finden konnte (dies ist durchaus oft schwer bei Autoren wie Fichte und Hegel), um den Sachverhalt zu erklären, was von einem Professor durchaus zu erwarten wäre. Zudem sind viele lateinisch ausschmückende Fachtermini (z.B. in statu nascendi) enthalten, die den Text künstlich mehr entstellen als leicht zugänglich und verständlich machen, was ebenfalls für ein breiteres Publikum zu erwarten wäre, denn es kann nicht jeder Latein wie der Autor und ich selbst; das sollte nicht erwartet werden. Aufgrund der genannten Defizite des Werkes, ist mithin der Preis inakzeptabel (das Buch ist übrigens noch teurer geworden, ich kaufte es noch für 65€). Ich bin nur bedingt zufrieden, vor allem was das Preis-Leistungs Verhältnis angeht. Ich kann das Buch nur unter sehr einschränkenden Bedingungen weiterempfehlen, die da wären: es gibt nicht viel Auswahl. Wer Philosophie studiert und sich eingehend mit den Themen beschäftigt, kann sich das Buch zulegen, wird es aber nicht unbedingt benötigen. Wer Schwierigkeiten mit den Tiefen der Basistexte hat, wird mit diesem Buch nicht sehr viel Hilfe erhalten. Wer hingegen eine abstrakte inhaltliche und historische Struktur braucht, wird zufrieden sein können. Wer selbst ein tiefes Verständnis der Primärtexte entfalten kann, sollte auf das Buch in der Tat lieber verzichten und sich mit Blick auf die Struktur überlegen, das Buch aus der Bibliotek auszuleihen. Fazit: Wir beginnen bei 5 Sternen und ziehen pro Defizit einen ab. 1. keine Tiefe 2. Sprachstil und lateinische Fachtermini (Lesbarkeit) 3. Preis Das macht 2 Sterne.

Mittelmaß

Bewertung aus Mülheim am 21.01.2021
Bewertungsnummer: 858769
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als ich mir dieses Buch zulegte, hoffte ich auf tiefere Betrachtungen, die klarere Gedanken enthalten und neue Interpretationen liefern. Dies findet sich hier nicht. Die Betrachtungen bleiben recht oberflächlich und haben den Charakter des Hererzählens. Ganz schlecht ist das Buch aber auch nicht, weil es Struktur gibt. Durch den hererzählenden Charakter, d.h. wiedergeben von Aufzählungen und Aufzählen von Hauptpunkten, hilft das Werk (dem sehr unerfahrenen Leser klassisch-philosophischer Texte jener Epoche) Struktur zu gewinnen und den Zugang zur Thematik zu erleichtern. Diese Struktur hilft die innere - doch bloß abstrakte - Gliederung der einzelnen Werke zu verstehen und zum anderen die äußere - sprich historische - Verknüpfung der Entstehungs-, Interdependenzprozesse und -beziehungen der Philosophiegeschichte jener Epoche strukturell zu überblicken. Dem gegenüber steht der abgehackte Sprachstil; der Text ist oft mit Zitaten gespickt, was zeigt, dass der Autor keine eigenen Worte finden konnte (dies ist durchaus oft schwer bei Autoren wie Fichte und Hegel), um den Sachverhalt zu erklären, was von einem Professor durchaus zu erwarten wäre. Zudem sind viele lateinisch ausschmückende Fachtermini (z.B. in statu nascendi) enthalten, die den Text künstlich mehr entstellen als leicht zugänglich und verständlich machen, was ebenfalls für ein breiteres Publikum zu erwarten wäre, denn es kann nicht jeder Latein wie der Autor und ich selbst; das sollte nicht erwartet werden. Aufgrund der genannten Defizite des Werkes, ist mithin der Preis inakzeptabel (das Buch ist übrigens noch teurer geworden, ich kaufte es noch für 65€). Ich bin nur bedingt zufrieden, vor allem was das Preis-Leistungs Verhältnis angeht. Ich kann das Buch nur unter sehr einschränkenden Bedingungen weiterempfehlen, die da wären: es gibt nicht viel Auswahl. Wer Philosophie studiert und sich eingehend mit den Themen beschäftigt, kann sich das Buch zulegen, wird es aber nicht unbedingt benötigen. Wer Schwierigkeiten mit den Tiefen der Basistexte hat, wird mit diesem Buch nicht sehr viel Hilfe erhalten. Wer hingegen eine abstrakte inhaltliche und historische Struktur braucht, wird zufrieden sein können. Wer selbst ein tiefes Verständnis der Primärtexte entfalten kann, sollte auf das Buch in der Tat lieber verzichten und sich mit Blick auf die Struktur überlegen, das Buch aus der Bibliotek auszuleihen. Fazit: Wir beginnen bei 5 Sternen und ziehen pro Defizit einen ab. 1. keine Tiefe 2. Sprachstil und lateinische Fachtermini (Lesbarkeit) 3. Preis Das macht 2 Sterne.

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von Walter Jaeschke, Andreas Arndt

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