Produktbild: Im Dialog mit Raubrittern und Schönen Madonnen
Band 6

Im Dialog mit Raubrittern und Schönen Madonnen Die Mark Brandenburg im späten Mittelalter

1

31,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2011

Herausgeber

Clemens Bergstedt + weitere

Verlag

Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte

Seitenzahl

460

Maße (L/B/H)

29,1/22/3 cm

Gewicht

2036 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86732-118-1

Beschreibung

Portrait

Clemens Bergstedt, Gründungskurator und Leiter des Museums für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters Bischofsresidenz Burg Ziesar

Prof. Dr. Knut Kiesant, geboren 1943, ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Potsdam, Institut für Germanistik.

Heinz-Dieter Heimann, Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Potsdam und Vorsitzender des Fachbeirates im Museum für brandenburgische Kirchen und Kulturgeschichte des Mittelalters.

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2011

Herausgeber

Verlag

Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte

Seitenzahl

460

Maße (L/B/H)

29,1/22/3 cm

Gewicht

2036 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86732-118-1

Herstelleradresse

Lukas Verlag GmbH
Kollwitzstr. 57
10405 Berlin
Deutschland
Email: lukas.verlag@t-online.de
Url: www.lukasverlag.com
Telephone: +49 30 44049220
Fax: +49 30 4428177

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  • Lisa Laqua M. A.

    aus Berlin

    4/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brandenburger Geschichte

    Die Anfänge Brandenburgs im Mittelalter ist seit einer ganzen Weile stärker diskutiert worden. Vor einigen Jahren gab es dank der regen Diskussion einige Ausstellungen in Potsdam, Berlin und Ziesar zum Thema. Der Lukas Verlag veröffentlichte passend einen umfangreichen Katalog mit zahlreichen Aufsätzen von renommierten Wissenschaftlern. Das Buch ist in acht große Kategorien unterteilt. Sie umfassen mehrere Epochen der Geschichte, vom Hochmittelalter bis zum „denkwürdigen Jubiläum der Hohenzollerndynastie“ (S. 12) im 19. Jahrhundert. Die Beiträge arbeiten de Entstehung Brandenburgs neu auf und sollen zu einem Neuanfang und neuem Ansatz der Forschung anregen. Nebenbei ist der wunderbar farbige Band mit ausgewählten Bildern von Kunstwerken und Nachlassenschaften bestückt. Viele lang in Archiven deponierte Kunstgegenstände gelangten wieder an die Öffentlichkeit und erschaffen ein anderes, neues Bild der Geschichte der Mark Brandenburg. Weiterhin werden in den Beiträgen die Leser für die Rezeptionsgeschichte sensibilisiert. Es erscheinen auch neue Informationen in Form von u.a. Legenden, die der Öffentlichkeit weniger in Erinnerung geblieben waren. Meiner Meinung nach ist dieser Katalog und die Ausstellungsreihe beispielhaft für die deutsche Regionalgeschichte. Sie zeigen, dass die Geschichtsforschung und Archäologie auf keiner Ebene eine entgültige Antwort erarbeiten können, dass jedoch die Nachfrage immer größer wird. Die Autoren vergangener Geschichtsbücher konnten auch nur die ihnen vorliegenden Informationen verarbeiten, sahen evtl. einiges als nicht so interessant wie anderes und sortierten nach bestem Wissen und Gewissen Forschungsergebnisse. Nichts anderes tun auch wir heute, nur mit dem Wissen, dass eine fehlende Information für den nächsten Interpreten zu einschlägigen Missverständnissen und Fehlinformationen führen kann. Deswegen gehen wir, die modernen Wissenschaftler, sensibler mit Wissen und deren Verbreitung um. Der Aufsatz im Katalog von Heinz-Dieter Heimann „Von der Erfindung des Mittelalters“ erinnert daran, dass der Begriff des Mittelalters ein später erfundenes Wort darstellt, welches der Abgrenzung zur damaligen Moderne verdeutlichen sollte. Heimann erinnert auch daran, dass das ‚gängige‘ Bild des Mittelalters aus dem 19. Jahrhundert stammt und sich als traditionell Darstellungsform festgesetzt hat. Doch ein Umdenken trat schon ein. „Eine vielförmige historische Orientierungssuche ist in Gang gekommen, die als Rückkehr der Regionen ein zeitgemäß gewandeltes Interesse an landesgeschichtlichem (Selbst-) Bewusstsein und Nachbarschaften ausmacht, abgestützt durch zeitgemäße Fragen gegenwärtiger Geschichts- und Kulturwissenschaften und die Anforderungen der Erinnerungskultur.“ (S. 46) Abschließen möchte ich diese Buchvorstellung mit den Worten von Heinz-Dieter Heimann: ‚Das‘ Mittelalter – eine stets aktuelle, endlose Geschichte. (S. 47) Quelle: Im Dialog mit Raubrittern und schönen Madonnen. Die Mark Brandenburg im Mittelalter, Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte, Band 6, Lukas Verlag, 2011. Originalbeitrag auf quatspreche.wordpress.com

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