Ferdinand Hodler. Landschaften Katalog zur Ausstellung im Kunsthaus Zürich, 2004
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.09.2011
Abbildungen
62 Schwarz-Weiß- Abbildungen 70 farbige Abbildungen
Herausgeber
Zürcher KunstgesellschaftVerlag
Scheidegger & SpiessSeitenzahl
192
Maße (L/B/H)
31,4/25,3/2,5 cm
Gewicht
1432 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-85881-344-2
Warnhinweis
Warnhinweis: Sicherheitshinweis entsprechend Art,9 Abs,7 S,2 der GPSR entbehrlich
Die rund 70 schönsten und wichtigsten Gemälde Ferdinand Hodlers (1853–1918) beweisen die Bedeutung, welche der Landschaftsdarstellung innerhalb der künstlerischen Entwicklung dieses grossen Schweizer Malers zukommt. «Eine Landschaft muss Charakter haben, eine Leidenschaft oder eine Gemütsbewegung ausdrücken», meinte Hodler einmal. «Ihr Charakter gibt ihr ihre Individualität. Figuren oder Anekdoten fügen nicht nur nichts hinzu, sondern schwächen die packende oder direkte emotionale Wirkung.»
Dieses Standardwerk zu Hodlers Landschaften führt vor Augen, wie der Maler von den spätromantischen Anfängen zu seiner eigenständigen Monumentalität in der Darstellung findet. In den zwei Jahrzehnten bis zu seinem Tod entsteht ein Landschaftswerk, das zu den grossen originalen Leistungen der modernen europäischen Malerei zählt. Das Buch erschien erstmals 2003 zur Ausstellung im Kunsthaus Zürich.
Ein Hinweis zur Rezeptionsgeschichte Hodlers im Deutschen Reich: Ferdinand Hodler war Anfang des letzten Jahrhunderts in Deutschland ein berühmter Maler, bis er 1914 den «Genfer-Protest» gegen die Bombardierung der Kathedrale von Reims durch die deutsche Artillerie mitunterzeichnete. Umgehend wurde er aus sämtlichen deutschen Künstlervereinigungen ausgeschlossen, seine Bilder verschwanden aus den Museen, das eben vollendete Wandgemälde Auszug der deutschen Studenten in den Freiheitskrieg von 1813 in der Universität Jena hinter einem Bretterverschlag versteckt. (Siehe Franz Joachim Verspohl, «Gebannt, fast erschrocken bleiben wir vor dem Hodlerbilde stehen», in: Swiss, Made , hrsg. von Beat Schläpfer, Scheidegger & Spiess, Zürich 1998, S. 207ff.)
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