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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.1846

Verlag

De Gruyter

Seitenzahl

173

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/1,5 cm

Gewicht

750 g

Auflage

2. Auflage Reprint 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-11-113452-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.1846

Verlag

De Gruyter

Seitenzahl

173

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/1,5 cm

Gewicht

750 g

Auflage

2. Auflage Reprint 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-11-113452-9

Herstelleradresse

Walter de Gruyter
Genthiner Straße 13
10785 Berlin
DE

Email: productsafety@degruyterbrill.com

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  • Lorenz Laudenberg

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    21.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Criminal- Fall

    Theodor Fontane (1819- 1898) muss keinen perversen Serienmörder bemühen, um eine spannende Kriminalgeschichte zu schreiben. "Unterm Birnbaum" beruht auf einer wahren Begebenheit, ein nicht aufgeklärter Mordfall im Oderbruch ist die Vorlage für die Erzählung: Nach dem Besuch beim Gastwirt Hradschek verschwindet ein Weinhändler spurlos, die Dorfbevölkerung bringt den unbeliebten Wirt damit in Verbindung, zäh hält sich das Gerücht, er habe in irgendeiner Weise damit zu tun. Ermittlungen verlaufen im Sande; der gerissene Hradschek hat den Fund der Leiche eines französischen Soldaten in seinem Garten für einen perfiden Plan genutzt.......Mit viel Lokalkolorit ist diese Kriminalgeschichte geschrieben, teilweise im Dialekt, wir erfahren vieles über die märkische Bevölkerung, die Örtlichkeiten im Oderbruch und können die Novelle natürlich nicht vergleichen mit einem modernen Krimi. Die etwas beschauliche Erzählweise trägt die Spannung aber bis zum Schluss. Der Stoff für "Grete Minde" stammt aus einer altmärkischen Chronik, die Fontane auf einer seiner "Wanderungen" entdeckt hat.

  • Bewertung

    aus Nenzing

    5/5

    16.06.2021

    eBook (ePUB)

    Alt aber gut!

    Ich war vom Anfang bis zum Schluss fasziniert. Man erfährt auch nebenbei manch Interessantes aus dieser Zeit!

  • PMelittaM

    aus Köln

    4/5

    11.05.2021

    eBook (ePUB)

    Mix aus Milieustudie und Kriminalhandlung

    Abel Hradschek drücken Schulden, bis er einen Plan entwirft. Die Last auf seinen Schultern scheint aber auch danach nicht weniger zu werden. Theodor Fontanes Werk erschien zunächst als Fortsetzungsgeschichte in der „Gartenlaube“, spielt 1831/32 in einem Oderbruch-Dorf und soll auf Kindheitserinnerungen des Autors basieren. Viel Lokalkolorit erhält die Novelle durch ihre Sprache, denn einige der Dorfbewohner sprechen Platt. Für den Leser ist das eine Herausforderung, nicht jeder versteht das. Aber auch ohne das Verstehen dieser Passagen kann man der Geschichte folgen, sie geben ihr halt nur den letzten Schliff. Mein Exemplar hat eine zusätzliche Herausforderung: Es ist in altertümlichem Deutsch geschrieben, auch die Rechtschreibung betreffend. Mir gefällt das gut, auch das trägt viel zu Atmosphäre bei und macht die Geschichte rund. Die Geschichte selbst ist nett zu lesen, stellenweise spannend, dann aber auch wieder etwas zu sehr in die Länge gezogen. Als Leser ahnt man schnell, was passiert ist, die Dorfbewohner reagieren eher mit Klatsch und Tratsch. Die Geschichte ist kein reiner Krimi, sondern ein Mix aus Milieustudie und Kriminalhandlung und lässt dem Leser insgesamt viel Platz für eigene Deutungen. Letzteres wird nicht jedem gefallen, manche Dinge werden nicht aufgeklärt, sondern bleiben der Phantasie des Lesers überlassen, aber ich denke, vieles ist logisch, und nicht alles muss in einer Geschichte bis aufs letzte I-Tüpfelchen erklärt werden, ich fand es gut. Neben den Hradscheks, Abel und seine Frau Ursel, spielt die Nachbarin Jeschke eine große Rolle, die, typisch für ein Dorf, vieles mitbekommt und sich ihre eigenen Gedanken macht. Im Dorf wird sie als Hexe verschrien, für mich ist sie mein Lieblingscharakter in dieser Geschichte. Ich habe Fontanes Novelle nicht ungern gelesen und fühlte mich größtenteils gut unterhalten, allerdings zwischendurch auch immer mal wieder etwas gelangweilt. Animiert dazu, mehr Fontane zu lesen, hat sie mich nicht unbedingt. Ich vergebe 3,5 Sterne (aufgerundet wo nötig) und eine Leseempfehlung für Klassikfans.

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