• Produktbild: Das Haus − Roman (Ortsumgehung 2)
Band 2

Das Haus − Roman (Ortsumgehung 2) Roman. Ausgezeichnet mit dem Franz-Hessel-Preis 2012

Aus der Reihe Ortsumgehung
1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.12.2011

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/2,2 cm

Gewicht

291 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42266-3

Beschreibung

Rezension

» Das Zimmer und Das Haus sind einzigartige Romane, geschrieben mit jener Besessenheit, die große Literatur ausmacht. Die Evokation von Kindheitsräumen, in denen Weltbilder entstehen, gelingt erzählerisch und sprachlich so überzeugend, dass man die nächsten Bände herbeisehnt und die meisten der generationenübergreifenden Familienepen, die den Buchmarkt derzeit überschwemmen, liebend gern zur Seite legt.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Maiers Ortsumgehung ist jetzt schon literarisch so unverzichtbar, wie es Edgar Reitz’ Film-Serie Heimat aus den 80er-Jahren ist.« ("rbb kultur")
»Andreas Maier tut es wie gehabt in kleinen, aber großartigen Romanen, die in kluger Detailgenauigkeit und leicht ironischer Sprache funkeln. ... Man möchte nicht genug kriegen davon.« ("Sächsische Zeitung")
»Mit der Entwicklung eines eigenes Bewusstseins von seiner Existenz als Einzelner in einer Welt, deren Spielregeln er nicht versteht, gerät der Erzähler später in eine tragische Außenseiterposition. Wie Maier sich dabei in die Seelenlandschaft seiner Hauptfigur hineinschreibt, ist große Kunst und macht mehr als neugierig auf den nächsten Band seiner hessischen Familiensaga.« ("literaturkritik.de")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.12.2011

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/2,2 cm

Gewicht

291 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42266-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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Das Haus beschreibt die…

Omahaha am 22.12.2011

Bewertungsnummer: 2697942

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Haus beschreibt die ersten 8 Lebensjahre eines kleinen Buben, der sich in der ihn umgebenden Welt nicht zurecht findet. Zunächst verweigert er sich ihr selbst. Er lebt die ersten 3 Jahre bei seiner Urgroßmutter, die ihn liebt und umsorgt, was eigentlich die Voraussetzung einer gewissen Sicherheit mit sich bringen sollte. Doch schon während dieser Zeit ist er nur Beobachter, nie Agierender. Die Kindern immanente Neugier äußert sich im Schauen, Beobachten, nie in Fragen, denn das Kind spricht nicht, obwohl er keineswegs geistig behindert ist. Dies Verhalten kann eigentlich nicht in der Angst vor anderen liegen, die der Junge schon früh entwickelt. Im Kindergarten, den er einen einzigen Tag besucht, weigert er sich mit den anderen Kindern zu spielen; die Eltern sind gezwungen, ihn die nächsten 3 Jahre daheim zu lassen. Er lebt in seinem Zimmer in dem neuen, höchst modernen Haus, flieht vor dem gemeinsamen Frühstück mit der Familie und fürchtet sich vor dem gemeinsamen Abendessen, das dominiert wird von einem erfolgreichen Vater und einer ebenso erfolgreichen Mutter, die ihren so ganz anders geratenen Sohn nicht verstehen, die aber auch - das darf nicht unerwähnt bleiben - mit ihren beiden älteren Kindern wenig anzufangen wissen, vor allem mit der ungezogenen und unbeherrschten Tochter nicht fertig werden. Die 5 Familienmitglieder leben nebeneinander her. Die Schulzeit ist dem Ich-Erzähler ein Martyrium. Vom ersten Tag an steht er abseits, wird gehänselt und gequält. Morgens, nach dem Aufwachen, beginnt der Albtraum, die panische Angst vor den in der Gemeinschaft der Mitschüler zu verbringenden Stunden in der Schule, wo es keine Fluchtmöglichkeiten gibt, denn immer gibt es irgendeine Aufsichtsperson, die den Nöten des Kindes verständnislos gegenüber steht und verhindert, dass der Junge das Gelände verlässt. So stellt man sich Agoraphobie vor.

Das Haus beschreibt die…

Omahaha am 22.12.2011
Bewertungsnummer: 2697942
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Haus beschreibt die ersten 8 Lebensjahre eines kleinen Buben, der sich in der ihn umgebenden Welt nicht zurecht findet. Zunächst verweigert er sich ihr selbst. Er lebt die ersten 3 Jahre bei seiner Urgroßmutter, die ihn liebt und umsorgt, was eigentlich die Voraussetzung einer gewissen Sicherheit mit sich bringen sollte. Doch schon während dieser Zeit ist er nur Beobachter, nie Agierender. Die Kindern immanente Neugier äußert sich im Schauen, Beobachten, nie in Fragen, denn das Kind spricht nicht, obwohl er keineswegs geistig behindert ist. Dies Verhalten kann eigentlich nicht in der Angst vor anderen liegen, die der Junge schon früh entwickelt. Im Kindergarten, den er einen einzigen Tag besucht, weigert er sich mit den anderen Kindern zu spielen; die Eltern sind gezwungen, ihn die nächsten 3 Jahre daheim zu lassen. Er lebt in seinem Zimmer in dem neuen, höchst modernen Haus, flieht vor dem gemeinsamen Frühstück mit der Familie und fürchtet sich vor dem gemeinsamen Abendessen, das dominiert wird von einem erfolgreichen Vater und einer ebenso erfolgreichen Mutter, die ihren so ganz anders geratenen Sohn nicht verstehen, die aber auch - das darf nicht unerwähnt bleiben - mit ihren beiden älteren Kindern wenig anzufangen wissen, vor allem mit der ungezogenen und unbeherrschten Tochter nicht fertig werden. Die 5 Familienmitglieder leben nebeneinander her. Die Schulzeit ist dem Ich-Erzähler ein Martyrium. Vom ersten Tag an steht er abseits, wird gehänselt und gequält. Morgens, nach dem Aufwachen, beginnt der Albtraum, die panische Angst vor den in der Gemeinschaft der Mitschüler zu verbringenden Stunden in der Schule, wo es keine Fluchtmöglichkeiten gibt, denn immer gibt es irgendeine Aufsichtsperson, die den Nöten des Kindes verständnislos gegenüber steht und verhindert, dass der Junge das Gelände verlässt. So stellt man sich Agoraphobie vor.

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Das Haus

von Andreas Maier

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