Produktbild: Die falsche Frau / Kripochef Alexander Gerlach Band 8
Band 8

Die falsche Frau / Kripochef Alexander Gerlach Band 8

5

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2012

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

251 g

Farbe

Schwarz / Elfenbein

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-27258-2

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Wer neugierig ist, warum der Karlsruher Wissenschaftler Wolfgang Burger einer der erfolgreichsten deutschen Krimi-Autoren ist, der weiß das spätestens nach 'Die falsche Frau'. Er strickt seine Plots mit sehr feinen Nadeln und ist immer für Überraschungen gut.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2012

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

251 g

Farbe

Schwarz / Elfenbein

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-27258-2

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Igelmanu

    aus Mülheim

    5/5

    19.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    »Ich bin wirklich sehr…

    »Ich bin wirklich sehr gespannt, wie Sie die Lage im Griff behalten wollen, wenn hier ein paar Tausend Anarchos aufkreuzen – und sie werden kommen, darauf können Sie Gift nehmen. Angenommen, die ziehen vors Tagungshotel, um es in Brand zu stecken?« Ich hielt es für eine ausgemachte Schnapsidee, diese Wirtschaftsgespräche ausgerechnet mitten in Heidelberg abzuhalten. Kein Wunder, dass Kriminaloberrat Alexander Gerlach so erbost ist. Sein schönes Heidelberg soll also der Austragungsort der in Kürze anstehenden Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftsgespräche werden. Vor allem der erwartete amerikanische Wirtschaftsminister ist für nicht wenige Menschen wie das berühmte rote Tuch! Neben den befürchteten Ausschreitungen und Demonstrationen gilt die Sorge der in großer Zahl angerückten Sicherheitskräfte der Vermeidung eines Terroranschlags. Und dann ist da noch eine Zielfahnderin vom BKA, die seit Jahren hinter einer abgetauchten RAF-Terroristin her ist, deren Spur ebenfalls nach Heidelberg führt. Schon nach kurzer Zeit weiß Alexander nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Wie soll man sich dabei noch um „normale“ Fälle kümmern, wie die beiden völlig verkohlten Leichen, die in einem abgebrannten Haus gefunden wurden? Und wie mit der Entdeckung umgehen, dass seine 16jährigen Zwillingstöchter offenbar die Pille nehmen? Die Krimireihe rund um Alexander Gerlach mag ich ja ohnehin, aber dieser Band gefiel mir besonders. Vermutlich, weil er auf mich so überaus realistisch wirkte. Es ist alles drin, was ständig die Medien beherrscht. Skrupellose Politiker, umstrittene Staatsbesuche, Terrorangst, Demonstrationen, Geheimdienste… Das Szenario, das hier in Heidelberg dargestellt wird, könnte genauso passieren. Diesmal wird der Leser aber zudem mit einem Thema konfrontiert, über das sich womöglich so mancher noch nie Gedanken gemacht hat. Alexander hat nämlich – abgesehen von der Sicherheitslage und der Aufklärung des Doppelmordes – noch ein weiteres Problem. Ständig muss er sich seinen Töchtern und seiner Geliebten gegenüber dafür rechtfertigen, dass er seine Arbeit macht, die hier unter anderem darin besteht, für den Schutz des amerikanischen Politikers zu sorgen. Dieser hat vermutlich reichlich Dreck am Stecken, weshalb auch viele Polizisten eigentlich selber gerne mitdemonstrieren würden. Nur können sie es sich leider nicht aussuchen, müssen ihre Pflicht tun, selbst wenn es der eigenen Auffassung widerspricht. Alexander jedenfalls befindet sich wochenlang im Dauerkonflikt und leidet sehr darunter, auf so viel Unverständnis zu stoßen. Mir gefiel sehr, dass diese Position hier mal deutlich herausgearbeitet wurde. Darüber hinaus bleibt es durchgehend spannend, immer wieder tauchen neue Spuren oder Erkenntnisse auf, laufen Fäden zusammen. Das Ganze wird recht umfangreich, trotzdem passt alles zusammen und wirkt logisch und nachvollziehbar. Alexander ist ein interessanter Charakter, den ich sehr mag. Genau wie die übrigen Mitglieder seines Teams, die alle grundverschieden, aber jeder einzelne unverzichtbar sind. Und ohne Sekretärin Sönnchen geht ohnehin gar nichts! Für Erheiterung sorgen auch in diesem Band die stetigen größeren und kleinen Probleme, die Alexander mit seinen mittlerweile 16jährigen, im Grunde herrlich normalen, Zwillingstöchtern hat. Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn er auf verlorenem Posten kämpft – und das auch sehr genau weiß ;-) Fazit: Hier stimmte alles. Spannung, Realismus, ein bisschen was zum Nachdenken und wie immer ein guter Schuss Humor. Klasse!

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    19.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Hier stimmte alles!

    »Ich bin wirklich sehr gespannt, wie Sie die Lage im Griff behalten wollen, wenn hier ein paar Tausend Anarchos aufkreuzen – und sie werden kommen, darauf können Sie Gift nehmen. Angenommen, die ziehen vors Tagungshotel, um es in Brand zu stecken?« Ich hielt es für eine ausgemachte Schnapsidee, diese Wirtschaftsgespräche ausgerechnet mitten in Heidelberg abzuhalten. Kein Wunder, dass Kriminaloberrat Alexander Gerlach so erbost ist. Sein schönes Heidelberg soll also der Austragungsort der in Kürze anstehenden Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftsgespräche werden. Vor allem der erwartete amerikanische Wirtschaftsminister ist für nicht wenige Menschen wie das berühmte rote Tuch! Neben den befürchteten Ausschreitungen und Demonstrationen gilt die Sorge der in großer Zahl angerückten Sicherheitskräfte der Vermeidung eines Terroranschlags. Und dann ist da noch eine Zielfahnderin vom BKA, die seit Jahren hinter einer abgetauchten RAF-Terroristin her ist, deren Spur ebenfalls nach Heidelberg führt. Schon nach kurzer Zeit weiß Alexander nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Wie soll man sich dabei noch um „normale“ Fälle kümmern, wie die beiden völlig verkohlten Leichen, die in einem abgebrannten Haus gefunden wurden? Und wie mit der Entdeckung umgehen, dass seine 16jährigen Zwillingstöchter offenbar die Pille nehmen? Die Krimireihe rund um Alexander Gerlach mag ich ja ohnehin, aber dieser Band gefiel mir besonders. Vermutlich, weil er auf mich so überaus realistisch wirkte. Es ist alles drin, was ständig die Medien beherrscht. Skrupellose Politiker, umstrittene Staatsbesuche, Terrorangst, Demonstrationen, Geheimdienste… Das Szenario, das hier in Heidelberg dargestellt wird, könnte genauso passieren. Diesmal wird der Leser aber zudem mit einem Thema konfrontiert, über das sich womöglich so mancher noch nie Gedanken gemacht hat. Alexander hat nämlich – abgesehen von der Sicherheitslage und der Aufklärung des Doppelmordes – noch ein weiteres Problem. Ständig muss er sich seinen Töchtern und seiner Geliebten gegenüber dafür rechtfertigen, dass er seine Arbeit macht, die hier unter anderem darin besteht, für den Schutz des amerikanischen Politikers zu sorgen. Dieser hat vermutlich reichlich Dreck am Stecken, weshalb auch viele Polizisten eigentlich selber gerne mitdemonstrieren würden. Nur können sie es sich leider nicht aussuchen, müssen ihre Pflicht tun, selbst wenn es der eigenen Auffassung widerspricht. Alexander jedenfalls befindet sich wochenlang im Dauerkonflikt und leidet sehr darunter, auf so viel Unverständnis zu stoßen. Mir gefiel sehr, dass diese Position hier mal deutlich herausgearbeitet wurde. Darüber hinaus bleibt es durchgehend spannend, immer wieder tauchen neue Spuren oder Erkenntnisse auf, laufen Fäden zusammen. Das Ganze wird recht umfangreich, trotzdem passt alles zusammen und wirkt logisch und nachvollziehbar. Alexander ist ein interessanter Charakter, den ich sehr mag. Genau wie die übrigen Mitglieder seines Teams, die alle grundverschieden, aber jeder einzelne unverzichtbar sind. Und ohne Sekretärin Sönnchen geht ohnehin gar nichts! Für Erheiterung sorgen auch in diesem Band die stetigen größeren und kleinen Probleme, die Alexander mit seinen mittlerweile 16jährigen, im Grunde herrlich normalen, Zwillingstöchtern hat. Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn er auf verlorenem Posten kämpft – und das auch sehr genau weiß ;-) Fazit: Hier stimmte alles. Spannung, Realismus, ein bisschen was zum Nachdenken und wie immer ein guter Schuss Humor. Klasse!

  • Brigitte Bouman-Mengering

    aus Lingen (Ems)

    5/5

    19.06.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Er wird immer besser!

    Alexander Gerlach,der Protagonist der Heidelberg-Krimis von Wolfgang Burger hat es, wie immer, nicht leicht.In seiner beschaulichen Stadt herrscht der Ausnahmezustand.Ein amerikanischer,umstrittenerWirtschaftsminister hat sich angekündigt und nun ist alles in Alarmbereitschaft.Kollegen verschiedenster Geheimdienste füllen die Büros und alles ist in Aufruhr.Die Anzeichen für einen Terroranschlag verdichten sich,Gerlachs Töchter demonstrieren gegen den Amerikaner,seine Freundin hat wenig Zeit und seine neue Kollegin wirkt ziemlich mysteriös.Eine toll gestrickte Geschichte,die spannend ist und zum Nachdenken anregt.

  • Devilishbeauty78

    aus Gödenroth

    4/5

    23.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Wer ist die falsche Frau?

    "Die Falsche Frau" ist ein Regional gehaltener Krimi der sich in Heidelberg abspielt Im Vorfeld einer internationalen Wirtschaftstagung verdichten sich die Hinweise auf einen Terroranschlag. Kripochef Gerlach ermittelt.Durch die Tagung entsteht ein ziehmlicher Tumult im Präsidium und alle müssen zusammenrücken, auch der Chef selbst. Mit Sönnchen, seiner geschätzten Sekreterin versucht er alle neuen Mitarbeiter unterzubringen, die zum Schutz hochrangiger Personen abgestellt wurden. Zum Ihm ins Büro kommt Helena Guballa, eine Zielfanderin....doch was genau sind Ihre Ziele? Eigenes Fazit: Ich finde man konnte diesen Roman auch gut unabhängig seiner Vorgänger lesen. Der Autor konnte gut beschreiben wie es bei der Polizei sicherlich zugeht, wie in einem Ameisenhaufen! Auch wenn die Geschichte in sich Rund und Spannend gestaltet wurde, habe ich mir für einzelne Charaktere mehr Persönlichkeit gewünscht. So konnte ich mir in meinem Kopf kein eigenes Bild machen. Ich finde sowas wichtig, denn das macht diesen Wow-Effekt aus. Da das Buch aber an sich nicht schlecht ist ,werde ich das in meiner Bewertung berücksichtigen. Zum Cover: Da hat man sich aber richtig Gedanken gemacht. Die Farbe grün ist ja immer mit Hoffnung verbunden. Und dann diese herauskomenden Buchstaben von Titel und Autor, das ist wirklich eine super Idee für ein Krimicover, es harmoniert mit dem Gesamtbild und diese Blutstropfen. Ein detailreich gestaltetes Krimicover, könnte ich dies extra bewerten, gäbe es dafür 5 Sternchen Zum Autor: Wolfgang Burger, geb. 1952 im Südschwarzwald, wuchs in Bad Säckingen auf. Er ist promovierter Ingenieur und arbeitet heute an der Universität Karlsruhe als Leiter eines Forschungslabors. Er ist verheiratet, hat drei Töchter und lebt in Karlsruhe. Seit 1995 schreibt er Kriminalromane sowie satirische und kriminelle Kurzgeschichten. Hier nun noch einige Eckdaten zum Buch : Autor: Wolfgang Burger Titel: Die Falsche Frau Taschenbuch: 352 Seiten Verlag: Piper Taschenbuch (April 2012) ISBN-13: 978-3492272582

  • Brilli

    aus Hagen

    3/5

    22.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Heidelberg für Krimi-Fans.

    Wolfgang Burger, der seit 1995 Krimis und Satiren veröffentlicht, hat hier wieder einen neuen Fall für Kriminaloberrat Alexander Gerlach geschrieben, der momentan mit vollem Einsatz seines kompletten Teams die polizeilichen Aufgaben erfüllen muss. Die Polizeidirektion gleicht einem Hexenkessel, so kurz vor dem Beginn der internationalen Wirtschaftstagung, zumal die Vorbereitungen hierfür von einem drohenden Terroranschlag überschattet werden, der wohl dem amerikanischen Wirtschaftsminister Ron Henderson gelten soll, über dessen Werdegang die Meinungen der Bürger auseinander gehen. Da man Zusammenhänge mit einer untergetauchten Terroristin vermutet, hat man Gerlach zu allem Übel noch eine Zielfahnderin vom BKA geschickt, die aus Platzmangel mit in seinem Büro untergebracht ist. Außerdem wartet auch der ganz normale alltägliche Polizeibetrieb auf ihn, sei es Katharina Hagenow, die ihren Sohn als vermisst meldet oder Mitarbeiter Sven Balke, der einen Hausbrand mit zwei Leichen zu Protokoll gibt. Ganz zu schweigen von Gerlachs Privatleben, in dem die 16-jährigen Zwillinge Sarah und Louisa ihren Vater rätseln lassen, warum man in dem Alter schon die Pille nimmt oder seine Geliebte Theresa ihm manch lustvolles Treffen vergällt, indem sie zu politisieren beginnt. Die Bühne, auf welcher sich der Regional-Krimi aus Heidelberg abspielt, ist kunterbunt, vielfältig und überreichlich mit Personen ausgestattet. Burger greift ein gerütteltes Maß an Spuren auf, die zeitweise ein bisschen zusammenhanglos nebeneinander herlaufen oder sich erst einmal ohne Nachhalt kreuzen. Eine Fülle von Namen, Details und Ereignissen werden angerissen und teils scheinbar wieder verworfen, ehe man sich ihrer dann vielleicht doch wieder bedient. Möglich, dass durch diese Vielfalt die einzelnen Personen recht blass bleiben. Man hätte eigentlich das Bedürfnis, sie etwas besser kennen zu lernen, zu schnell erfolgen die Schwenks zu Neuem. Der Spannungsbogen ist über etliche Passagen hinweg einfach nicht vorhanden und Manches wirkt etwas konstruiert. Dennoch ist das Buch eine recht unterhaltsame Lektüre, weil viele Situationen erfrischend menschlich und aus dem Leben gegriffen erscheinen, wo dann auch der Humor nicht zu kurz kommt - und ein Lächeln beim Leser hervorzurufen kann eigentlich nur positiv sein.

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