Mitte der 1950er Jahre schrieb Gerhard Rühm „wir haben den dialekt für die moderne dichtung entdeckt“, und meinte damit außer sich selbst noch H. C. Artmann und Friedrich Achleitner. Friedrich Achleitners Dialektgedichte unterscheiden sich wesentlich von denen seiner Freunde. Mitten unter den verschiedenen Wiener Großstadtdialekten „hörte ich meinen Innviertler Dialekt mit anderen Ohren“. In den Bauernhöfen an der bayrischen Grenze gab es so gut wie keinen Wortschatz außerhalb der Arbeitswelt, schreibt er im Nachwort. Achleitners seit damals entstandene und hier gesammelte scharfzüngige Gstanzln, Schnaderhüpfln, Litaneien und Gedichte erscheinen erstmals in einem Band.
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4.0/5.0
Conny Hannesschläger
aus Pasching
4/5
23.09.2011
Buch (Gebundene Ausgabe)
jeda wadlbaissa is a hosenschaissa
Er ist als Literat ein Hauptvertreter der modernen Dialektgedichts und der Konkreten Poesie, als Essayist ist er ein bedeutender Kritiker und Chronist der modernen Architektur.
Friedrich Achleitner und sein innviertler Dialet sind einfach unvergleichlich und diese Sammlung seiner Reime, Essays, Gstanzln und Litaneien ist eine lustige, herrausfordernde und kurzweilige Lektüre!!!
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