Geheimnisverrat. Die Beteiligung von Journalisten an der Verletzung von Dienstgeheimnissen.
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67,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.04.2011
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
252
Maße (L/B/H)
23,4/15,9/1,5 cm
Gewicht
344 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-13575-2
Schuldt untersucht ausführlich die Anstiftung und die Beihilfe zur Verletzung des Dienstgeheimnises (
353b StGB). Dabei vertritt er die Auffassung, dass sich aus der verfassungsrechtlichen Pressefreiheit keinerlei strafrechtliche Privilegien ableiten lassen. Einschränkungen der Strafbarkeit ergeben sich jedoch aus den relativ jungen Informationsfreiheitsgesetzen. Mit Blick auf die Strafbarkeit der Recherche kommt Schuldt zu dem Ergebnis, dass eine strafbare Anstiftung oder Beihilfe nur dann vorliegt, wenn die Recherchehandlung den Reizpegel des Informanten überschreitet, so dass von Geheimnisträgern, die täglich mit Presseanfragen zu tun haben, eine gewisse Resistenz gegenüber Journalisten zu erwarten ist. Hinsichtlich der Veröffentlichungstätigkeit eines Journalisten besteht nach seiner Auffassung derzeit keine Strafbarkeit wegen Beihilfe. Schuldt unterbreitet insoweit einen Vorschlag zur Änderung des Strafgesetzbuches.
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