• Produktbild: Soziale Krise, Institution und Familiendynamik
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Soziale Krise, Institution und Familiendynamik Konfliktstrukturen und Chancen therapeutischer Arbeit bei Multiproblem-Familien

56,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1990

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

346

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/2 cm

Gewicht

539 g

Auflage

1990

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12169-7

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1990

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

346

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/2 cm

Gewicht

539 g

Auflage

1990

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12169-7

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Einleitung: Familien in schwierigen psychischen und sozialen Lagen (“Multiproblem- Familien”). Ein theoretisches und therapeutisches Modell.- 1. Theoretischer und therapeutischer Anspruch der Untersuchung.- 2. Schwierigkeiten bei der Bestimmung des Begriffs “Multiproblem-Familien”.- 3. Klientengruppe.- 3.1 Klinische und psychosoziale Symptomatik.- 3.2 Soziologische und sozialpsychologische Einordnung.- 4. Therapeutischer Zugang und therapeutischer Verlauf.- 5. Therapieziele.- 6. Überblick über die einzelnen Kapitel; methodologisches und methodisches Vorgehen.- Theoretischer Teil.- I. Die Last der Vergangenheit und der Kampf um die Zukunft. Familienkonflikte und ihre gesellschaftlichen Hintergründe: ein soziopsychoanalytisches Modell.- 1. Einleitung.- 2. Der latente Egozentrismus der Psychoanalyse.- 3. Paar- und Familientherapie: Reziprozität und Zeitlichkeit als Erweiterung des metapsychologischen Bezugsrahmens.- 4. Reflexionen zum Verhältnis von Individuum und Gesellschaft.- 5. Zur Begriffsbestimmung eines soziopsychoanalytischen Ansatzes.- 5.1 Lorenzer: Interaktionstheorie oder funktionalistische Reduktion der Psychoanalyse.- 5.2 Lorenzer: Psychoanalytische Metatheorie und Metapsychologie.- 5.3 Habermas: Sprachanalyse und die Logik “allgemeiner Interpretation”.- 6. Wie veränderbar ist der Mensch?.- 7. Gibt es eine “Vererbung” von psychosozialem Elend?.- 8. Die Theorien Bernfelds und Eriksons: Sozialer Ort und soziale Zeit als Hintergrundannahmen einer psychoanalytischen Sozialpsychologie.- 9. Der Begriff des Prestiges.- 10. Soziale Symbolsysteme und der Geltungsbereich sozialer Codes.- 11. Die Reziprozitätsnorm.- 12. Die Zeitlichkeit psychischer Struktur und die Theorie des Wiederholungszwangs.- 13. Familienkonflikte am sozialen Ort der Unterschicht.- II. Die analytische Situation als hermeneutisches Modell: Vom praktischen Heilverfahren zur psychoanalytischen Interpretationstheorie. Zur Differenz von Methode und Methodologie.- Empirischer Teil.- III. Konfliktdynamik, Chancen und Ergebnisse des therapeutischen Prozesses (Familie A./X., Familie D. und Familie B.).- 1. Familie A./X..- 1.1 Vorbemerkung.- 1.2 Zur Problematik des Arbeitsbündnisses.- 1.3 Wie sieht der Alltag der Familie aus?.- 1.4 Rollenaufteilung: Kollusion oder Kollision?.- 1.5 Szenen einer Ehe.- 1.6 Kindheit und Herkunftsfamilie von Frau X..- 1.7 Kindheit und Herkunftsfamilie von Herrn A..- 1.8 Heutige Bindungen.- 1.9 Nochmals: Die Kennenlernszene unter dem Aspekt des Wiederholungszwanges.- 1.10 Entwicklungsprozesse der Partner im Rahmen des therapeutischen Prozesses.- 1.11 Die entscheidenden äußeren Veränderungen.- 1.12 “Ohne Moos nix los”: Geschlechterkampf und der Bereich jenseits von Verständigung.- 2. Familie D..- 2.1 Konfliktdynamik der Familie.- 2.2 Die Herkunftsfamilie der Frau D..- 2.3 Die Herkunftsfamilie von Herrn D..- 2.4 Der Ehekonflikt unter dem Aspekt des Wiederholungszwanges.- 2.5 Zur Rolle des Ausreißerkindes W..- 3. Familie B..- 3.1 Konfliktdynamik der Familie B..- 3.2 Schilderung der äußeren Notlage.- 3.3 Die Herkunftsfamilie von Frau B..- 3.4 Die Herkunftsfamilie des Mannes.- 3.5 Die kollusiven Aspekte der Paarbeziehung.- 3.6 Anmerkungen zum therapeutischen Verlauf.- IV. Psychoanalytisch orientierte Familientherapie mit Multi-problem-Familien—Evaluation des therapeutischen Verlaufs.- 1. Ausgangssituation.- 1.1 Forschungsfrage.- 1.2 Familientherapeutische Ansätze bei Multiproblem-familien in der BRD.- 2. Therapeutischer Ansatz.- 2.1 Zielgruppe.- 2.2 Spezifische Besonderheiten der Beratungssituation/ Beratung im Kontext von Institutionen und Forschung.- 2.3 Erste Therapiephase (Entwicklung einer therapeutischen Beziehung.- a) Zugangsproblematik.- b) Entwicklung eines Arbeitsbündnisses/spezifische Widerstände.- c) Spezifische Übertragungs- und Gegenüberragungsreaktionen.- d) Therapeutische Haltung in der ersten Therapiephase Zusammenfassung).- 2.4 Zweite Therapiephase: konfliktzentrierte Arbeit.- a) Beratungsstelle.- b) Spezifische Aspekte des therapeutischen Vorgehens.- 3. Darstellung des therapeutischen Verlaufs bei drei Familien.- 3.1 Familie A./X..- 3.2 Familie B..- 3.3 Familie D..- 4. Methodische Fragen/Evaluation.- V. Psychosoziale Typologie familialer Konfliktbewältigungsformen Christel Beier.- 1. Systematisierungsversuche familialer Dynamik bei Multiproblem-Familien (Forschungsstand).- 2. Soziale Deprivation und familiale Dynamik: Theoretische Voraussetzungen einer fallrekonstruktiven Forschungsperspektive.- 2.1 Soziale Charakterisierung der Forschungsfamilien.- 2.2 Die Bedeutung der psychoanalytischen Abwehrund Coping-Theorien für unser Konzept von latenten familialen Konfliktbewältigungsformen.- 3. Zum methodischen Vorgehen.- 3.1 Einzelfallrekonstruktion und Typenbildung.- 3.2 Die Ebenen der Auswertung.- 4. Psychosoziale Typologie familialer Konfliktbewältigungsformen.- 4.1 Familiale Konfliktmuster I: Tendenz zur chronischen Abhängigkeit.- 4.2 Familiale Konfliktmuster II: Schwanken zwischen Abhängigkeitswünschen und Autonomiebestrebungen.- 4.3 Familiale Konfliktmuster III: Tendenz zur Kontrolle und Unabhängigkeit.- 5. Falldarstellungen.- Familie F..- Familie G..- Familie K..- Literatur.- Die Autoren.