Produktbild: Selbstorganisation und Gruppe
Band 27

Selbstorganisation und Gruppe Entwicklungs- und Steuerungsprozesse in Gruppen

56,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1992

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,2 cm

Gewicht

332 g

Auflage

1992

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12349-3

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1992

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,2 cm

Gewicht

332 g

Auflage

1992

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12349-3

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialwissenschaften
Abraham-Lincoln-Str. 46
65189 Wiesbaden
Deutschland
Email: journals-wiesbaden@springer.com
Url: www.vs-verlag.de
Telephone: +49 611 78780
Fax: +49 611 7878420

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  • Produktbild: Selbstorganisation und Gruppe
  • I. Verschiedene Bedeutungen von Selbstorganisation.- 1. Selbstorganisation und gesellschaftlicher Freisetzungsprozeß.- 2. Selbstorganisation als politisches Programm — Selbst- statt Fremdbestimmung.- 3. Selbstorganisation als Lern- und Entwicklungsprozeß sozialer Systeme: Die zentralen Fragen anhand von Beispielen.- 4. Zum Systemverständnis der Selbstorganisation.- 4.1 Die Ausgangsfrage der Selbstorganisation und die Etappen der Theorieentwicklung.- 4.2 Bestimmungsstücke des Systemverständnisses der (evolvierenden) Selbstorganisation.- 4.2.1 Selbstreferenz als grundlegendes Merkmal selbstorganisierender Systeme.- 4.2.2 Die Autonomie sozialer Systeme.- 4.2.3 Entwicklungsprozesse in (sozialen) Systemen: Zwischen Kohärenz und Veränderung.- 4.2.4 Es ist nicht wirklich so, es sind “nur” Modellvorstellungen.- II. Gruppen als selbststeuernde und selbstreferentielle Systeme: Das Untersuchungsmodell.- 1. Systemvergleich: Vom Allgemeinen zum Besonderen.- 2. Bezüge und Unterschiede zu anderen Gruppentheorien.- 2.1 Der vertikale Schnitt: Die Trennung von “äußerer” und “innerer” Umwelt.- 2.2 Der horizontale Schnitt: Manifestes und latentes Geschehen.- 3. Zwei Analyseebenen des Gruppenprozesses.- 3.1 Die erste Ebene: Der Entwicklungsprozeß, oder: Was passiert?.- 3.1.1 Das “Feste”: Kontinuität und Bewahrung der Identität.- 3.1.2 Das Bewegliche: Der Entwicklungsprozeß, die dynamische Perspektive.- 3.2 Die Ebene der Selbststeuerung.- 3.2.1 Reflexion.- 3.2.2 Leitung.- 3.2.2 Leitung als (Anleitung zu) Problemlösung(en).- 3.3 Wer muß etwas lernen: Der einzelne oder die Gruppe ?.- 3.4 “Working the LOOP” oder das Schleifenmodell der Selbststeuerung.- 3.5 Das (gruppeneigene) Modell der Gruppe.- 4. Zusammenfassung des Untersuchungsmodells anhand von Fragen.- III. Methodisches.- 1. Die Untersuchungsmethode.- 2. Auswahlkriterien.- 3. Zwei Gruppentypen: Aktions- und identitätsorientierte Gruppen.- 4. Ablauf der Untersuchung.- 5. Auswertung der Daten.- 6. Darstellung der Ergebnisse und ihre Gültigkeit.- IV. Die Ergebnisse.- 1. Die Gruppen.- 1.1 Im Überblick.- 1.2 Zusammenfassungen der Entwicklungsgeschichten der Gruppen.- 1.2.1 Die Drucker.- 1.2.2 Dritte-Welt-Laden (3WL).- 1.2.3 Initiative Mittelamerika (IMA).- 1.2.4 Initiative zur Betreuung von Strafgefangenen (IST).- 1.2.5 Nutzerinitiative von Unterkünften (NUZ).- 1.2.6 Friedensinitiative kirchlicher Mitarbeiter (FKM).- 1.2.7 Solidarisch leben und handeln (SOLH).- 1.2.8 Musikgruppe Cadutta Sassi (CaSa).- 1.2.9 Die Yoga-Gruppe (Yoga).- 1.2.10 Freizeitphilosophen (Phils).- 1.2.11 Frauengruppe: Kritische Sozialwissenschaften (KRIZ).- 1.2.12 Elternkreis behinderter Kinder (EBK).- 1.2.13 Selbsthilfegruppe Stieffamilien (Stiefas).- 2. Verläufe und Veränderungen der Gruppen.- 2.1 Phasen des Gruppenverlaufs.- 2.1.1 Vorlauf und Gründung.- 2.1.2 Flitterwochen und Boom, Zusammen- und Abschluß.- 2.1.3 Krisen und Konflikte, Entzauberung und Neuanfang.- 2.1.4 Zusammenfassung.- 2.2 Änderungen zweiter Ordnung: Von der Gruppe zu.- 2.2.1 Vom Treffen einzelner zum Zusammenschluß der Gruppe.- 2.2.2 Von der hierarchischen zur egalitären Gruppe: Die Emanzipation.- 2.2.3 Von der thematischen Gruppe zum Freundeskreis: “Die Verpersönlichung”.- 2.2.4 Von der Gruppe zur Organisation: Die Formalisierung und Differenzierung.- 2.3 Zusammenfassung.- 3. Kontinuität und Identität: Das Feste.- 3.1 Thematische Grenzen: Worüber wird gesprochen?.- 3.2 Mitgliederspektrum: Ähnliche Ausgangslagen und zunehmende Homogenisierung.- 3.3 Innere Differenzierung: Das Kern-Schale-Prinzip.- 3.4 Zusammenfassung.- 4. Das Veränderliche, Lockere, Bewegliche.- 4.1 Dauernder Anfang und/oder dauernde Anregung? Dazukommen — Weggehen, Aufnahme neuer Mitglieder.- 4.2 Äußere Umwelten.- 4.2.1 Der Wert der Szene.- 4.2.2 Konkrete Aufgabe — konkretes Gegenüber.- 4.2.3 Keine Gegenwelt, aber etwas Besonderes.- 5. Bewegende und/oder bedrohliche Spannungen: Systematisierung der Auswertung.- 6. Selbststeuerung.- 6.1 Leitung.- 6.1.1 Macht — Führung — Leitung: Ein Tabu?.- 6.1.2 Informelle, automatische Leitung.- 6.1.3 Spezielle Leitungsfunktionen und -formen.- 6.1.4 Zusammenfassung.- 6.2 Reflexion.- 6.2.1 Thematischer Reflexionsraum.- 6.2.2 Beispiel: Gesprächsordnungen.- 6.2.3 Formelle — informelle Räume.- 6.2.4 Spezielle Reflexionsraume und -zeiten.- 6.2.5 Unterschiede zwischen den Gruppen und Zusammenfassung.- 6.3 Gruppeneigene Modelle.- V. Schritte zur Erweiterung des Selbststeuerungspotentials.- 1. “Blinde Flecken” selbstorganisierter Gruppen.- 2. Wer will etwas verändern: Die “engagierten” Betroffenen — die “distanzierten” Experten ?.- 3. Beispiele für Interventionen in sozialen Systemen: Familientherapie und Management.- 4. Zwei Typen von Problemlösungen: Normativ und selbstbezüglich.- 5. Methodische Elemente zur Erweiterung von Selbststeuerungspotentialen in Gruppen.- 6. Individuelle Kompetenzen und Lernschritte.- Frageleitfaden.- Literatur.