Unternehmenserfolg durch Umweltschutz Rahmenbedingungen, Instrumente, Praxisbeispiele
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1994
Verlag
Betriebswirtschaftlicher Verlag GablerSeitenzahl
255
Maße (L/B/H)
24,4/17/1,5 cm
Gewicht
436 g
Auflage
1994
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-409-13154-4
Alles Leben und Handeln des Menschen beruht auf (Vor-)Leistungen der Natur. Die Erhal tung der Regenerationskraft natiirlicher Kreislaufe ist deshalb eine wesentliche Erfolgsvor aussetzung fur menschliches Uberleben, fur die Sicherung von Nutzenstiftung und fur die Ergiebigkeit der Wirtschaft. Das Besondere dabei ist, daB diese Erfolgsdeterminante im Aufwand-lNutzen-Kalkiil der Wirtschaftseinheiten erst mit zunehmender Knappheit der Naturressourcen bzw. mit zunehmenden staatlichen Markteingriffen (Oko-Steuem, Auflagen zur Emissionsbegrenzung, Umwelthaftung etc. ) im Sinne der Intemalisierung extemer Effekte wirksam wird. Durch zunehmende (kumulierte) Umweltbelastungen bedingt, sind in Zukunft steigende Einfliisse des Umweltzustandes auf das untemehmerische Aufwand INutzen-Kalkiil zu erwarten. Die Losung der Probleme kann sicherlich nicht von einem ein seitig okonomischen "Erfolgsfaktoren-Denken" ausgehen, denn umweltvertragliche MaB nahmen sind haufig nicht ohne einen Verzicht moglich (vgl. MEFFERT, HERI BERTIKIRCHGEORG, MANFRED: Marktorientiertes Umweltmanagement, Stuttgart 1992, S. V). Bei der Behandlung des Themas orientieren wir uns an folgenden Annahmen: (1 ) Es existieren bereits langfristige, aber zunehmend auch kurzfristige Erfolgswirkungen aus offensivem Umweltschutz, die Ergiebigkeit und Wettbewerbsvorteile betreffen. (2) Ebenfalls vorhanden sind Konfliktfelder zwischen okonomischen und okologischen Komponenten in Form von Risiken, die auch die Wettbewerbsfahigkeit beeinflussen. Daraus resultiert die eigentliche Herausforderung an das Umweltmanagement: auf dem Wege von Kommunikation und Kooperation und einer okoiogisch orientierten Unter nehmenskultur einen iangfristig tragfahigen Konsens zu erzielen. (3) Die existentielle und mehrdimensionale Abhangigkeit der menschlichen Existenz von der Natur wirft die Frage nach einem Erfolgsbegriff auf, der das Wechselverhaltnis von Kultur und Natur insbesondere in den Kontext wirtschaftlicher Tatigkeit einbezieht.
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