Produktbild: Interpretation der Kurzgeschichte "Zentralbahnhof" von Günter Kunert

Interpretation der Kurzgeschichte "Zentralbahnhof" von Günter Kunert

1

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.01.2011

Verlag

GRIN

Seitenzahl

20

Maße (L/B/H)

21/14,8/0,2 cm

Gewicht

45 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-640-79162-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.01.2011

Verlag

GRIN

Seitenzahl

20

Maße (L/B/H)

21/14,8/0,2 cm

Gewicht

45 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-640-79162-0

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Auswirkungen eines totalitären Systems auf das Leben des Einzelnen

Margit Margreiter aus Wörgl am 01.04.2021

Bewertungsnummer: 779969

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Kurzgeschichte handelt von einem ,,Jemand" und seiner Hinrichtung. Dieser Jemand findet ein amtliches Schreiben auf den Frühstückstisch indem steht, dass er sich am 5 November um acht Uhr morgens in der Herrenkabine des ,,Zentralbahnhof" zu seiner ,,Hinrichtung" einzufinden hat. Er weiß weder ein noch aus. Auch von seinen Freunden und seinem Rechtsanwalt bekommt er keine hilfreiche Antwort. Nach vergeblichem Hoffen und Vertrauen geht er leicht Bekleidet in die Her-rentoilette. Zwei Angestellte, ziehen den Leichnam aus der Bahnhofstoilette, um ihn in die rot ziegeligen Tiefen des Zentralbahnhofs zu schaffen. Der Text fesselt schnell. Wirkt zum Teil verstörend, weil ein emotionsloses Lebensende eines ,,Jemands" beschrieben wird. Durch das offene Ende wirkt der Text unverständlich, denn man fragt sich: Wie ist der ,,Jemand" gestorben und warum? Kunert will mit der Kurzgeschichte sagen, dass es manchmal im Leben Situationen gibt, in denen man die Welt nicht mehr versteht. So geht es auch dem ,,Jemand. Die Frage warum Kunert die Hauptfigur nur ,,Jemand" nennt, ist ein Bezug auf die damalige Zeit, insbesondere Juden, die damals nichts Wert waren. Es war egal, wie man hieß und wer man war. Kunert will darauf hinaus, dass immer alle wegschauen und das eigentlich Wichtige nicht mitbekommen wird, wenn sie es nicht wahrhaben wollen. Oft wird sich nicht getraut, die Dinge beim Namen zu nennen.

Auswirkungen eines totalitären Systems auf das Leben des Einzelnen

Margit Margreiter aus Wörgl am 01.04.2021
Bewertungsnummer: 779969
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Kurzgeschichte handelt von einem ,,Jemand" und seiner Hinrichtung. Dieser Jemand findet ein amtliches Schreiben auf den Frühstückstisch indem steht, dass er sich am 5 November um acht Uhr morgens in der Herrenkabine des ,,Zentralbahnhof" zu seiner ,,Hinrichtung" einzufinden hat. Er weiß weder ein noch aus. Auch von seinen Freunden und seinem Rechtsanwalt bekommt er keine hilfreiche Antwort. Nach vergeblichem Hoffen und Vertrauen geht er leicht Bekleidet in die Her-rentoilette. Zwei Angestellte, ziehen den Leichnam aus der Bahnhofstoilette, um ihn in die rot ziegeligen Tiefen des Zentralbahnhofs zu schaffen. Der Text fesselt schnell. Wirkt zum Teil verstörend, weil ein emotionsloses Lebensende eines ,,Jemands" beschrieben wird. Durch das offene Ende wirkt der Text unverständlich, denn man fragt sich: Wie ist der ,,Jemand" gestorben und warum? Kunert will mit der Kurzgeschichte sagen, dass es manchmal im Leben Situationen gibt, in denen man die Welt nicht mehr versteht. So geht es auch dem ,,Jemand. Die Frage warum Kunert die Hauptfigur nur ,,Jemand" nennt, ist ein Bezug auf die damalige Zeit, insbesondere Juden, die damals nichts Wert waren. Es war egal, wie man hieß und wer man war. Kunert will darauf hinaus, dass immer alle wegschauen und das eigentlich Wichtige nicht mitbekommen wird, wenn sie es nicht wahrhaben wollen. Oft wird sich nicht getraut, die Dinge beim Namen zu nennen.

Kundinnen und Kunden meinen

Interpretation der Kurzgeschichte "Zentralbahnhof" von Günter Kunert

von Joachim Schwarz

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Interpretation der Kurzgeschichte "Zentralbahnhof" von Günter Kunert