Produktbild: Sozialpartnerschaft und Industriepolitik
Band 78

Sozialpartnerschaft und Industriepolitik Strukturwandel im Organisationsbereich der IG Chemie-Papier-Keramik

51,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.1997

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

342

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,8 cm

Gewicht

530 g

Auflage

1997

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12654-8

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.1997

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

342

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,8 cm

Gewicht

530 g

Auflage

1997

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12654-8

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

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  • 1. Gewerkschaftspolitik unter dem Primat der Industriepolitik.- 2. Industrienvielfalt in der Industriegewerkschaft: der Organisationsbereich.- 2.1. Der wirtschaftliche und beschäftigungsstrukturelle Handlungsrahmen.- 2.2. Die Mitglieder — Strukturen und Entwicklungen.- 2.2.1. Die “Chemisierung” der IG Chemie.- 2.2.2. Von der Massenarbeiter-Gewerkschaft zur Angestellten-Organisation.- 3. Tarifpolitik bis Mitte der siebziger Jahre.- 3.1. Getrennt marschieren ohne vereint zu schlagen — tarifpolitische Strukturprobleme.- 3.2. Betriebsnahe Tarifpolitik 1970.- 3.3. Der Chemiestreik 1971.- 3.4. Der Streik als Katalysator innergewerkschaftlicher Gegensätze.- 4. Die Zentralisierung der Organisation im Konflikt um die Rolle der Vertrauensleute.- 4.1. Institutionalisierung und Aufbau gewerkschaftlicher Vertrauensleutekörper.- 4.2. Betriebliche Vertrauensleute — die Gegen-Institutionalisierung einer Nebenbetriebsverfassung in der chemischen Industrie.- 4.3. Diskussionen und Vorstöße zur Ersetzung der betrieblichen durch gewerkschaftliche Vertrauensleute.- 4.4. Die Umorientierung — von der Ablehnung zur Akzeptanz der betrieblichen Vertrauensleute.- 4.5. Die Umdefinition des Problems als “Satzungskonflikt”.- 4.6. Die Lösung.- 4.7. Die Nachbereitung des Gewerkschaftstages von Mannheim: administrative und personelle Konsequenzen.- 5. Exkurs: Zentralisierung als Mittel und Folge der Bewältigung finanzökonomischer Probleme.- 5.1. Die Mitglieder als Beitragszahler: die Sicherung von Einnahmen als organisationspolitische Herausforderung.- 5.2. Die Entwicklung der Ausgaben.- 5.3. Zusammenfassung.- 6. Tarifpolitik als Element der Chemiesozialpartnerschaft.- 6.1. Der Bundesentgelttarifvertrag für die chemische Industrie (BETV).- 6.1.1. Allgemeine Voraussetzungen des BETV.- 6.1.2. Phase 1 : Der Versuch einer dezentralen Einkommensstrukturpolitik.- 6.1.3. Phase 2: Das Projekt Entgelttarifvertrag 1976–1980.- 6.1.4. Phase 3 : Der Bundesentgelttarifvertrag Chemie (BETV).- 6.1.5. Zur praktischen Umsetzung des BETV.- 6.1.6. Der BETV in der betrieblichen Umsetzung.- 6.1.7. Zusammenfassung.- 6.2. Arbeitszeitpolitik zwischen gesamtgesellschaftlicher Verabredung und gewerkschaftspolitischer Polarisierung.- 6.2.1. Arbeitszeitverkürzung im Übergang: vom Konsens zum Konflikt.- 6.2.2. Beschäfligungsorientierte Arbeitszeitpolitik: 35-Stunden-Woche und Vorruhestand.- 6.2.3. Industriestandort und Wochenende.- 7. Chemiepartnerschaft — ein Modell branchenzentrierter Industriepolitik.- 7.1. Die Institutionalisierung des Umweltschutzes als gewerkschaftliches Politikfeld.- 7.2. Die Umweltpolitik der IG Chemie zwischen Seveso und Sandoz — von der Industriekritik zum Veitrauensschutz.- 7.2.1. Umweltschutz als politisierter Arbeitsschutz.- 7.2.2. “Strategien von Industriepolitik”: von der öffentlichen Konfrontation zur umweltpolitischen Verbändekooperation.- 7.2.3. Chemiepolitik: Korporative Industriepolitik in einer Branche.- 7.3. Umweltpolitik konkret: vom Dissens zum Konsens mit der Industrie.- 7.3.1. Das Chemikaliengesetz.- 7.3.2. Die Störfallverordnung.- 7.3.3. Zwischen “Notbremsung” und “sanftem Ausstieg” — die Asbestpolitik der IG CPK in den achtziger Jahren.- 7.4. Zwischen gesellschaftlicher Konsenssuche und Branchenlobbyismus: das Beispiel der Bio- und Gentechnologie.- 7.4.1. Industriepolitik als Absicherung der Modernisierung der Industriegesellschaft.- 7.4.2. Ökonomische und politische Rahmenbedingungen.- 7.4.3. Stabsmäßige Verankerung der Forschungspolitik — Entwicklung einer politischen Konzeption.- 7.4.4. Die Positionsbildung im DGB — inhaltliche Differenzen und beginnende Desintegration.- 7.4.5. Willensbildung und Beschlußfassung in der IG Chemie.- 7.4.6. “Ein klarer rechtlicher Rahmen” — das Gentechnikgesetz als gewerkschaftlicher Erfolg.- 7.4.7. Isolation im DGB.- 7.4.8. Novellierungsdruck und Branchenlobbyismus: das Gentechnikgesetz als Niederlage.- 7.4.9. Zusammenfassung.- 8. Europäische Integration und gewerkschaftlicher Einfluß: Aussichten einer Chemiepartnerschaft unter den Bedingungen transnationaler Industriepolitik in der EG.- 8.1. Zur Europäisierung umweltpolitischer und anderer chemierelevanter EntScheidungsprozesse.- 8.2. Der Conseil Européen des Fédérations de l’Industrie Chimique: ein europäischer Industrieverband als EG-Braintrust.- 8.2.1. Organisation und Funktion.- 8.2.2. Die Senior Advisory Group Biotechnology (SAG/B) und die Reorientierung der Biotechnologiepolitik der EG.- 8.3. Die Europäische Föderation der Chemiegewerkschaften (EFCG).- 8.3.1. Organisation und Programm.- 8.3.2. Handlungsfelder der europäischen gewerkschaftlichen Interessenvertretung.- 8.4. Zusammenfassung.- 9. Chemiepartnerschaft: die industriepolitische Wende der industriellen Beziehungen.- Periodika.- Abkürzungsverzeichnis.