Produktbild: Das andere Blut
Band 12

Das andere Blut Gemeinschaft im deutsch-jüdischen Schreiben 1830–1930

Aus der Reihe Jüdische Moderne

62,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.05.2011

Verlag

Böhlau Köln

Seitenzahl

329

Maße (L/B/H)

24/16,3/3 cm

Gewicht

696 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-412-20634-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.05.2011

Verlag

Böhlau Köln

Seitenzahl

329

Maße (L/B/H)

24/16,3/3 cm

Gewicht

696 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-412-20634-5

Herstelleradresse

Böhlau
Lindenstr. 14
50674 Köln
Deutschland
Email: vertrieb@v-r.de
Url: www.boehlau-verlag.com
Telephone: +49 221 92428500

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  • Inhaltsverzeichnis

    Danksagung

    1. Das Blut des Bruders

    1.1. Rede vom Blut
    Rhetorik des Bluts – „Blut“ und das Wissen vom Leben – Metaphysik und das rituelle Blut: Die Sendung Semaels (Arnold Zweig) – Genealogie und das reine Blut: Das Blut (Jakob Julius David) – Ökonomie und das kostbare Blut: Licht im Lager (Irma Singer)

    1.2. Das andere Blut: Systematisierungen
    Paradigma Achim von Arnim – Biopolitische Wende der Rede vom Blut (Michel Foucault) – „Blut“ als Medium der Unterscheidung – Von der Eucharistie zum Geldkreislauf – Die Schrift des Bluts

    1.3. Gemeinschaft schreiben: Theoretische Grundlagen
    Gemeinschaft und Gesellschaft – Die Grenzen der Gemeinschaft (Helmuth Plessner) – Das Imaginäre: Sprache und Politik (Cornelius Castoriadis)

    1.4. Deutsch-jüdisches Schreiben?
    Jüdische Literatur in deutscher Sprache? – Jüdische Stoffe? – Jüdischer Diskurs? – Die Instanz des Lesers – „Zirkulation der Zustände“ (Gilles Deleuze/Félix Guattari) – Modelle (Theodor W. Adorno)

    2. „Die Weltblutfrage“ – Heinrich Heine

    2.1. Blutströme
    2.1.1. Der narzisstische Messias
    Erste Briefe – Traumbilder
    2.1.2. Einsamkeit
    Junge Leiden – Lyrisches Intermezzo – Nordsee – Herr von Schabelewopski
    2.1.3. Selbstironie statt Selbstmord
    Briefe – Almansor

    2.2. Das Blut Israels
    2.2.1. Jagdszene
    Reisebilder: Die Nordsee – Jakob/Israel und Esau/Edom
    2.2.2. „fast wie du“
    An Edom! – Deutschland. Ein Wintermährchen
    2.2.3. Abbrechen (73)
    Der Rabbi von Bacherach – Das Chad Gadja-Lied – Die Damaskusaffäre von
    1840

    2.3. Im Namen des Bluts
    2.3.1. Der Name des Bluts
    Vitzliputzli
    2.3.2. Name und „Blut“
    Donna Clara
    2.3.3. Namenloses Blut
    Schlachtfeld bey Hastings

    3. Von „Mammon“ zu „Zion“ – Moses Hess, Max Nordau, Martin Buber

    3.1. Ein radikaler Jude – Moses Hess
    3.1.1. Gott und Geld
    Moses Hess und Heinrich Heine – Die heilige Geschichte der Menschheit
    3.1.2. „Blut“ und Geld
    Philosophie des Geldes (Georg Simmel) – Über das Geldwesen – Paulus als Modell
    3.1.3. „Blut“ und Organisation
    Rom und Jerusalem

    3.2. Muskeln lügen nicht – Max Nordaus
    Die conventionellen Lügen der Kulturmenschheit – Politischer Zionismus und bürgerlicher Idealismus – Turnen als Metapher

    3.3. Der Sound des Bluts – Martin Buber
    3.3.1. Einstimmung
    Kulturzionismus – Nationalismus und Judentum (Felix Weltsch) – Buber und seine Einflüsse – „Blut“ als Element des Sounds
    3.3.2. „das, was ich das Blut nannte“
    Reden über das Judentum

    4. „Blutsgemeinschaft“ und Sprachgemeinschaft – Franz Rosenzweig

    4.1. Volk, Glauben und „Blut“
    4.1.1. Offenbarung und „Blut“
    Rosenzweig und Buber: Atheistische Theologie
    4.1.2. „Gemüt“ und „Geblüt“
    Die „Gritli-Briefe“ – Love of Letters – Theorie des Antisemitismus – Wiltfeber der ewige Deutsche (Hermann Burte) – Die Unverfügbarkeit des Wirklichen

    4.2. Kritik des reinen Lebens
    4.2.1.„Blut“ und Politik
    Der Stern der Erlösung
    4.2.2. „Blut“ und Souveränität
    Kritik der Gewalt (Walter Benjamin) – Homo Sacer (Giorgio Agamben)

    4.3. „Sprache ist doch mehr als ‚Blut‘.“
    Späte Briefe – Sprache im Stern der Erlösung

    5.Das Schweigen des Bluts – Franz Kafka

    5.1. Ambivalenz
    Kafka und der Zionismus: Theorie – Moderne und Ambivalenz (Zygmunt Baumann)
    5.1.1. Plan und Poesie
    Oxforder Oktavhefte: Schreiben – Der Gracchus-Komplex: „ZielFahrt“ – Altneuland (Theodor Herzl) und die Ambivalenz des Ziels
    5.1.2. „Blut“ und Zeit
    Aschenputtel und die Ambivalenz des Märchens – Beim Bau der chinesischen Mauer – Kafka und Buber – Der „Blutsturz“
    5.1.3. „Ein(e) Erbstück Kreuzung“

    5.2. „Blut“ und Schrift
    5.2.1. Ins Fleisch schneiden
    Die Kinder des Randars (Leopold Kompert) – „Schreibe mit Blut“ (Friedrich Nietzsche)
    5.2.2. „Blut“ und Sinn
    Das Urteil – In der Strafkolonie – Brith Milah: Theologie der Beschneidung
    5.2.3. „Durch den Stich [...] unverwundbar werden“
    Schakale und Araber – Die hermetische Schrift: Notizen im Siebten Oxforder Oktavheft

    5.3. „die stumme Frage“ oder was vom „Blut“ übrigbleibt
    Ein Brudermord

    6. „That was his story, bad blood“ – Schlusswort

    Jüdisches Schreiben nach der Shoah – Hebräische Literatur: Die Dame und der Hausierer (Josef Schmuel Agnon) – Deutsch-jüdische Literatur: Die Blutsäule (Soma Morgenstern) – Amerikanische Literatur: Portnoy’s Complaint (Philip Roth)

    7. Literaturverzeichnis