Die hübsche Laura bewohnt mit ihrem Vater und wenigen Bediensteten das prunkvolle, aber abgelegene Schloss in der idyllischen Steiermark. Das Leben ist beschaulich – bis eines Nachts eine wundersame junge Frau ins Leben der Schlossbewohner tritt. Niemand weiß, wer die schöne Carmilla ist; sie selbst muss sich auf Geheiß ihrer Mutter in Schweigen hüllen. Schnell wächst zwischen den jungen Frauen eine tiefe Freundschaft, deren wahre Natur jedoch vorerst im Verborgenen bleibt. Erst als Laura von einer mysteriösen Mattigkeit heimgesucht und von Tag zu Tag schwächer wird, sucht ihr Vater verzweifelt nach den Gründen – und kommt ungewollt der dunklen Vergangenheit Carmillas auf die Spur. Ein wahrer Leckerbissen: voll Spannung, böser Träume und süßer Hingabe – und echter Vampire!
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
5/5
07.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Nichts an Intensität verloren....
Nichts an Intensität verloren. Carmilla geht unter die Haut und baut eine Dichte Atmosphäre sondergleichen auf. Carmilla wirkt gruselig doch anziehend zu gleich. Sie war Darcula vor Dracula, die erste Vampirin überzeugt auch noch heute. Ein muss für Fans von Vampiren.
Bewertung
5/5
29.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Gothic-Meisterwerk
Ich war von "Carmilla, die Vampirin" absolut begeistert. Das Buch ist ein wunderschön geschriebenes Gothic-Meisterwerk, das mich verzaubert hat. Die queer-feministischen Untertöne, die unheimliche Atmosphäre und die übernatürlichen Elemente ergänzen sich perfekt und schaffen ein fesselndes Leseerlebnis. Die Dialoge sind manchmal sogar richtig witzig und bringen eine unerwartete Note in die Geschichte. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der eine dunkle und faszinierende Geschichte sucht, die einen tiefen Eindruck hinterlässt. Fun Fact: Das Buch wurde fast 25 Jahre vor Bram Stokers "Dracula" veröffentlicht und gilt als Vorreiter der Vampir-Literatur.
Jana
5/5
10.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Tolles Buch!
Ich bin nicht die beste im Bücher fertig lesen, aber dieses Buch hat mich verzaubert! Ich bin noch Junge und ich finde es sehr entspannen zu lesen. Ich empfehle es sehr oft weiter, da es einfach sehr tolles Buch ist, das man leicht verstehen kann!
NiWa
4/5
07.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Klassiker der dunklen Literatur
Im väterlichen Schloss in der Steiermark lebt Laura abgeschieden und beschaulich, bis die junge Frau Carmilla als Gast im Anwesen aufgenommen wird. Aus anfänglicher Verbundenheit entspinnt sich eine tiefe Freundschaft. Aber dann ringt Laura mit einer Erkrankung, die ihren Vater um ihr Leben bangen lässt.
Ich mag Vampir-Romane, aber ich mag keine weichgezeichneten oder gar glitzernden Figuren. Sie dürfen schön sein, aber sie müssen gefährlich bleiben, geheimnisvoll, blutdürstig und in ihrer Wesenheit in der Nacht verankert. Mich faszinieren Vampire, die sich an alte Regeln halten und das Grauen mit sich bringen, so wie es Bram Stokers „Dracula“ getan hat. Mein Erstaunen war groß, als ich vor einiger Zeit erfuhr, dass „Carmilla, die Vampirin“ 1872 erschien und damit 25 Jahre älter als der berüchtigte „Dracula“ ist. Laut meinen Recherchen gilt es als sicher, dass sich Stoker von der Vampirin aus der Steiermark inspirieren lassen hat.
Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich zu diesem Klassiker greife. Oft denke ich bei älterer Literatur an sperrige Sprache und schwerfälligen Stil, obwohl ich genau weiß, dass viele Werke vergangener Zeiten mitreißend geschrieben. „Carmilla, die Vampirin“ hat mich unterhalten und begeistert. Der Erzählstil ist klar, elegant, angenehm lesbar und der Zeit entsprechend kultiviert. Laura, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, gibt einen Bericht über die Ereignisse ab, der ihre innere Unruhe ebenso einfängt wie die düsteren Entwicklungen auf dem abgelegenen Schloss.
Die Handlung führt nach Österreich in die Steiermark, wo Laura mit ihrem Vater und wenigen Bediensteten in einem prächtigen, aber einsamen Anwesen lebt. Es mangelt an Gesellschaft, vorzugsweise an Gleichaltrigen, die das Leben des Mädchens bereichern könnten. Als eines Tages die geheimnisvolle Carmilla nach einem Unfall in der Nähe des Schlosses aufgenommen wird, ändert sich alles. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine enge Verbindung, über die sich Laura sehr freut.
Anfangs ist es eine zarte Freundschaft, die zunehmend von unheilvollen Schatten überlagert wird. Carmillas Verhalten gibt Rätsel auf, genau wie Lauras bedenkliche Schwäche und ihr wachsendes Unbehagen. Der:die Leser:in weiß meist ein wenig mehr als Laura, aber nicht genug, um sicher zu sein. Besonders Lauras unterschwellige Unsicherheit und die sich steigernde Bedrohung machen einen großen Reiz der Erzählung aus.
Mich hat die Atmosphäre vollkommen überzeugt. In meinem Kopf entstanden Bilder verlassener Dörfer, verfallener Schlossgemäuer und windschiefer Bäume. Die Novelle ist von finsteren Andeutungen durchzogen, die sich allmählich verdichten. Die Sprache dieser Zeit wirkt in dem Fall keineswegs verstaubt, sondern trägt aktiv zur Wirkung bei. Es ist ein drückendes Gefühl, zu beobachten, wie nahe Laura der Bedrohung ist.
Obwohl die Novelle keine 130 Seiten umfasst, empfand ich die Erzählung lebendig und in ihren Facetten ausgearbeitet. Die Geschichte entfaltet sich und hat mich regelrecht überrascht. So schlicht der Umfang auch ist, das Buch ist ein Klassiker, der im Regal von Vampirfreunden kaum fehlen darf.
Viele bekannte Elemente finden sich bereits darin, wie die Anziehungskraft des Unheimlichen, schleichende Krankheiten und zweifelnde Ärzte. Und selbstverständlich Carmilla, diese verführerische, fremde und gefährliche Gestalt.
Der Abschluss der Novelle ist stimmig und entspricht der Schwärze des Genres. Jedoch blieb für mich eine Frage offen, die mich lange beschäftigt hat.
„Carmilla, die Vampirin“ ist ein kleines Meisterwerk der dunklen Literatur und für alle empfehlenswert, die klassische Vampirmotive zu schätzen wissen. Mich hat die Novelle in jeder Hinsicht überrascht, mit der schönen, rätselhaften und tödlichen Carmilla im Mittelpunkt
Bewertung
3/5
18.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Wenig ausgeschmückt
Ich bin kein großer Fan von zu ausgeschmückten Geschichten. Jedoch wird die Handlung in diesem Buch trocken, fast wie aus einem Faktenbuch erzählt. Emotionen werden immer nur kurz rübergebracht. Auch entwickelt sich meiner Meinung nach nicht wirklich eine düstere Atmosphäre, wie man sie evtl. aus Dracula kennt.
Spoilers below!
Es handelt sich auch nicht um eine lesbische Vampirromanze, wie man es online öfter liest. Laura ist eher verwirrt und abgeneigt von Carmillas Avancen, welche dem Schein nach auch eher durch vampirische Kräfte beeinflusst sind.
Alles in allem war die Geschichte gut (bzw. die Idee der Geschichte), kann in einem Tag gelesen werden, aber man hätte viel mehr daraus machen können. Es wird z.B. nie geklärt, wer Carmillas Mutter ist, warum Carmilla schon im Kindesalter mal bei Laura eingebrochen ist und dann irgendwann zurückkam - schade. Auch die Beziehung zwischen den Charakteren sind zu kurz gekommen.
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5/5
28.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Absolutes muss für Vamp-Liebhaber!
Ich war schon sehr gespannt auf dieses Buch, da ich ein absoluter Vampir-Fan bin – und wurde nicht enttäuscht! Die doch sehr kurze Geschichte um die mysteriöse Carmilla ist unglaublich fesselnd, interessant, melancholisch und zugleich düster. Zudem hat mir der Literarische Schreibstil unglaublich gut gefallen und mich in seinen Bann gezogen. Außerdem bekommen wir schöne Anekdoten und überraschenderweise richtig humorvolle Dialoge. Ein Buch mit einer unheimlichen Atmosphäre, übernatürlichen Elementen, und einem überraschenden Hauch von queer-feministischen Andeutungen.
Wer eine faszinierende kurze Geschichte mit einer Vampirin der ersten Generation sucht, ist hier genau richtig.
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5/5
15.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Düstere und geheimnisvolle Atmosphäre...
Zwischen Faszination, Angst und unterschwelliger Spannung entfaltet sich eine Geschichte, die ihrere Zeit weit voraus war. Besonders gefallen hat mir die elegante, fast schon hypnotische Erzählweise, die einen immer tiefer in die Welt von Carmilla hineinzieht. Ein atmosphärischer Klassiker für alle, die geheimnisvolle historische Vampirgeschichten lieben.
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5/5
22.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Düsternis
Die Urmutter der Vampire wandelt auf heimischen Boden.
Ein schaurig schöner Leckerbissen, der das gesellschaftliche Betragen jener Zeit, so wie die Mythen und den Aberglauben perfekt einfängt.
Schon bald wird man von der mysteriösen Geschichte heimgesucht und findet sich im düsteren, von Nebel umwobenen Schloss in der Steiermark wieder -
zuecht diente dieser Roman Bram Stoker als inspiration.
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4/5
29.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Klassischer Schauerroman
Ein klassischer Schauerroman des frühen 20. Jahrhunderts. Eine kurze, gut gemachte Erzählung, der Vorreiter zu Dracula. Bonuspunkte von mir, weil die Geschichte direkt vor Ort spielt.
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