Produktbild: Der Jesuswahn

Der Jesuswahn Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.2011

Verlag

Tectum Wissenschaftsverlag

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,6 cm

Gewicht

551 g

Farbe

Orangerot

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8288-2435-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.2011

Verlag

Tectum Wissenschaftsverlag

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,6 cm

Gewicht

551 g

Farbe

Orangerot

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8288-2435-5

Herstelleradresse

Tectum Verlag
Waldseestraße 3-5
76530 Baden-Baden
DE

Email: email@tectum-verlag.de

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  • Heinz Mauch

    aus St. Gallen

    5/5

    13.10.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Insiderkritik

    Wer mit Religion, Kirche und christlichem Glauben nichts am Hut hat, findet in diesem Buch eine Fülle von Material, das ihm/ihr zeigt, warum es einfacher ist, zu diesen Themen Distanz zu halten. Im Sinne von Augsteins "Abermals krähte der Hahn" und Deschners (bspw. Kriminalgeschichte des Christentums) wird eine Fülle von Material verarbeitet und rational bewertet. Wer jedoch nicht nur metaphysisch/irrationalen Themen nicht traut, sondern auch dem Rationalen/Logischen mit etwas Zweifel begegnet, wird nicht mit allen gezogenen Schlüssen von Heinz-Werner Kubitza einverstanden sein. Für viele kirchlich Engagierte basiert das, was sie "Glauben" nennen nicht einfach auf der unkritischen Übernahme "heiliger" Texte. Das Phänomen der Religiosität ist auch nach Kubitza nicht einfach vom Tisch, es erfährt jedoch eine geballte Ladung Kritik, die als Anregung zur eigenen kritischen Überprüfung der glaubensmässigen Ausrichtung verstanden werden kann. Dass das Fundament des Christentums, so wie es in der Geschichte oft dargestellt wurde eine sehr brüchige Angelegenheit ist, weiss auch die Theologie. Wie sie damit umgeht und wie sie die kirchliche Lehre auf diese nicht bewiesenen und nicht zu beweisenden Wahrheiten anpasst, ist die eigentliche Herausforderung. Das Christentum als einzig wahre und richtige Religion hat ihre Zeit gehabt und sie hat in dieser Zeit häufiger das Negative bewirkt, denn die frohe Botschaft umgesetzt. Die eingesetzten Gottesbilder und die daraus abgeleitete Autorität sind passé. Immer jedoch gab es auch die Strömungen, die sich der institutionellen Lehre entgegengestellt haben und ihre Religiosität nicht an Fakten festmachten, die als Dogmen vertreten wurden. Es gilt, diese Traditionen genauer anzuschauen und sich auf eine Art Religion vorzubereiten, die nicht mehr mit den herkömmlichen Dogmen arbeitet. Man sollte es sich auf kirchlich-religiöser Seite auf alle Fälle nicht zu einfach machen, in dem man Kubitza einfach in die rationale Ecke stellt. Zu vieles von dem, was er, als promovierter Theologe, anspricht, verlangt nach Auseinandersetzung und Einsicht. Aus meiner Sicht ein gutes und notwendiges Buch für ein Christentum im 3. Jahrtausend und kurz vor dem 500 Jahr Jubiläum zu Luther.

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