Niederungen

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Prosa. Ausgezeichnet mit dem Aspekte-Literatur-Preis 1984 und dem Rauriser Literaturpreis 1985

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2011

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2011

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,4 cm

Gewicht

160 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18981-6

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4.4

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Mischung aus lesenswerten und schwer verständlichen Essays

Bewertung aus Friedrichshafen am 06.01.2023

Bewertungsnummer: 1854913

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

TW: Z-Wort Wie bei Essaybänden häufig der Fall gefallen mir manche Geschichten, wie beispielsweise Die Grabrede, Das schwäbische Bad oder Die Meinung, besser als andere Essays aus Herta Müllers Niederungen. Das liegt vor allem daran, dass sie greifbarer sind als andere. Die Sprache und die Bilder sind größtenteils für den Abstand zum Gelesenen verantwortlich, trotz persönlicher Bindung zum Erzählten meinerseits. Mir fehlt als Nachfahrin von Banater Schwaben häufig der Bezug bzw. das Hintergrundwissen, und im Gespräch mit Familienmitgliedern hat sich auch herauskristallisiert, dass es sich vermeintlich nicht - wie auf dem Klappentext beschrieben - um „DAS Leben der deutschsprachigen Banatschwaben im kommunistischen Rumänien“, sondern vielmehr EIN Banater Leben, wahrscheinlich um autobiographische Erfahrungen der Autorin gewebt in verworrene Metaphern handelt. Vermutlich muss man sich insgesamt mehr mit den geschichtlichen Hintergründen auseinandersetzen, um die Erzählungen in ihrer vollen Bedeutung nachvollziehen zu können, beschäftigen. Vergleichsweise hat mir persönlich die Lektüre von Die Unschärfe der Welt von Iris Wolff besser gefallen - wie es wohl Leser*innen komplett ohne Bezug ergehen wird, werde ich vermutlich beim Buchclubtreffen von @romanistik_lmu mit @vero.literatureandmore am 11. Januar erfahren In jedem Fall freue ich mich sehr auf das Kirchweihfest in Ulmbach im Juni, wenn Timisoara Kulurhauptstadt Europas ist
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Mischung aus lesenswerten und schwer verständlichen Essays

Bewertung aus Friedrichshafen am 06.01.2023
Bewertungsnummer: 1854913
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

TW: Z-Wort Wie bei Essaybänden häufig der Fall gefallen mir manche Geschichten, wie beispielsweise Die Grabrede, Das schwäbische Bad oder Die Meinung, besser als andere Essays aus Herta Müllers Niederungen. Das liegt vor allem daran, dass sie greifbarer sind als andere. Die Sprache und die Bilder sind größtenteils für den Abstand zum Gelesenen verantwortlich, trotz persönlicher Bindung zum Erzählten meinerseits. Mir fehlt als Nachfahrin von Banater Schwaben häufig der Bezug bzw. das Hintergrundwissen, und im Gespräch mit Familienmitgliedern hat sich auch herauskristallisiert, dass es sich vermeintlich nicht - wie auf dem Klappentext beschrieben - um „DAS Leben der deutschsprachigen Banatschwaben im kommunistischen Rumänien“, sondern vielmehr EIN Banater Leben, wahrscheinlich um autobiographische Erfahrungen der Autorin gewebt in verworrene Metaphern handelt. Vermutlich muss man sich insgesamt mehr mit den geschichtlichen Hintergründen auseinandersetzen, um die Erzählungen in ihrer vollen Bedeutung nachvollziehen zu können, beschäftigen. Vergleichsweise hat mir persönlich die Lektüre von Die Unschärfe der Welt von Iris Wolff besser gefallen - wie es wohl Leser*innen komplett ohne Bezug ergehen wird, werde ich vermutlich beim Buchclubtreffen von @romanistik_lmu mit @vero.literatureandmore am 11. Januar erfahren In jedem Fall freue ich mich sehr auf das Kirchweihfest in Ulmbach im Juni, wenn Timisoara Kulurhauptstadt Europas ist

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Erinnerungen einer Nobelpreisträgerin

Ingrid Resch aus Salzburg am 10.10.2011

Bewertungsnummer: 746590

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Nobelpreisträgerin Herta Müller schildert in ihrem Debütwerk "Niederungen", das nun in einer ungekürzten Neuausgabe vorliegt,abseits der sonst oft verklärt idyllisch gehaltenen Vertriebenenliteratur aus der Sicht eines Kindes das Leben in einem Rumäniendeutschen Dorf im Banat.In düsteren aufwühlenden Sequenzen läßt die Autorin das "grauenhafte Landleben" der Donauschwaben fern jeder Romantik zwischen schlagenden,trinkenden Männern und in Sprachlosigkeit erstarrten Frauen vor uns erstehen,wobei der Leser förmlich, wie gebannt, an der Hand des Mädchens das Beschriebene miterlebt.
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Erinnerungen einer Nobelpreisträgerin

Ingrid Resch aus Salzburg am 10.10.2011
Bewertungsnummer: 746590
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Nobelpreisträgerin Herta Müller schildert in ihrem Debütwerk "Niederungen", das nun in einer ungekürzten Neuausgabe vorliegt,abseits der sonst oft verklärt idyllisch gehaltenen Vertriebenenliteratur aus der Sicht eines Kindes das Leben in einem Rumäniendeutschen Dorf im Banat.In düsteren aufwühlenden Sequenzen läßt die Autorin das "grauenhafte Landleben" der Donauschwaben fern jeder Romantik zwischen schlagenden,trinkenden Männern und in Sprachlosigkeit erstarrten Frauen vor uns erstehen,wobei der Leser förmlich, wie gebannt, an der Hand des Mädchens das Beschriebene miterlebt.

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von Herta Müller

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