Produktbild: Co-Abhängigkeit (Leben Lernen, Bd. 238)
Band 238

Co-Abhängigkeit (Leben Lernen, Bd. 238) Diagnose, Ursachen und Therapie für Angehörige von Suchtkranken

Aus der Reihe Leben lernen

30,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39660

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2011

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

271

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,2 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Aubergine

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-89106-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»In seiner Darstellung weist der Autor unmissverständlich darauf hin, dass Angehörige nicht bloß ein Anhängsel der Süchtigen sind, sondern eine eigene beratungs- und behandlungsbedürftige Problematik haben. Empfohlen sei das Buch zunächst Fachleuten aus den helfenden Berufen, die in einschlägigen Einrichtungen arbeiten. Lesenswert ist es aber auch für psychologisch Interessierte und alle nach Lösung ihrer Probleme Suchenden. Da das Thema durchaus auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Pflegesektor von Relevanz sein kann, sollte es in den Bibliotheken entsprechender Ausbildungseinrichtungen zugänglich sein.«
Dr. Hubert Kolling, Pflegewissenschaft, Februar 2012
»In diesem Buch geraten die Menschen in den Blick, die einem Suchtkranken nahestehen und ihm helfen wollen, sich aus der Sucht zu befreien. Ihre Erschöpfung und ihr Leiden werden bisher häufig übersehen. Das Buch nimmt diese Gruppe in den Blick, beschreibt typische Muster und Vertstrickungen, Symptome, Auffälligkeiten und spezifische Erkrankungen, welche in Folge von Angst, Scham, Verdruss oder einer immer wieder zerstörten Hoffnung und Enttäuschung, Ohnmacht und Verzweiflung entstehen. Darüber hinaus werden auch gesellschaftliche Aspekte und Defizite der Suchkrankenhilfe kritisch beleichtet. Des Weiteren wird an verschiedenen Beispielen aufgezeigt, wie man Angehörige von Suchtkranken über personenzentrierte Behandlungsangebote stabilisieren kann und damit letztendlich einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Suchthilfe leisten kann.«
Sucht Aktuell, 2/2011
»Jan Flassbeck gelingt es klar und handhabbar das Lebensmuster von Süchtigen darzustellen, die Verantwortung für die eigene Person und das eigene Leben nicht anzunehmen ... In einem symptomatischen Abgleich von Co-Abhängigkeit versus Sucht gibt er eine praktikable Gegenüberstellung co-abhängiger und süchtiger Symptome, wo die offenkundige Übereinstimmung der Symptombilder sofort auffällt. Durch viele Fallbeispiele bringt er einen guten Praxisbezug, der sowohl für Betroffene als auch für Helfende Berufe die nötige Plastizität des Phänomens bringt. Ein sehr brauchbares Buch für Betroffene, Interessierte aber auch Experten.«
Lisa Tomaschek-Habrina, sowhat.at, August 2012

Produktdetails

Verkaufsrang

39660

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2011

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

271

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,2 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Aubergine

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-89106-5

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Co-Abhängigkeit (Leben Lernen, Bd. 238)
  • Inhalt

    Vorweg 11

    Einleitung Von Frosch, Prinzessin, Hoffnung und Küssen 13

    Von gesellschaftlicher Routine und verkappter Menschlichkeit 14

    Abhängigkeitist ein soziales System 16

    Vom stillen Funktionieren und vergessenen Leiden 20

    Was Sie erwartet . 23

    Zum Gebrauch von Sprache 23

    Zu den Inhalten 25

    Was ist Co-Abhängigkeit? . 29

    1.1 Eine Ordnung: Drei Formen und drei Systemebenen 30

    1.2 Co-Abhängigkeit als co-abhängiges Risiko und persönliche Verstrickung 34

    Das stille Leiden . 34

    Helfen ist menschlich, aber »Perlen vor die Säue« 36

    Von Langmut und anderem persönlichen Zierrat 38

    Vom Wegschauen der anderen. 39

    Von Sprachlosigkeit und überwältigenden Gefühlen 41

    Zum familiären Zusammenhalt 44

    Eine Definition der co-abhängigen Verstrickung 45

    1.3 Co-Abhängigkeit als therapeutische Verstrickung 47

    1.4   Co-Abhängigkeit als Co-Abhängigkeitssyndrom 48

    Abhängigkeitsspezifische Symptome 50

    Schamkomplex und andere sozioemotionale Störungen 52

    Zusätzliche wichtige und typische Auffälligkeiten . 56

    Symptomatischer Abgleich Co-Abhängigkeit versus Sucht 58

    Operationalisierung der Diagnose 61

    1.5   Co-Abhängigkeit in Abgrenzung zu anderen Formen zwischenmenschlicher Abhängigkeit 62

    1.6   Co-Abhängigkeit in Wechselwirkung mit anderen psychischen Störungen 64

    1.7   Co-Abhängigkeit bei Kindern 68

    2.   Institutionelle Co-Abhängigkeit 70

    2.1   Institutionelle Diagnose . 72 Abhängigkeitsspezifi sche Auffälligkeiten 74

    Einseitige Solidarität und Überbetonung des Sozialen 78

    Weitere personelle und organisatorische Störungen 82

    2.2   In Kombination mit macht- und ökonomisch begründeter Abhängigkeit 84

    Zu den Machtaspekten 85

    Zu den ökonomischen Aspekten   86

    3.   Daten und Fakten 90

    3.1   Prävalenz . 91 Einige kritische Anmerkungen und Fragen . 92 Eine eigene nicht repräsentative Schätzung   94

    3.2   Ambulante Behandlungsquote . 97

    3.3   Zur Geschlechterasymmetrie . 98

    3.4   Zum co-abhängigen Risiko von Kindern aus Suchtfamilien    100

    3.5   Weitere Befunde zu Kindern aus Suchtfamilien   102

    3.6   Eine kleine Auszählung an Veröffentlichungen 103

    4.   Störungsbedingungen und Ressourcen . 106

    4.1   Der Schliffzur Prinzessin 107

    Von der Last, Prinzessin zu sein 108

    Mögen hätte ich schon gewollt, aber dürfen habe ich mich nicht getraut 111

    4.2   Die Prinzessin küsst sich zur Fröschin 113

    Vom übermäßigen Bedürfnis, gebraucht zu werden . 115

    4.3   Die Beliebigkeit der (co-)abhängigen Rollenverteilung 117

    4.4   Eine nicht alltägliche, irrationale und komplexe Belastung   119

    Spezifischer co-abhängiger Stress . 120 Unspezifischer Stress 122

    4.5   Vom kindlichen Trauma einer Suchtfamilie 123 Traumatisierende Bedingungen und ihre traumatischen Folgen 124

    4.6   Von Freiheit, Selbsterhaltung und Ressourcen 129

    5.   Institutionelle und gesellschaftliche Aspekte . 133

    5.1   Die systemimmanenteFehldynamik 134

    5.2   Das co-abhängige Dilemma von Konsequenz und Menschlichkeit 137

    5.3   Zum Mangel an offenem und kritischem Dialog 139

    5.4   Von positiven, doch inhaltsleeren Images 141

    5.5   Sucht ziehtnichtnur Süchtigemagisch an 144

    5.6   Aspekte der Arbeitszufriedenheit   148

    5.7   Abhängigkeit durch formale und informelle Macht 149

    5.8   Ökonomische Zwänge 152

    5.9   Zur Suchtgesellschaft . 154

    6.   Wo finden Angehörige Beratung und Therapie? 157

    6.1   Aufklärungund Prävention 157

    6.2   Beratung und Therapie 160

    6.3   Ineffektive und ineffizienteSuchthilfe 168

    7.   Leitthemen und Leitlinien der Behandlung 170

    7.1   Ein personzentriertes Behandlungsangebot 170 Psychotherapeutische Stoßrichtung 171

    Der Frosch muss an die Wand, viele Male! – zur Prozessorientierung   174

    7.2   Reden hilft 175

    7.3   ICH statt ER – Anstoßen der Selbstaktualisierung   176

      Wie geht es Ihnen?   177

      Der kleine Anfang, wieder etwas für sich zu tun 179

    Die berühmte Frage nach dem Warum 181

    Die Hoffnung stirbt zuletzt 184

    Aufhören zu lächeln 186

    Trennen oder Trennung 189

    Heilsame Verstörung des Mythos vom moralisch besseren Menschen 193

    Ehrgeiz entwickeln und die Therapie gut beenden . 197 Therapie klären oder zur Not vorzeitig beenden 198

    7.4   DU statt ER – Anstoßen der Beziehungsfähigkeit 202

    Nein sagen 203

    Scham überwinden . 206 Hilfebedürftigkeit eingestehen und annehmen 209 Auseinandersetzen und Auseinandersetzung 213

    Den Frosch an die Wand werfen – gesunde Aggressivität 220

    Angst vor Rückfällen 223

    Feste Kost für den großen Hunger nach Gebrauchtwerden     224

    7.5   Vermittlung von Wissen und Kompetenzen 226

    Sucht und der Umgang damit 227

    Sich und andere schützen 231

    Co-Abhängigkeit als Thema 233

    Die Ex-Coabhängige als Multiplikator 233

    7.6 Psychotherapie für Kinder in Suchtfamilien 235

    7.7   Zur Traumabewältigung einer Suchtfamilie 238

    Die Wiedererinnerung, so nebenbei (Schritt 1) 240

    Zusammenhänge zwischen Trauma damals und Leben heute (Schritt 2) 241

    Stabilisieren, stärken und selbst behaupten (Schritt 3) 243

    Das übersehene Kind bergen und Ressourcen aktivieren (Schritt 4) 245

    8.   Institutionelle Strategien und Maßnahmen . 249

    8.1   Allgemeine institutionelle Strategien 249

    Mit Bedacht reden 250

    Coaching   252

    Klarheit, Verbindlichkeit und Kontrolle 253

    Demokratisches, wertschätzendes und kritisches Arbeitsklima   254

    8.2   Institutionelle Maßnahmen in der Suchthilfe . 255

    Angehörigenangebote. 255

    Schritte zu einer angehörigenzentrierten Haltung 257

    Konzentration auf den Einzelfall und kleine, unabhängige Einrichtungen 262

    Kommunikation und Kooperation – Zauberwort Vernetzung 263

    Personelle Durchlässigkeit 264

    Wirtschaftliche Unabhängigkeit   265

    Resümee 266

    Literatur 268