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Jennifer Donnelly

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1. Das Blut der Lilie (6 CDs)

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Das Blut der Lilie Lesung mit Lotte Ohm und Josefine Preuß (6 CDs)

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4

28,10 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten

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Beschreibung

Produktdetails

Erscheinungsdatum

18.03.2011

Verlag

Der Audio Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

12,4/14,1/2,2 cm

Gewicht

164 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Revolution

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86231-059-3

EAN

9783862310593

Beschreibung

Produktdetails

Erscheinungsdatum

18.03.2011

Verlag

Der Audio Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

12,4/14,1/2,2 cm

Gewicht

164 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Revolution

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86231-059-3

EAN

9783862310593

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstr. 9a
10623 Berlin
Deutschland
Email: info@der-audio-verlag.de
Url: www.der-audio-verlag.de
Telephone: +49 30 31998280
Fax: +49 30 319982811

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  • Sabine

    aus Köln

    4/5

    25.08.2013

    Modernes Antiquariat

    Die junge Andi ist seit dem…

    Die junge Andi ist seit dem Tod ihres Bruders wie gelähmt, nichts im Leben hat für sie einen Sinn. Ihre Mutter zerbricht an dem Tod des Sohnes, ihr Vater scheint sich rasch abgefunden zu haben mit dem Verlust. Alleingelassen und frustriert kann sich das junge Mädchen an nichts mehr erfreuen. Erst als sie per Zufall ein altes Tagebuch findet, wird ihr Interesse geweckt: Ein Mädchen namens Alexandrine erzählt ihre letzten Tage während der Französischen Revolution und sie hat nur ein Ziel – den kleinen Louis Charles vor dem sicheren Tod zu retten. Und mit dem Eintauchen in Alexandrines Geschichte findet auch Andi wieder zurück ins Leben. Das Hörbuch war toll! Ich bin völlig versunken in die Geschichte – sowohl in die von Andi als auch in die von Alexandrine. Die beiden Sprecherinnen Lotte Ohm und Josefine Preuß haben wirklich eine gute Arbeit geleistet – sie geben den beiden Protagonistinnen Charakter und haben es geschafft, Emotionen zu transportieren. Andi ist ein frustriertes und vom Leben gebeuteltes junges Mädchen, die einen solchen Schmerz ausstrahlt, dass man fast geneigt ist, ihr aus dem Weg zu gehen. In vielen Punkten konnte ich sie gut verstehen, oft mochte ich sie rütteln und schütteln, ihr zeigen, dass das Leben lebenswert ist. Nur die Musik kann sie im Leben halten und mir haben die Einschübe zur Musikgeschichte, die sich durch das ganze Hörbuch ziehen, wirklich gut gefallen. Ich fand sie nicht störend, sondern sehr informativ und passend. Als Andi dann per Zufall das Tagebuch findet, zeigt sie Interesse und entwickelt sich zu einem neugierigen und liebenswerten Mädel. Alexandrine, die Protagonistin des Tagebuches, ist etwa in gleichem Alter wie Andi und auch sie ist mir sehr sympathisch. Ihr Kampfgeist und ihr Mut sind wirklich unglaublich, umso trauriger die Ausweglosigkeit in den Wirren der französischen Revolution. Die Wechsel zwischen den beiden Hauptsträngen der Geschichte sind wirklich sehr gut gelungen. Die Übergänge sind weich, gut in den jeweiligen Handlungsstrang integriert – immer weiß man sofort, in welcher Zeit man sich befindet. Und beide Geschichten haben ihren Reiz, bei beiden wollte ich wissen, wie es weitergeht: In der Vergangenheit ist es die Rettung des jungen Louis Charles, in der Gegenwart die Entwicklung Andis, dass sie langsam wieder Freude am Leben findet, an der natürlich ein junger Mann mit beteiligt ist. Einzig die fast schon fantastisch anmutenden Elemente gegen Ende des Romans haben mir nicht so gut gefallen. Traum oder Wirklichkeit – das bleibt letztlich offen. Aber alles in allem bin ich begeistert von diesem Hörbuch, die Geschichte ist interessant und spannend, die Charaktere zeigen eine schöne Entwicklung und sind wirklich liebenswert. Ich bin sehr gut unterhalten worden und vergebe daher 4 Sterne!

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Hoch lebe Jennifer Donnelly

    Wieder mal das reinste Lesevergnügen! Habe das Buch in vier Tagen ausgelesen: Spannend, interessant - so macht Geschichte Spaß!! Schade dass es keinen Soundtrack zum Buch gibt.

  • Bewertung

    aus Unterhaching

    4/5

    10.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Das Blut der Lilie

    Die zwei Hauptdarstellerinnen haben so einiges gemeinsam auch wenn sie Jahrhunderte trennen. Andi ist ein 17-jähriges Mädchen, welches nicht über den traumatisch verlaufenden Unfalltod ihres Bruders hinwegkommt. Neben ihrem übermächtigen Verlustschmerz hat sie auch noch mit einer gebrochenen Mutter und einem abwesenden Vater zu kämpfen. Sie rebelliert durch ihr gepierctes Äußeres, durch Verweigerung in der Schule und wilde Auflehnung gegen die Vater. Nebenbei ernährt sie sich hauptsächlich von Psycho-Parmaka und nur die Musik hilft ihr zu Überleben. Alex (auch eine Namensähnlichkeit ist vorhanden) ist ebenfalls jung und hängt ihr Herz an einen kleinen Jungen, dem Sohn des Französischen Königs, Lous Charles, der die letzten Jahre seines kurzen Lebens als Opfer der französischen Revolution in einem Turm verbrachte, von der Welt abgeschnitten, hungernd und geistig verkümmert durch Einsamkeit und Grausamkeit. Andi lernt Alex durch das Auffinden eines Tagebuches kennen und lässt den Leser miteintauchen in diese aufgewühlte Zeit des 18. Jahrhunderts. Ich hatte von dem kleinen Jungen bereits gehört und seine tragische Geschichte wird hier eindringlich und zutiefst traurig erzählt. Andis Leben dagegen beginnt sich nach und nach zu verändern. Auch wenn sie fürchterlich viele Tabletten schluckt, scheint doch langsam die Welt wieder zu ihr durchzudringen. Daran ist natürlich nicht unmaßgeblich ein junger Mann schuld - und das Tagebuch von Alexandrine. Das Buch hat seine Stärke vor allem in den anschaulichen Beschreibung der Gefühle und Verzweiflungen der zwei Mädchen. Vor allem Andis zwischenmenschliche Probleme werden sehr gut herausgearbeitet. Die Dialoge sind menschennah und eindringlich. Für meinen Geschmack kam die Geschichte von Alex etwas zu kurz - auch wenn deren Ende vorhersehbar war, hatte ich mir etwas mehr erhofft. Bin eben ein Fan von Connellys historischen Schmökern. Die Geschichte wird auch ständig gespiegelt durch Liedtexte, Hinweise auf Sänger, Lieder, Musikstücke. Die Aussagen darin, die Gefühle, die diese Musikstücke auslösen u.ä. Da ich kein besonders großer Musikszene-Kenner bin, war mir das etwas zu viel für meinen Geschmack. Da ich das Buch vor allem abends im Bett gelesen habe, hatte ich auch keine Zeit im Internet die Songs ständig zu recherchieren. Den Epilog hätte ich nicht gebraucht, mir wäre es lieber gewesen, meine eigene Fortsetzung von Andis Geschichte im Kopf zu produzieren. Ich wurde gut unterhalten, bevorzuge aber die richtig historischen Romane der Autorin.

  • Bewertung

    4/5

    13.11.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr ungewöhnlich und düster, aber spannend

    Vergessen Sie die Trilogie „Die Teerose“, „Die Winterrose“ und „Die Wildrose“, wenn Sie das neue Taschenbuch von Jennifer Donnelly in die Hand nehmen. Denn es ist etwas ganz anderes und spielt nur zu einem deutlich kleineren Teil in der Vergangenheit. Jennifer Donnelly erzählt die Geschichte der jungen Amerikanerin Andi. Andi ist schätzungsweise 17 Jahre alt. Sie stammt aus einer gut situierten Familie. Ihr Vater ist ein sehr anerkannter Genetiker, ihre Mutter eine bekannte Malerin, und Andi ist sehr intelligent. Daher geht sie auf eine sehr exklusive Privatschule in New York, wo die Schüler darauf vorbereitet werden, dass sie auf den besten Universitäten Amerikas angenommen werden. Ihre ganze Liebe gilt der Musik. Aber auch dieses privilegierte Leben schützt nicht vor Schicksalsschlägen. So ist vor 2 Jahren ihr kleiner Bruder ums Leben gekommen, und Andi gibt sich die Schuld daran. Seitdem ist sie in therapeutischer Behandlung und nimmt starke Medikamente, die sie davon abhalten sollen, sich das Leben zu nehmen. Ihre Mutter flieht in ihre eigene Welt und malt wie besessen, und der Vater verlässt die Familie für eine neue Frau. Als er erfährt, dass seine Tochter die Eliteschule vielleicht ohne Abschluss verlassen wird, nimmt er die Dinge in die Hand. Er nimmt Andi mit auf eine Reise nach Paris. Dort bekommt Andi per Zufall ein altes Tagebuch einer jungen Frau aus der französischen Revolution in die Hände. Auch diese junge Frau kämpft gegen den Tod und um das Leben eines kleinen Jungen. Dieses Tagebuch übt auf Andi eine heilsame Wirkung aus. Vielleicht gelingt es der jungen Frau in dem Tagebuch, das Leben des Jungen zu retten. Andi wird immer mehr in diese Geschichte hineingezogen. Zum Ende des Buches weiß man als Leser nicht mehr so genau, ob die Handlung jetzt in Andis Kopf stattfindet oder die Autorin ins fantastische abgedriftet ist und uns eine Zeitreise präsentiert hat. Die Entscheidung überlasse ich Ihnen. Es ist ein sehr düsterer Roman aus der Sicht des Mädchens Andi, der mich aber trotzdem irgendwie in seinen Bann gezogen hat. Wer allerdings so einen Schmöker wie die „Rosen-Trilogie“ erwartet, wird bei diesem Buch enttäuscht werden. Einzig die Geschichte aus dem Tagebuch entspricht hier den Erwartungen. Wobei diese Geschichte sehr abrupt aufhört und von der Autorin auf sehr eigenwillige Weise zu Ende geführt wird. Allerdings bekommt sie damit ihre beiden Handlungsstränge wieder zusammen und das Buch zu einem mehr oder weniger zufriedenstellendem Ende. Nach der Lektüre dieses Romans ist mir auch klar, warum er im Original in einem Kinder-/Jugendbuch-Verlag erschienen ist. Es ist eine leicht fantastische Jugendgeschichte, die mit Sicherheit auch schon ab 14 Jahren gelesen werden kann. Musikliebhaber werden bei diesem Buch allerdings auf ihre Kosten kommen!

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