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Die Party bei den Jacks Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.06.2011

Verlag

Manesse

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/3,6 cm

Gewicht

591 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Originaltitel

The Party at Jack's

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2234-8

Beschreibung

Rezension

»Wortgewaltig und formvollendet gebührt Wolfes Roman im Regal ein Ehrenplatz gleich neben Mann, Proust und Faulkner. Ein Meisterwerk.« ("Financial Times Deutschland")
»Bissige Sozialstudie, feine Psychoanalyse des Ehebruchs, überbordende Schwelgerei, wenn es um Dekors und Delikatessen geht.« ("stern, 21.07.2011")
»Verliebt ins Detail, mit subtiler Ironie bis zum kräftig satirischen Strich entfaltet Wolfe ein grandioses Panorama an Charakteren.« ("Deutschlandradio Kultur")
»Sprachgewalt und stilistische Brillanz, wie sie ganz selten zu finden ist.« ("Bayerischer Rundfunk")
»Die Party bei den Jacks ist die heimliche literarische Sensation des Jahres!« ("Gala, 04.08.2011")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.06.2011

Verlag

Manesse

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/3,6 cm

Gewicht

591 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Originaltitel

The Party at Jack's

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2234-8

Herstelleradresse

Manesse Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Ein Zeitdokument der "goldenen Zwanziger"

Michael Weckener aus Leipzig am 12.09.2012

Bewertungsnummer: 788992

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dem Sprachkünstler Wolfe zu folgen macht anfangs etwas Mühe, aber es lohnt sich. Wolfe beschreibt einen Tag im Leben des märchenhaft reichen Wall-Street-Brokers Frederick und seiner Ehefrau Esther. Mit einer nahezu unglaublichen Präzision zeichnet Wolfe die Jacks und die Dinge und Menschen die sie umgeben. Bei der Party am Abend versammelt sich alles, was den Börsencrash vom Oktober 1929 möglich gemacht hat. Der Brand an deren Ende nimmt diese Erschütterung vorweg. Hierin liegt die Aktualität der Geschichte, die Partys und die Jacks gibt es auch heute.

Ein Zeitdokument der "goldenen Zwanziger"

Michael Weckener aus Leipzig am 12.09.2012
Bewertungsnummer: 788992
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dem Sprachkünstler Wolfe zu folgen macht anfangs etwas Mühe, aber es lohnt sich. Wolfe beschreibt einen Tag im Leben des märchenhaft reichen Wall-Street-Brokers Frederick und seiner Ehefrau Esther. Mit einer nahezu unglaublichen Präzision zeichnet Wolfe die Jacks und die Dinge und Menschen die sie umgeben. Bei der Party am Abend versammelt sich alles, was den Börsencrash vom Oktober 1929 möglich gemacht hat. Der Brand an deren Ende nimmt diese Erschütterung vorweg. Hierin liegt die Aktualität der Geschichte, die Partys und die Jacks gibt es auch heute.

Ein großartiger Gesellschaftsroman aus den Roaring Twenties!

Bewertung am 13.12.2011

Bewertungsnummer: 402800

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Manesse Verlag hat diesen letzten Roman aus dem Nachlass vom Thomas Wolfe jetzt erstmalig auf Deutsch veröffentlicht. Thomas Wolfe war ein großer amerikanischer Autor, der 1900 in North Carolina geboren wurde und 1938 in Maryland starb. Als junger Mann hat er mindestens zweimal Deutschland besucht. Anfangs gefiel es ihm dort sehr gut, doch bei seinem letzten Besuch bemerkte er sehr wohl kritisch, wie in Deutschland mit den Juden umgegangen wurde. Viele seiner Schriftstellerkollegen wie William Faulkner, Sinclair Lewis und Hermann Hesse waren Bewunderer seines Schreibstils. In dem Roman „Die Party bei den Jacks“ beschreibt er einen Tag im Leben der Jacks Ende der zwanziger Jahre noch vor dem großen Börsenkrach. Die Welt ist noch in Ordnung. Die Jacks sind eine wohlhabende, jüdische Familie, die in Manhattan, New York eine Stadtwohnung hat. Frederick Jack ist ein Börsianer, der seine Ursprünge in Deutschland hat und als siebzehnjähriger mit seinem Onkel nach Amerika gegangen ist. Seine Frau Esther ist eine sehr anerkannte Bühnenbildnerin. Thomas Wolfe beschreibt Frederick und Esther, die Dienstmädchen und Fahrstuhlführer, die Wohnung und später auch die Gäste sehr genau. Den Höhepunkt bildet die Party am Abend. Thomas Wolfe ist bereits mit seinem Werk „Schau heimwärts Engel“ bei den Kritikern mit seiner Beschreibungswut aufgefallen. Er benutzt gerne ein Übermaß an Adjektiven und hat. Hang zu Opulenz und Redundanz. Ein typisches Beispiel aus diesem Werk ist die folgende Beschreibung: „Es war erstaunlich zu sehen, wie viele fähige, intelligente Männer und Frauen, Menschen mit rascher Auffassungsgabe, guten Nerven und großen Fähigkeiten, die so gut wie jede Form erlesener und seltener Zerstreuung in Form von Reisen, Lektüren, Musik oder ästhetischen Genüssen würdigen konnten und auch gewürdigt hatten und die in der Mehrzahl allem, was öde, langweilig und trivial war, voller Ungeduld begegneten, hier geduldig versammelt waren, um einer Vorführung wie dieser ihre ehrerbietige Aufmerksamkeit zu zollen. (S. 258) Großartig ist der Gegensatz, den Thomas Wolfe am Anfang seines Buches beschreibt. Frederick war im Traum wieder zurück in Koblenz, Deutschland und hat seine alten Schulkameraden wiedergetroffen. Er beschreibt wunderbar die Enge und Engstirnigkeit der Deutschen in dieser Zeit. Dann beschreibt er das jetzige Leben und die Stadt New York mit all ihrer aufstrebenden Kraft. Anfangs hat man das Gefühl, er schwelgt zu sehr von seinen Hauptpersonen, doch um so weiter man liest, um so mehr kann man auch die Ironie des Autoren entdecken. Thomas Wolfe beschreibt die New Yorker Upper Class wunderbar. Es sind ach so aufgeklärte, sozial eingestellte Menschen, die doch in Wirklichkeit nach wie vor rassistisch und einfach schrecklich gelangweilt sind. Abgerundet wird das Buch durch das informative und sehr lesenswerte Nachwort von Kurt Dasow, welches den Roman auch literaturgeschichtlich einordnet. Für Freunde von ironischen Gesellschaftsromanen.

Ein großartiger Gesellschaftsroman aus den Roaring Twenties!

Bewertung am 13.12.2011
Bewertungsnummer: 402800
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Manesse Verlag hat diesen letzten Roman aus dem Nachlass vom Thomas Wolfe jetzt erstmalig auf Deutsch veröffentlicht. Thomas Wolfe war ein großer amerikanischer Autor, der 1900 in North Carolina geboren wurde und 1938 in Maryland starb. Als junger Mann hat er mindestens zweimal Deutschland besucht. Anfangs gefiel es ihm dort sehr gut, doch bei seinem letzten Besuch bemerkte er sehr wohl kritisch, wie in Deutschland mit den Juden umgegangen wurde. Viele seiner Schriftstellerkollegen wie William Faulkner, Sinclair Lewis und Hermann Hesse waren Bewunderer seines Schreibstils. In dem Roman „Die Party bei den Jacks“ beschreibt er einen Tag im Leben der Jacks Ende der zwanziger Jahre noch vor dem großen Börsenkrach. Die Welt ist noch in Ordnung. Die Jacks sind eine wohlhabende, jüdische Familie, die in Manhattan, New York eine Stadtwohnung hat. Frederick Jack ist ein Börsianer, der seine Ursprünge in Deutschland hat und als siebzehnjähriger mit seinem Onkel nach Amerika gegangen ist. Seine Frau Esther ist eine sehr anerkannte Bühnenbildnerin. Thomas Wolfe beschreibt Frederick und Esther, die Dienstmädchen und Fahrstuhlführer, die Wohnung und später auch die Gäste sehr genau. Den Höhepunkt bildet die Party am Abend. Thomas Wolfe ist bereits mit seinem Werk „Schau heimwärts Engel“ bei den Kritikern mit seiner Beschreibungswut aufgefallen. Er benutzt gerne ein Übermaß an Adjektiven und hat. Hang zu Opulenz und Redundanz. Ein typisches Beispiel aus diesem Werk ist die folgende Beschreibung: „Es war erstaunlich zu sehen, wie viele fähige, intelligente Männer und Frauen, Menschen mit rascher Auffassungsgabe, guten Nerven und großen Fähigkeiten, die so gut wie jede Form erlesener und seltener Zerstreuung in Form von Reisen, Lektüren, Musik oder ästhetischen Genüssen würdigen konnten und auch gewürdigt hatten und die in der Mehrzahl allem, was öde, langweilig und trivial war, voller Ungeduld begegneten, hier geduldig versammelt waren, um einer Vorführung wie dieser ihre ehrerbietige Aufmerksamkeit zu zollen. (S. 258) Großartig ist der Gegensatz, den Thomas Wolfe am Anfang seines Buches beschreibt. Frederick war im Traum wieder zurück in Koblenz, Deutschland und hat seine alten Schulkameraden wiedergetroffen. Er beschreibt wunderbar die Enge und Engstirnigkeit der Deutschen in dieser Zeit. Dann beschreibt er das jetzige Leben und die Stadt New York mit all ihrer aufstrebenden Kraft. Anfangs hat man das Gefühl, er schwelgt zu sehr von seinen Hauptpersonen, doch um so weiter man liest, um so mehr kann man auch die Ironie des Autoren entdecken. Thomas Wolfe beschreibt die New Yorker Upper Class wunderbar. Es sind ach so aufgeklärte, sozial eingestellte Menschen, die doch in Wirklichkeit nach wie vor rassistisch und einfach schrecklich gelangweilt sind. Abgerundet wird das Buch durch das informative und sehr lesenswerte Nachwort von Kurt Dasow, welches den Roman auch literaturgeschichtlich einordnet. Für Freunde von ironischen Gesellschaftsromanen.

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Die Party bei den Jacks

von Thomas Wolfe

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