Produktbild: Die Steinflut
Band 74269

Die Steinflut Eine Novelle

3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.2011

Abbildungen

SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/1,8 cm

Gewicht

167 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74269-1

Beschreibung

Rezension

"Ein Untergangsszenario (...) in makellos novellistische Kurzform gegossen." ("Deutschland-Radio")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.2011

Abbildungen

SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/1,8 cm

Gewicht

167 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74269-1

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    22.09.2011

    Buch (Taschenbuch)

    beklemmend..

    Nach einer wahren Begebenheit wird uns hier von den letzten Stunden vor einer schrecklichen Naturkatastrophe erzählt. Die Stimmung ist angespannt, keiner rechnet jedoch mit dem Schlimmsten und Geburt und Tod liegen nahe zusammen. erzählt wird aus der Sicht Katharinas, einem kleinen Mädchen, deren Welt schon durch die nahende Ankunft des Geschwisterchen zu wanken droht ! Klein und fein erzählt aber trotzdem eine große Geschichte !

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    04.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Monthly Bookworm Challenge: März 2016

    „Die Steinflut“ von Franz Hohler. Franz Hohler ist einer der bekanntesten Schweizer Autoren der Gegenwart. Mir selbst war er vor allem aufgrund seines «Ds Totemügerli» bekannt – einer Kurzgeschichte aus zumeist erfundenen Worten, die Berndeutsch klingen und ich in meiner Kindheit mehrfach gehört hatte. Nun hatte ich Hohlers erste Novelle vor mir. «Die Steinflut» spielt im späten 19. Jahrhundert in den Schweizer Bergen und wird aus der Perspektive eines kleinen Mädchens erzählt, das mit ihrem noch kleineren Bruder zu den Grosseltern oben auf dem Berg geschickt wird, um dort die Zeit zu verbringen, bis ihre Mutter das sechste Kind zur Welt gebracht hat. Der Leser wird glaubhaft in eine Zeit und an einen Ort versetzt, der im Kontrast zur heutigen, modernen und wohlhabenden Schweiz steht. Die Bedeutung der alpinen Natur, der Umgang untereinander und das einfache Leben, noch einfacher beschrieben aufgrund der kindlichen Perspektive, werden eindrücklich vermittelt. Durch die Geschichte durch erkennt die kleine Katharina immer wieder Anzeichen des titelgebenden Ereignisses, welches erst ganz zum Schluss in vernichtender Art und Weise eintritt und auf dem realen Bergsturz in Elm 1881 basiert. Das Buch ist kurzweilig und vermag es wie bereits erwähnt gekonnt, den Leser in seine Welt eintauchen zu lassen. Gleichzeitig dient es (ob von Hohler gewollt oder auch nicht) als Anstoss zum Nachdenken über möglicherweise bevorstehende Naturkatastrophen, die heute trotz Anzeichen ignoriert werden und unseren Einfluss darauf. Hohler kehrt in seinem neueren Werk, «Der neue Berg», welches ich noch nicht gelesen habe, wieder zu diesem Thema zurück. Da mir «Die Steinflut» so gut in Erinnerung geblieben ist, steht auch dieses bereits in meinem Bücherregal. Folge mir auf Instagram unter @monthly_bookworm_ch für mehr!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    3/5

    27.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Anno dazumal

    Die Steinflut Lass dich in eine Zeit zurückversetzen (1881) als sich im Kanton Glarus in Elm ein tragischer Felssturz ereignete. Franz Hohler schrieb mit viel Liebe zum Detail wie das Mädchen Katharina zusammen mit ihrem Bruder Kaspar gelebt hat. Die beiden Kinder wurden zu ihrer Grossmutter (Grosi) geschickt, da die Mutter ihr 6. Kind erwartete. Zu einer Zeit die nicht von Luxus geprägt war, sondern von harter Arbeit. Die Leute hatten nur wenig Hab und Gut und führten ein einfaches Leben. Beim lesen konnte ich mir das einfache Leben der Menschen gut vorstellen, mit sicherheit nur annähernd so gut wie es vermutlich wirklich gewesen war. Ich konnte gut mit Katharina und Kaspar mitfühlen. Ich kann die Geschichte all jenen empfehlen, die gerne einen Eindruck erhalten möchten, wie das Leben zu „ärmeren“ Zeiten gewesen sein könnte.  

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