Produktbild: Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit

Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Zur Ontologie sozialer Tatsachen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2011

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/1,7 cm

Gewicht

156 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Construction of Social Reality

Übersetzt von

Martin Suhr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29605-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2011

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/1,7 cm

Gewicht

156 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Construction of Social Reality

Übersetzt von

Martin Suhr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29605-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Konstruktion einer objektiven…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 04.09.2016

Bewertungsnummer: 2726799

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Konstruktion einer objektiven gesellschaftlichen Wirklichkeit John R. Searle, Professor für Philosophie an der University of California in Berkeley, beschäftigt sich mit Grundlagen der Sozialwissenschaften aus philosophischer Sicht. Ausgangspunkt seiner Überlegungen ist die Feststellung, dass einerseits die reale Welt so funktioniert, wie sie von den Naturwissenschaften beschrieben wird, es andererseits aber geistige bzw. gesellschaftliche Wirklichkeiten gibt, die nicht naturwissenschaftlich erklärbar sind. „Wie passt eine geistige Wirklichkeit, eine Welt des Bewusstseins, der Intentionalität und anderer geistiger Phänomene in eine Welt, die vollkommen aus physischen Teilchen in Kraftfeldern besteht?“ (7) Das Buch lässt sich, unabhängig von den Kapiteln, in vier Teile gliedern. Im ersten Teil geht es um die Frage, wie eine objektive gesellschaftliche Wirklichkeit konstruiert wird. Searle entwickelt eine allgemeine Theorie der Ontologie gesellschaftlicher Tatsachen und gesellschaftlicher Institutionen. Der Sprache kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Struktur menschlicher Institutionen ist eine Struktur konstitutiver Regeln. Kurioserweise sind uns diese Regeln nicht bewusst. Folgen wir den Regeln unbewusst? Die Antwort ist kompliziert, wie Searle im zweiten Teil des Buches deutlich macht, sie erinnert an eine evolutive Anpassung. Autor Searle verteidigt im dritten Teil des Buches die Hypothese des externen Realismus. Darunter versteht er eine Wirklichkeit, die unabhängig von unseren Repräsentationen von ihr ist. Mit dieser Auffassung steht er prinzipiell im Einklang mit der Evolutionären Erkenntnistheorie und in Opposition zum Konstruktivismus. Er spricht von Konstruktion nur im Zusammenhang mit (beobachterabhängigen) sozialen Realitäten. Das Thema behandelt er auf ca. 50 Seiten, wohl wissend, dass eine ausführliche Diskussion Bücher füllen würde. Seine Theorie über das Soziale beruht auf dem externen Realismus. „Ich habe nicht bewiesen, dass der externe Realismus wahr ist. Ich habe versucht zu zeigen, dass er durch die Verwendung von sehr großen Teilen einer öffentlichen Sprache vorausgesetzt wird.“ (203) Im vierten Teil des Buches rechtfertigt Searle eine bestimmte Version der Korrespondenztheorie als methodologisches Hilfsmittel für die Untersuchung gesellschaftlicher Tatsachen. Nach der Korrespondenztheorie der Wahrheit sind subjektive Aussagen genau dann wahr, wenn sie mit den Tatsachen in der objektiven Welt übereinstimmen. Searle diskutiert ausführlich Einwände gegen die Korrespondenztheorie und begründet seinen Standpunkt. „Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit“ ist ein Buch für Fachleute. Es enthält keine populärwissenschaftliche Aufbereitung von Searles Theorie. Die Kenntnis von Fachbegriffen wird vorausgesetzt, sie werden nicht erklärt. Es handelt sich um ein Grundlagenwerk über Searles Theorien.

Konstruktion einer objektiven…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 04.09.2016
Bewertungsnummer: 2726799
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Konstruktion einer objektiven gesellschaftlichen Wirklichkeit John R. Searle, Professor für Philosophie an der University of California in Berkeley, beschäftigt sich mit Grundlagen der Sozialwissenschaften aus philosophischer Sicht. Ausgangspunkt seiner Überlegungen ist die Feststellung, dass einerseits die reale Welt so funktioniert, wie sie von den Naturwissenschaften beschrieben wird, es andererseits aber geistige bzw. gesellschaftliche Wirklichkeiten gibt, die nicht naturwissenschaftlich erklärbar sind. „Wie passt eine geistige Wirklichkeit, eine Welt des Bewusstseins, der Intentionalität und anderer geistiger Phänomene in eine Welt, die vollkommen aus physischen Teilchen in Kraftfeldern besteht?“ (7) Das Buch lässt sich, unabhängig von den Kapiteln, in vier Teile gliedern. Im ersten Teil geht es um die Frage, wie eine objektive gesellschaftliche Wirklichkeit konstruiert wird. Searle entwickelt eine allgemeine Theorie der Ontologie gesellschaftlicher Tatsachen und gesellschaftlicher Institutionen. Der Sprache kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Struktur menschlicher Institutionen ist eine Struktur konstitutiver Regeln. Kurioserweise sind uns diese Regeln nicht bewusst. Folgen wir den Regeln unbewusst? Die Antwort ist kompliziert, wie Searle im zweiten Teil des Buches deutlich macht, sie erinnert an eine evolutive Anpassung. Autor Searle verteidigt im dritten Teil des Buches die Hypothese des externen Realismus. Darunter versteht er eine Wirklichkeit, die unabhängig von unseren Repräsentationen von ihr ist. Mit dieser Auffassung steht er prinzipiell im Einklang mit der Evolutionären Erkenntnistheorie und in Opposition zum Konstruktivismus. Er spricht von Konstruktion nur im Zusammenhang mit (beobachterabhängigen) sozialen Realitäten. Das Thema behandelt er auf ca. 50 Seiten, wohl wissend, dass eine ausführliche Diskussion Bücher füllen würde. Seine Theorie über das Soziale beruht auf dem externen Realismus. „Ich habe nicht bewiesen, dass der externe Realismus wahr ist. Ich habe versucht zu zeigen, dass er durch die Verwendung von sehr großen Teilen einer öffentlichen Sprache vorausgesetzt wird.“ (203) Im vierten Teil des Buches rechtfertigt Searle eine bestimmte Version der Korrespondenztheorie als methodologisches Hilfsmittel für die Untersuchung gesellschaftlicher Tatsachen. Nach der Korrespondenztheorie der Wahrheit sind subjektive Aussagen genau dann wahr, wenn sie mit den Tatsachen in der objektiven Welt übereinstimmen. Searle diskutiert ausführlich Einwände gegen die Korrespondenztheorie und begründet seinen Standpunkt. „Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit“ ist ein Buch für Fachleute. Es enthält keine populärwissenschaftliche Aufbereitung von Searles Theorie. Die Kenntnis von Fachbegriffen wird vorausgesetzt, sie werden nicht erklärt. Es handelt sich um ein Grundlagenwerk über Searles Theorien.

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Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit

von John R. Searle

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  • Produktbild: Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit
  • Einführung

    Die Bausteine der gesellschaftlichen Wirklichkeit

    Die Schaffung institutioneller Tatsachen

    Sprache und gesellschaftliche Wirklichkeit

    Die allgemeine Theorie institutioneller Tatsachen

    Teil I: Iterierung, Interaktion und logische Struktur

    Die allgemeine Theorie institutioneller Tatsachen

    Teil II: Schaffung, Aufrechterhaltung und Hierarchie

    Hintergrundfähigkeiten und die Erklärung gesellschaftlicher Erscheinungen

    Existiert die wirkliche Welt?

    Teil I: Angriffe auf den Realismus

    Existiert die wirkliche Welt?

    Teil II: Kann es einen Beweis für den externen Realismus geben?

    Wahrheit und Korrespondenz

    Schluß

    Danksagung

    Anmerkungen

    Namenregister

    Sachregister