Die Häftlinge vom Konzentrationslager Mauthausen
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.09.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-65115-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Johannes Kepler Universität Linz, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 30. Jänner 1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Damit fand der Aufstieg der NSDAP und des Personenkreises um Hitler seinen vorläufigen Höhepunkt. Die Errichtung des Konzentrationslagers Mauthausen durch die SS erfolgte im August 1938, fünf Monate nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Der Grund für die Wahl Mauthausens als Standort eines Konzentrationslagers waren die sich dort befindenden Granitsteinbrücke. Die SS eigene Firma DEST sollte die Steinbrüche erwerben und wirtschaftlich nutzen. Der zu erwartende Bedarf an Granitsteinen für die von Adolf Hitler geplanten Grossbauten in den einzelnen Führerstädten wie beispielsweise Linz, das zur Kunst und Kulturmetropole ausgebaut werden sollte, versprach riesige Gewinne. Die KZ Häftlinge konnten als billige Arbeitskräfte im Steinbruch eingesetzt werden. Am 8. August 1938 wurden in den Steinbruch "Wiener Graben" Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau überstellt und es begann der Aufbau des Konzentrationslagers Mauthausen. Das Lager Mauthausen für das gesamte Österreichische Gebiet. Der Lagerverwaltung Maushausen unterstanden 49 ständig existierende Nebenlager. Die Geschäftsführung der DEST übernahm SS-Obergruppenführer Oswald Arthur Ahrens und Dr. Walter Salpeter, ebenfalls zwei hochrangige SS-Offiziere zeichneten als erste Gesellschafter treuhändisch für je 10.000 Reichsmark des zur Verfügung gestellten Anfangskapitals. Dass sich die SS in der Wirtschaft engagierte, war nichts Außergewöhnliches. Am Höhepunkt ihrer ökonomischen Machtenfaltung kontrollierte sie über das SS- Wirtschaftsverwaltungshauptamt ein Firmenimperium von rund 150 Werken in den verschiedensten Branchen. In dieser Arbeit wird auf die Situation Häftlinge und deren Bewacher eingegangen. Dabei wird auch u. a. der Tagesablauf behandelt.
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