Produktbild: Europa

Europa

41,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

Oktober 2010

Abbildungen

mit zahlreichen Karten, Fotos und Grafiken

Verlag

Olzog - Aktuell GmbH

Seitenzahl

752

Maße (L/B/H)

23,8/17,7/4,8 cm

Gewicht

1416 g

Auflage

1. völlig überarbeitete und ergänzte Auflage.

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7892-8195-2

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

Oktober 2010

Abbildungen

mit zahlreichen Karten, Fotos und Grafiken

Verlag

Olzog - Aktuell GmbH

Seitenzahl

752

Maße (L/B/H)

23,8/17,7/4,8 cm

Gewicht

1416 g

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1. völlig überarbeitete und ergänzte Auflage.

Sprache

Deutsch

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978-3-7892-8195-2

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  • Produktbild: Europa
  • I. Ursprünge und Charakteristika 11
    1. Spurensuche und Eigenheiten 13
    2. Die Antike als kultureller Ausgangspunkt 15
    3. Rom und die Renaissance als Vermittler der Antike 17
    4. Kulturelle Einf lüsse „von außen“ 21
    5. Ein christliches Europa in Frieden und Einheit? 23
    6. Das christliche Europa, Juden und Zionisten 28
    7. Abwehr von Bedrohungen und Gefahren 30
    8. Europas Einheit als Trugbild und Sinnstifter 33
    9. Karl der Große und der Kult um seine Person 35
    10. Architektur und Kunst 38
    11. Konstanz der Heterogenität 42
    12. Säkularisierung der Herrschaftslegitimation 44
    13. Adels- und Ständemacht 46
    14. Das Reichskammergericht oder die Europäisierung der „dritten Gewalt“ 51
    15. Gewaltentrennung und Vielfalt als Produktivitätsmotoren 52
    16. Kriege: Ursachen und Verlauf einer Fehlentwicklung 54
    17. „Gerechte Kriege“, Kreuzzüge und Großreiche 56
    18. Entdeckung der Meere und Entstehung der Seemächte 59
    19. Domschulen, Klöster und Universitäten als Prägestätten des Geistes und Wissens 60
    II. Historische Europa-Ideen im Spannungsfeld von Vision und Wirklichkeit 65
    1. „Propagandist des Reichs“ (Dante Alighieri) 67
    2. „Wiedereroberung des Heiligen Landes“ (Pierre Dubois) 70
    3. „Europäischer Fürstenbund“ (Georg Podiebrad) 72
    4. „Monarchia universalis“ (Sebastian Münster) 74
    5. „Querela pacis“ (Erasmus von Rotterdam) 78
    6. „Symbiotische Universalgesellschaft“ (Althusius) 81
    7. „Grand Dessin“ gegen die Habsburger (Sully) 83
    8. „Europäischer Reichstag“ (William Penn) 87
    9. „Einheit in der Vielfalt“ (Gottfried Wilhelm Leibniz) 88
    10. Machiavellismus der Fürsten (Saint-Pierre und Rousseau) 91
    11. „Föderalismus freier Staaten“ als Maxime (Immanuel Kant) 95
    12. Die Französische Revolution und ihre Auswirkungen 96
    13. Konkurrierende Verfasstheiten Europas (Kant versus Novalis) 100
    14. Gegenmodell zur Französischen Revolution: Der Wiener Kongress 1815 102
    15. Vormärz und Revolutionsjahr 1848 (Giuseppe Mazzini und Victor Hugo) 105
    16. Industrialisierung und gegenmoderner „Bund der Völker“ (Constantin Frantz) 109
    17. „Vereinigte Staaten von Europa“? (Wladimir I. Lenin) 111
    18. „Mitteleuropa“ (Friedrich Naumann) 114
    19. Das Ende Habsburgs: Verlust der Einheit und der Mitte Europas 1918 117
    20. „Paneuropa“ (Richard N. Coudenhove-Kalergi) 121
    21. Internationales Stahlkartell als Konzept und Paradigma zwischenstaatlichen Ausgleichs (Émile Mayrisch) 125
    22. Eine „europäische Bundesordnung“ als „föderatives Band“? (Aristide Briand) – Deutsch-österreichische Zollunion als Antwort? 129
    23. Das vorläufige Ende der Paneuropa-Union als Ausdruck des Zusammenbruchs der internationalen Ordnung der Zwischenkriegszeit 133
    24. „Europa“ als Instrument widerstreitender Ideologien (Nationalsozialismus und Kommunismus) 136
    25. Die Shoa im europäischen Kontext des Zweiten Weltkriegs 142
    26. Europa im inneren und äußeren Exil 1939–1945 144
    27. Die Europäische Beratende Kommission in London 1943–1945. 148
    28. Instrumentalisierte Europaideen im Wandel (Winston Churchill) 153
    29. Der Karlspreis von Aachen und die Institutionalisierung der Europa-Idee 157
    30. Fusion der Souveränität durch Institutionen der Supranationalität ( Jean Monnet) 158
    III. Der Weg vom Europa der Institutionen zur Vereinigung des Kontinents 165
    1. Vom Marshall-Plan zu den Römischen Verträgen 1947–1957 168
    1.1 Zwischen Nationalstaat und Supranationalität 173
    1.2 Militarisierung und Teilung Europas im Kalten Krieg 175
    1.3 Von Morgenthau zu Marshall: Containment und Liberalisierung 179
    1.4 Die USA als ambivalente Förderer 182
    1.5 Amerikanische Priorität für Westdeutschland 184
    1.6 „Tauwetter“ und Integrationsverlust 186
    1.7 Sektoriale Integration 188
    1.8 Scheitern der Europa-Armee 194
    2. Spaltung Westeuropas, Aufbau und Krise der EWG/EG 1958–1968 198
    2.1 Großbritannien: Hintergründe und Folgen der „splendid isolation“ 208
    2.2 Horizontale Integration 213
    2.3 Fortschritte und Rückschläge 217
    2.4 Vertiefte Integration im eigenen Interesse: Luxemburg als Akteur und Ort des Kompromisses 223
    2.5 Vorboten der Umstürze in Mitteleuropa 1989:
    Die gescheiterten Aufstände hinter dem „Eisernen Vorhang“ 227
    a) Der Volksaufstand in der DDR 1953 227
    b) Die blutig erstickte Revolution in Ungarn 1956 229
    c) Die Niederwerfung des „Prager Frühlings“ in der CSSR 1968 233
    3. Norderweiterung, Vertiefungsversuche und „Eurosklerose“ 1969–1985 235
    3.1 Ost-West-Konf likt als Hintergrund der Integration 245
    3.2 Das Europäische Währungssystem (EWS) 248
    3.3 Direktwahlen zum Europäischen Parlament (EP) und der Weg zur Süderweiterung 257
    4. Überwindung der „Eurosklerose“, Projekt „Binnenmarkt“, die Umwälzungen in Mittel- und Osteuropa sowie der Unionsvertrag von Maastricht 1985–1993 261
    4.1 Die Zweite „Relance Européenne“: Neuer integrationspolitischer Anlauf 269
    4.2 Der Fall des Eisernen Vorhangs und die Umstürze in Mittel- und Osteuropa im Jahr 1989 271
    a) Polen: Die lange währende und versandete „Revolution“ 272
    b) Ungarn: Die rasche, stille und paktierte „Revolution“ 276
    c) DDR: Die „Revolution“ nach Dienstschluss mit gesamtstaatlicher Einheit 280
    d) CSSR: Die sanfte „Revolution“ mit staatlicher Sezession 283
    e) Rumänien: Die verspätete und unvollendete Revolution 286
    f ) Bilanz und Folgen – Gemeinsamkeiten und Unterschiede – Fragen an Ost wie West 287
    4.3 Verstärkter Integrationsrahmen für das geeinte Deutschland 292
    4.4 Ein europäischer „Integrationsfriede“ für Deutschland? 296
    4.5 Maastricht vor Mitteleuropa: Vertiefung vor Erweiterung 300
    4.6 Von der Tragödie zur Katastrophe am Balkan 304
    5. Von Maastricht über Amsterdam nach Nizza 1993–2000 309
    5.1 EU-Beitritt Österreichs, Schwedens und Finnlands oder: das Dilemma der Neutralen 313
    5.2 Deutsch-französische Beziehungen in der Krise / Exkurs zu Schengen: Europa ohne Grenzen 320
    5.3 Sicherheitspolitische Agonie, erste Stabilitätsansätze am Balkan und Zunahme der Auslandseinsätze 324
    5.4 Fixierung und Etablierung des Euro 329
    5.5 Sanktionen gegen Österreichs Regierung 333
    5.6 Basar in Nizza 336
    6. Der Euro, Grundrechtskonvent, „Konvent zur Zukunft der EU“, die EU-Erweiterung und der „Verfassungsvertrag“ 1999–2004 340
    6.1 Die Einführung des Euro 343
    6.2 Paradigmenwandel der Integration 345
    6.3 Ein Bundesstaat und eine Verfassung für Europa? 346
    6.4 Vorläufer-Modell des Verfassungskonvents: Der Grundrechtskonvent 1999–2000 349
    6.5 Die Geburtsstunde und Arbeit des „Konvents zur Zukunft Europas“ 2001–2003 352
    6.6 Die Konventsarbeiten im Schatten der Irakkrise und der angloamerikanischen Militärintervention in der Golfregion 2002–2003 356
    6.7 Der Abschluss der Konventsarbeiten: „Ausgangspunkt“, „gute Grundlage“ oder „breite Basis“? 361
    6.8 Der Entwurf für einen „Verfassungsvertrag“: Fortschritte und Misserfolge 366
    6.9 Das vorläufige Scheitern des Verfassungsgipfels 2003 371
    6.10 Neuordnungsversuche als Ergebnisse von Brüchen und Reaktionen auf Krisen 372
    6.11 Modifikation und Finalisierung der „Verfassung“ 376
    6.12 Die Kontroversfrage Türkei 383
    7. EU-„Osterweiterung“, Scheitern der „EU-Verfassung“ und der Unionsvertrag von Lissabon 2004–2009/10 397
    7.1 Ausdehnung statt Vertiefung? Der Vollzug der „Osterweiterung“ und die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) 397
    7.1.1 Ausgangssituation 397
    7.1.2 Hindernisse und Widerstände: Die Interessen der Akteure 399
    7.1.3 Vorläufiger Kompromiss: „Europa-Abkommen“ als Zwischenlösung 402
    7.1.4 Die Kopenhagener Kriterien 1993 404
    7.1.5 Die Beitrittsanträge und die „Luxemburg-Gruppe“ 406
    7.1.6 Die Wende zur „big bang“-Erweiterung 407
    7.1.7 Expansion statt Kohäsion: Die EU in ihrer hausgemachten Krise 410
    7.1.8 „Europäische Nachbarschaftspolitik“ (ENP) – Perspektive ohne große Erweiterung 412
    7.2 Gescheiterter Konstitutionalismus: Ablehnung des „Verfassungsvertrags“ in Frankreich und den Niederlanden 2005 414
    7.3 Rettung des „Reformvertrags“ durch Ratspräsidentschaften: „Berliner Erklärung“ und Karlspreis für Angela Merkel 2006–2007 423
    7.4 Bedeutungszuwachs und Zustimmungsverlust der EU: Irisches Veto und Wahlen zum Europäischen Parlament 2008–2009 434
    7.5 Die Finanz- und Weltwirtschaftskrise als Bewährungsprobe für den Euro 2008–2009 441
    7.6 Zweites Irland-Referendum und Inkrafttreten des Unionsvertrags von Lissabon 2009 445
    7.7 Im Zeichen bankrotter Staaten:
    Die Schuldenkrise als Krise des Eurosystems 2009–2010 454
    8. Transatlantisches Verhältnis im Wandel (EU-)Europa – USA: Vom akzidentiellen Dissens zum strukturellen Antagonismus? 463
    8.1 Parallelen und Unterschiede in der US- und EU-Verfassungsgeschichte 464
    8.2 Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Interessen im Kalten Krieg. 466
    8.3 Neue Interessenkonflikte nach dem Kalten Krieg 469
    8.4 Intervention ohne Legitimation und Kriege ohne Mandat der Vereinten Nationen 472
    8.5 Die Wahl Barack Obamas – Chance für eine Welt der Kooperation? 474
    9. Europa und die Globalisierung 479
    9.1 Bedeutung und Kategorisierung der Globalisierung 479
    9.2 Bestandsaufnahme für Handel, Wirtschaft, Sicherheit, Menschenrechte und Kultur 481
    9.2.1 Handel 482
    9.2.2 Währung und Weltwirtschaft 484
    9.2.3 Sicherheitspolitik: Von der Legitimationskrise zur Globalisierung der NATO 486
    9.2.4 Menschenrechte. 488
    9.2.5 „Kultur“ und Kulturpolitik als Anliegen für die Europäische Union – Erfahrungen aus dem Bergedorfer Gesprächskreis 489
    9.3 Vom sogenannten Ende der Nationalstaaten und EU-Großstaaten als Weltmächten zweiten und dritten Ranges 492
    9.4 Wirkungen und Folgen der Globalisierung für den
    europäischen Integrationsprozess 499
    9.5. Kleinstaaten und Neutrale 502
    10. Zukunftsperspektiven mit Blick auf eine europäische Identität 503
    11. Veränderte Verfassungsverständnisse und das EU-System „sui generis“ 504
    12. Alte Krisenerfahrungen und neue Produktivitätszwänge 506
    13. Die geistig-kulturelle Dimension Europas 507
    14. Die EU ein neues Imperium? Kritischer Rückblick zum Verhältnis EU-Europa – USA 510
    15. Plädoyer für Geduld und Realismus: Anspruch und Wirklichkeit der EU 532
    IV. Triumph einer Trias: Ideen – Institutionen – Vereinigung (Versuch einer Synthese) 537
    Nachwort zur Neuauflage 554
    Anmerkungsteil 557
    Glossarium 627
    Chronologie 651
    Abkürzungsverzeichnis 677
    Verzeichnis der Abbildungen und Karikaturen mit Quellenangaben 681
    Verzeichnis der Grafiken und Karten mit Quellenangaben 685
    Literaturverzeichnis zur Geschichte Europas und zur europäischen
    Integration 689
    Webadressen-Verzeichnis 735
    Personenregister 741