Produktbild: Ich will eine Welt ohne Kriege

Ich will eine Welt ohne Kriege

Aus der Reihe Politik & Gesellschaft
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14,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.07.2010

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

126

Maße (L/B/H)

11,1/19,2/1,2 cm

Gewicht

130 g

Farbe

Messing / Dunkellila

Auflage

5. DruckAuflage 2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94443-3

Beschreibung

Rezension

»Gruen steht mit seiner Kritik unserer Zivilisation in der Tradition von Freud und der Frankfurter Schule. Was ihn auszeichnet ist die Kraft seiner rebellischen Visionen, eine Kraft, die er aus seinen Träumen schöpft.«
Christine Weber-Herfort, Psychologie heute, Januar 2007

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.07.2010

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

126

Maße (L/B/H)

11,1/19,2/1,2 cm

Gewicht

130 g

Farbe

Messing / Dunkellila

Auflage

5. DruckAuflage 2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94443-3

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

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  • Bewertung

    5/5

    15.04.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ich will eine Welt ohne Kriege - unbedingt lesen!

    Arno Gruen gibt in diesem Buch all jenen eine Stimme, die sich mit den Kriegen auf dieser Erde nicht abfinden können und nicht wollen. All jenen, die immer wieder als "naive Pazifisten", "Träumer" oder "Gutmenschen" verschrien und ausgelacht werden. Im Vorwort heisst es: "Dieses Buch wurde für junge Menschen geschrieben - in dem Glauben, dass diese noch stärker an ihrer eigenen Sicht der Wirklichkeit festhalten als ältere Generationen. Leider übernehmen wir ja mit dem Alter sehr oft die in unserer Gesellschaft üblichen Denksysteme, die sich in Sätzen wie "Der Beste gewinnt", "Wer verliert, ist selber schuld", "Der Mensch ist nun mal schlecht" ausdrücken. Man passt sich an, weil alles andere Angst macht. Die Jüngeren dagegen sehen noch andere Ufer. Sie möchte ich erreichen und ihre Wahrnehmung stützen. Natürlich wende ich mich auch an diejenigen, die in ihrem Denken jung geblieben sind und sich ihren eigenen Blick auf die Welt bewahrt haben, die sich noch anstecken lassen von der jugendlichen Lebendigkeit, der Intensität und der Hoffnung auf ein besseres Leben. All diesen Lesern möchte ich Mut machen, sich auf das Gute, das Kreative im Menschen zu besinnen." (S. 5) Arno Gruen schafft es auf 111 Seiten die Hoffnung auf eine bessere, eine Welt ohne Kriege zu stärken. Anders als Autoren wie z.B. Noam Chomsky, lässt Arno Gruen in seinem Pamphlet alle wirtschaftlichen Aspekte des Krieges links liegen und konzentriert sich auf den Menschen selber. In seiner Analyse geht es um unterdrückte Gefühle, um archaische Familien- und Gesellschaftsformen, um Männlichkeitswahn und um den Verlust unserer Träume. "Schrecklich an dieser Entwicklung ist, dass gerade solche Kinder, die am eigenen Leib Schmach und Erniedrigung erlebt haben, diese Erfahrung an andere, die sie für "schwach" halten, weitergeben. Sie haben ihre eigenen Gefühle verstossen, um auf diese Weise die Bindung an jene aufrecht zu erhalten, die ihnen Leid zugefügt haben. Diese Entwicklung verläuft umso drastischer, je grösser der Schmerz war und je stärker Schmerz als Schwäche gebrandmarkt wurde. Die Nazis wussten sich diesen psychischen Prozess zu Nutze zu machen: In der Erziehungsorganisation Napola wurden Kinder systematisch in die Verrohung getrieben. Zunächst überliess man ihnen ein Tier, das sie zärtlich pflegen durften. Dann wurde ihnen ein Messer gegeben, mit dem sie den Hund oder die Katze töten mussten. So wollte sich Hitler eine harte Jugend heranziehen." (S. 37) Solange solche Strukturen - in abgemilderter Form auch heute noch in unserer Leistungsgesellschaft und nicht nur beim "IS" - vorhanden sind, solange wird die Menschheit auch noch Kriege haben und sich gegenseitig zu vernichten versuchen. Da aber Krieg und Gewalt immer neuen Krieg und neue Gewalt heraufbeschwört, ist es wichtig sich Krieg als "politische Lösung" klar entgegenzustellen. Grossartiges Buch eines grossartigen und mutigen Denkers. Unbedingt lesen!

  • Nahyl Vabuhn

    5/5

    12.05.2006

    Buch (Taschenbuch)

    Hoffnungsvoll und beängstigend zugleich

    In gewohnter Manier legt Arno Gruen seine Theorie der menschlichen Destruktivität dar. Auch, wenn man nicht gewillt ist, an das Konzept der Psychoanalyse zu glauben, enthält dieses Buch erschütternde Wahrheiten über unsere menschliche Natur und die Pathologie unserer Kultur.

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