Produktbild: No Blame Approach

No Blame Approach Mobbing-Intervention in der Schule - Praxishandbuch

2

31,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48114

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 22 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.05.2023

Abbildungen

schwarz-weiß Abbildungen

Verlag

Fairaend

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

23,3/16,8/2 cm

Gewicht

537 g

Farbe

Rost

Auflage

7. vollständig überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-00-027755-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48114

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 22 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.05.2023

Abbildungen

schwarz-weiß Abbildungen

Verlag

Fairaend

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

23,3/16,8/2 cm

Gewicht

537 g

Farbe

Rost

Auflage

7. vollständig überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-00-027755-9

Herstelleradresse

fairaend
Kirchplatz 5
50999 Köln
DE

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  • Bewertung

    aus Münster

    5/5

    03.11.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Laien zum Experten mit einem Buch

    Heike Blum und Detlef Beck liefern mit ihrem Buch zum No Blame Approach auf ansprechende Weise wichtige Informationen zum Thema Schülermobbing und Intervention. Vorwissen ist hierfür nicht notwendig, denn nicht nur der Fachmann wird beim Lesen des Buches ein eindrucksvolles Bild über das Phänomen Schülermobbing und seine Lösungsmöglichkeiten gewinnen. Eine hilfreiche Lektüre ist das Buch vor allem für Lehrer, Schulleiter, Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen. Der erste Teil des Buches vermittelt Grundlagen zum Thema Schülermobbing. Mit zahlreichen Beispielen, anschaulichen Erläuterungen und prägnanten grafischen Darstellungen tragen die Autoren zu einem vertieften Verständnis von Schülermobbing beim Leser bei sowie zur Verbesserung des Wahrnehmens und Erkennens von Schülermobbing. Sehr eindrücklich wird hier der systemische und prozesshafte Charakter des Phänomens dargestellt. Der Leser wird während der Lektüre oft Aha-Effekte bei erleben und bemerken dass sich seine Vorurteile bezüglich Schülermobbing auflösen. Im zweiten Teil des Buches stellen die Autoren detailliert die Interventionsmethode des No Blame Ansatzes vor. Diese Interventionsmethode ist durchgängig lösungs- und ressourcenorientiert. Der wichtigste Unterschied zu anderen Interventionsmethoden ist, dass hierbei vollkommen ohne Schuldzuweisungen gearbeitet wird. Zur Einführung des Ansatzes machen die Autoren mit dem Leser kleinen theoretischen Ausflug in die Welt der systemisch-lösungsorientierten Denkweise und stellen die Grundhaltungen zur Anwendung dar. Bereits bevor es in den methodischen Teil geht, greifen die Autoren mögliche „Wenns“ und „Abers“ auf und versuchen den skeptischen Leser zu einem Perspektivwechsel anzuregen. Anschließend wird es konkret – es wird Handwerkszeug geliefert. Durch die klare Strukturierung des Ablaufes, die Gesprächsleitfäden für die Durchführung der einzelnen Schritte sowie konkrete Tipps für die Implementierung an der Schule wird die höchstmögliche Handlungsorientierung erreicht. Ergänzt wird das Ganze durch Interviews mit Betroffenen und Akteuren, Fragen und Antworten rund um die drei Schritte sowie Ideen und Anregungen für Problemfälle sowie ergänzende Maßnahmen. Neben den rein inhaltlichen Aspekten spricht auch die gut strulturierte Gliederung und die Art der textlichen und grafischen Darstellung – abwechslungsreich aber klar - für das Buch. Sehr lesens- und umsetzungswert

  • Nepomuk

    aus Rom

    1/5

    25.04.2017

    Buch (Taschenbuch)

    No Blame Approach diskriminier…

    No Blame Approach diskriminiert und belastet Opfer! Es ist nachvollziehbar, dass Pädagogen im stressigen Schulalltag nach einfachen, strukturierten Lösungsansätzen suchen, um Mobbing zu stoppen. Zudem steht im Bildungssektor häufig nicht das Vorgehen im Fokus, das den größten Nutzen für die emotionale, soziale und kognitive Entwicklung aller SchülerInnen hat, sondern das kostengünstigste, praktikabelste und scheinbar erfolgreichste. Der Zweck rechtfertigt allerdings nicht jedes Mittel. Der NBA ist eine überholte Methode, die einseitig zu Lasten des Opfers geht, während sie scheinbar auf Opferschutz abzielt. Seit der No-Blame-Approach Anfang der 90er Jahre entwickelt wurde, gab es sowohl in der Mobbing-Forschung neue Erkenntnisse als auch in der gesellschaftlichen Entwicklung Veränderungen, die nicht zu einer Reflektion und Überarbeitung des Konzeptes der pädagogischen Förderung der Täter auf dem Rücken der Opfer geführt haben. 1. Der Ansatz ist keineswegs frei von Sanktionen. Im Gegenteil, er sanktioniert die Mobbing-Akteure positiv: "Entscheidend scheint mir das Umdefinieren von "Tätern" in "Experten" zu sein." Das Opfer hingegen wird negativ sanktioniert, indem es auf seine passiv-hilflose Rolle festgelegt bleibt und so vor der Unterstützungsgruppe als Objekt, das ihrer Hilfe bedarf, bloßgestellt und somit auch den Tätern erneut ausgeliefert wird. 2. Obwohl konstatiert wird, dass Mobbing in Schulklassen durch ein extremes Machtungleichgewicht gekennzeichnet wird, wird dem Opfer suggeriert, dass die Arbeit mit derselben Machtkonstellation und seine Ausgrenzung von der Lösung seines Problems, zum Stoppen von Mobbing erforderlich sei. Achtung der Persönlichkeitsrechte des Opfers und Gleichberechtigung vermittelt der NBA nicht. 3. Physische wie psychische Gewalt schädigen Beziehungen, dennoch zwingt der No-Blame-Approach das Opfer, Hilfe vom Täter zu akzeptieren und ermutigt es nicht, Grenzen zu setzen. Das erscheint, insbesondere vor dem Hintergrund der teilweise sehr langen und belastenden Leidenswege der Opfer, absurd und als weitere Schikane seitens der Schule. Fatal ist es für Betroffene, wenn Schulen den No Blame Approach als einzige Mobbing-Intervention anbieten und auch in der Umgebung keine Schule mit alternativen Konzepten arbeitet. Dann bleibt kein Ausweg bis zum Ende der Schulpflicht. Ansonsten wirkt ein Schulwechsel häufig Wunder! FAZIT: - Eine Methode, die vor über 25 Jahren „für Kinder mit emotionalen und Verhaltensproblemen“ entwickelt wurde, heute an deutschen Schulen zu etablieren, ist fahrlässig. G. Robinson und B. Maines haben sofort gespürt, dass „ihre Philosophie und Einstellung zum Umgang mit VERSTÖRTEN Kindern sehr ähnlich waren. ( Mobbing ... die etwas andere Gewalt: No Blame Approach in Schule und Jugendarbeit). Gesunden, intelligenten - nicht traumatisierten - Menschen fällt allerdings auf, dass sie in der Opferrolle vom Anwender manipuliert und bevormundet werden, während die Täter für ihre aggressiven Strategien belohnt werden. - Jannan schlussfolgert für die Arbeit mit Tätern an Schulen: "Wer klare Grenzen setzt und auf Grenzverletzungen angemessen reagiert, schafft ein Gegengewicht zum Persönlichkeitsdefizit." (Das Anti-Mobbing-Buch: Gewalt an der Schule - vorbeugen, erkennen, handeln. Mit Elternheft (Beltz Praxis))

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  • Produktbild: No Blame Approach
  • Auf 224 Seiten finden sich Theorie und Praxis des No Blame Approach: Gesprächsleitfäden und Interviews, Fragen und Antworten rund um die drei Schritte, Ideen und Anregungen für die Fälle, die nicht gleich "rund" laufen, Tipps für die Implementierung an der Schule und Hintergrund-Informationen zum Thema Mobbing allgemein.