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Produktbild: Gendering Terror
Band 44

Gendering Terror Eine Geschlechtergeschichte des Linksterrorismus in der Schweiz

41,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2011

Abbildungen

5 Abbildungen

Verlag

Campus

Seitenzahl

345

Maße (L/B/H)

2,1/14,1/21,4 cm

Gewicht

437 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39281-3

Beschreibung

Rezension

"Gendering Terror is a rich, insightful, and highly recommended study that makes a crucial contribution to work on gender and left-wing terrorism.", German Studies Review, 01.11.2013

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2011

Abbildungen

5 Abbildungen

Verlag

Campus

Seitenzahl

345

Maße (L/B/H)

2,1/14,1/21,4 cm

Gewicht

437 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39281-3

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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    I. Terrorismus und Geschlecht 9



    II. Analyse der Diskursfelder 35



    1. Terrorismus als Wissensobjekt: Ergründung von Ursprung und Ursachen 35

    1.1 Frauenemanzipation als Auslöser des Linksterrorismus 36

    1.2 Russinnen: Die ›Wurzeln‹ des Terrorismus 44

    1.3 Fazit: Frauenfiguren und die Dekontextualisierung des Terrorismus 51



    2. Terrorismus als Medienereignis: Bewaffnete ausländische Frauen und ihre Schweizer Anwälte 53

    2.1 Die einschlägigen Printmedien 55

    2.2 Der internationale Terrorismus in den Schweizer Medien: Flugzeugentführungen der Volksfront zur Befreiung Palästinas 57

    2.3 Die Schweiz und der Terrorismus der Nachbarländer: Der Mythos der deutsch-italienischen Terroristin 68

    2.4 Terrorisierung der Massenmedien nach deutschem Strickmuster: Die Figur des Schweizer ›Terroristenanwalts‹ 86

    2.5 Fazit: Konfrontation mit dem ›Fremden im Eigenen‹ 97



    3. Strafrechts- und Gerichtspraxis: Angeklagte zwischen Anerkennung als Staatsbürger und Disziplinierung 101

    3.1 Die einschlägigen Strafnormen 104

    3.2 Die Gerichtspraxis und ihre Geschlechternarrative 118

    3.3 Klärung des Straftatbestandes: Das Narrativ des Rechtssubjekts als rationaler männlicher Bürger 120

    3.4 Strafbemessung: Disziplinierung durch Geschlechternarrative 126

    3.5 Fazit: (Ent-)Politisierung und Feminisierung 144



    4. ›Knastkampf‹: (Selbst )Stilisierungen inhaftierter TerroristInnen 147

    4.1 Die einschlägigen Widerstandsformen 148

    4.2 Hungerstreik: Eine massenmediale Form des Widerstands 149

    4.3 Knastkunst: Eine subtile Kommunikations- und Widerstandsform 155

    4.4 Juristisches Wissen: Das Widerständige in der Forderung nach Anerkennung durch das Recht 161

    4.5 Widerstand in Wort und Schrift: Vom ›bewaffneten Kämpfer‹ zur ›Inhaftierten des Hochsicherheitstrakts‹ 168

    4.6 Fazit: ›Bewaffneter Kampf‹: (K)ein Gegendiskurs 176



    5. Die bundesrätliche und parlamentarische Sicherheitspolitik: Schutz des Staatsbürgers und seiner Familie 178

    5.1 Die Sicherheitspolitik des Bundesrates 179

    5.2 Sicherheitspolitische Vorstöße im Parlament 184

    5.3 Sicherheitspolitische Narrative des Schutzes: Vergeschlechtlichung des ›Eigenen‹ und des ›Fremden‹ 199

    5.4 Fazit: Verunsicherung hegemonialer Männlichkeit 206



    6. Polizeipraxis: ›Feierabend‹-TerroristInnen als Observationsobjekte 209

    6.1 Die zuständigen Staatsbehörden 210

    6.2 Ermittlungstechniken: Objekte der Überwachung 214

    6.3 Kriminalisierung alternativer Lebensformen: Ablehnung des Wertewandels 233

    6.4 Fazit: Zusammenspiel des Öffentlichen, Privaten und Geheimen 240



    7. Zivilgesellschaftlicher Staatsschutz: Unschuldig erscheinender ›Jedermann‹-Terrorismus 243

    7.1 Die einschlägigen Akteure und Publikationen 244

    7.2 Antiterrorismus, Antikommunismus, Antifeminismus: Vom Terrorismus schwarzbärtiger Anarchisten zum weichen, weiblichen Terrorismus 251

    7.3 Wachsamkeit als Bürgerpflicht 266

    7.4 Fazit: Männerbündische Strukturen und das ›Recht‹ auf Sicherheit 272



    III. Synthese und Ausblick 276



    Regeln der Diskursverschränkung 277

    Regieren mit (Un )Sicherheit 282

    Herausforderung hegemonialer Männlichkeit 286



    Danksagung 293

    Abkürzungen 295

    Quellen 298

    Literatur 317